FANNARÅKEN - 2068 METER

KARTE SYGNEFJELL BLATT 1518 III
KARTENREFERENZ MP419 208
ERSTBESTEIGUNG ?
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT - MITTELSCHWER
LANDKREIS LUSTER

Der Fannaråken liegt in der nordwestlichen Ecke des Jotunheimen Nationalparks. Der Gipfel ist ein Klassiker geworden, und Massen von Wanderern strömen jeden Sommer hinauf, um vom Gipfel aus den Sonnenaufgang zu erleben, der von hier aus besonders schön sein soll. Allerdings kommen die meisten um diesen Genuß, denn der Fannaråken ist mit Hurrungane zusammen die Ecke Jotunheimens mit dem schlechtesten Wetter, aber man kann trotzdem eine tolle Tour hinauf haben. Unser Tip ist eine Skitour im Mai hier herauf, und zwar gern im Abendllicht, denn erstens gibt es im Mai oft schönes Wetter in dieser Ecke des Landes (der Mai ist allerdings zu früh für eine Besteigung zu Fuß; dafür braucht man Skier), und zweitens ist das Erlebnis des Sonnenuntergangs von hier oben aus mindestens genauso schön wie das des Sonnenaufgangs. Im obigen Menü können Sie einige unserer Fotos von unserer Abendbesteigung am 11. Mai 2001 anschauen.

Nach den großen Gipfeln Galdhøpiggen (2469 m) und Glittertind (2464 m) ist der Fannaråken vielleicht der meistbesuchte 2000er in Jotunheimen. Dies liegt an mehreren Dingen: Es geht sowohl von Turtagrø als auch von Skogadalsbøen ein markierter Weg direkt zum Gipfel, und von der Sognefjellhytta werden geführte Gipfeltouren über die Gletscher organisiert. Außerdem gibt es oben auf dem Gipfel eine bediente Berghütte, wo früher das Meteorologische Institut von 1925 bis 1978 eine Wetterstation hatte. Last but not least ist es sicher kein Nachteil für die Besucherzahlen, daß die Aussicht vom Fannaråken zum Hurrungane und dem gesamten zentralen Jotunheimen eine der besten ist, die es gibt (ca. 6 km entfernt erhebt sich das Skagastølsmassiv mit abgrundsteilen Gletscherfällen und spitzen Klettergipfeln), und daß der Gipfel leicht für jeden erreichbar ist. 
Die Hütte auf dem Fannaråken ist eine der höchsgelegenen Gebäude in Norwegen, und unbestritten die höchste Übernachtungsstätte des Landes (die Galdhøpiggen-Hütte bietet nur Servierung, keine Übernachtung). 

Aufstieg:
Von Turtagrø:
Auf dem Traktorweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite (folgen Sie der RV 55 einige hundert Meter in Richtung Sognefjell) im Helgedalen aufwärts. Dieser Traktorweg führt ca. 3 km im Tal in den Helgedalsbotn hinein, von wo aus ein Wanderweg weitergeht. Aus dem Helgedalsbotn geht es in gleichmäßiger Steigung hinauf zur Ekrehytta, die dem Wetterbericht des Vestlandes gehört. Hier teilt sich der Weg. Nach Skogadalsbøen (JS42) geht es weiter südostwärts zum Keisarpaß, während sich der Weg zum Gipfel nordwärts entlang der Steindøla emporschlängelt und mit der Zeit mehr ostwärts zum Gipfel führt. Das steilste Stück ist direkt über der Ekrehytta. Zum Schluß geht man hauptsächlich über Steine und Schnee. Nach einer Weile taucht die Gipfelhütte auf, und das Ziel ist erreicht. Wenn man möchte, kann man auf markiertem Weg südwärts weitergehen und trifft im Keisarpaß auf den Weg zwischen Skogadalsbøen und Turtagrø (siehe JS42).

Von Skogadalsbøen:
Von Skogadalsbøen folgt man der Sommerroute JS42 in Richtung Turtagrø bis zum Keisarpaß. Hier teilt sich der Weg und man biegt rechts in Richtung Gipfel ab. Zuerst geht es Stückchen abwärts und über den Bach mit dem dramatischen Namen Fannaråkfossen ("Fannaråkfall"), bevor es wieder über Stein und Schnee nordwärts bergan zum Gipfel geht. Kurz vor der Fannaråksnosi (1990 m) biegt der Weg westwärts (nach links) und folgt er flachen Steigung des Rückens den letzten Kilometer zum Gipfel. 
Wenn man möchte, kann man den Weg nach Turtagrø hinuntergehen, statt den gleichen Weg zurückzugehen, den man gekommen ist. Es ist eine schöne Variante, zwischen Skogadalsbøen und Turtagrø über den Fannaråken zu gehen.

Von der Sognefjellshytta (über Gletscher):
Man geht ein kleines Stück westwärts entlang der RV 55 bis zum Westende des Sees Fantesteinvatnet, von wo aus ein Weg nach Süden, u.a. in Richtung Skogadalsbøen (JS41) führt. Diesem folgt man entlang des Ostseite des großen Prestesteinsvatnet. Einen guten Kilometer hinter der RV 55 teilt sich der Weg, und man biegt rechts ab und folgt dem Südufer des Prestesteinsvatnet in Richtung Fannaråkbreen. Der Weg ist bis zur Gletscherkante mit Steinmännchen markiert. Hier legt man die Gletscherausrüstung an und steigt auf dem Gletscher seitlich in Richtung des Rückens etwas östlich der Fannaråksnosi (1990 moh) auf. Man kann selbst entscheiden, wie steil man es zum Schluß haben möchte. Direkt zur Fannaråknosi hinauf ist es ziemlich steil, aber wenn man sich etwas weiter südlich hält, ist es weniger steil. Zum Schluß trifft man auf den Weg von Skogadalsbøen und folgt diesem zum Gipfel. Hat man weder Gletscherausrüstung noch -erfahrung, kann man sich im Sommer einer geführten Tour anschließen. Informieren Sie sich bei der Sognefjellhytta oder Krossbu.

Rechnen Sie 6-8 Stunden hin und zurück, abhängig von wo aus Sie starten und wie schnell Sie gehen etc. 

 

 

STORE STEINDALSNOSI - 2025 METER

KARTE SYGNEFJELL BLATT 1518 III
KARTENREFERENZ MP417 220
ERSTBESTEIGUNG ?
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT - MITTELSCHWER
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Die Steindalsnosi ist der wenig besuchte und sicher auch wenig bekannte Nachbar des Fannaråken (2068 m) im Norden. 

Der Gipfel ist leicht erreichbar, und eine Tour dort hinauf dauert von der RV 55 (parken Sie in der Nähe des Galgebergstjernet) nicht mehr als 3-4 Stunden. Man folgt dem Nordwestrücken zuerst südlich am Galgeberget (1505 m) vorbei, passiert die Höhe 1605 Meter, wo es für ein paar hundert Höhenmeter steiler wird, bevor es zum Gipfel hin wieder etwas abflacht. In dem steileren Stück sollte man wegen loser Steine vorsichtig sein.
Vom Gipfel aus kann man südwestwärts im Steindalen absteigen, südwärts abbiegen und auf dem Westrücken des Fannaråken auf diesen hinauf gehen. 
Eine weit anspruchsvollere Alternative zum Gipfel führt von der Sognefjellhytta aus entlang des Weges zum Fannaråkbreen, und folgt dann der Nordkante des Gletschers in Richtung Nordostrücken. Diese Variante ist nur etwas für erfahrene Bergwanderer! Gletscherausrüstung und -erfahrung erforderlich! 
Es ist ebenfalls möglich, von Turtagrø aus dem Weg zum Fannaråken zu folgen, und dort, wo sich die Steindøla und der Weg zum Fannaråken trennen, südwestlich nach und nach steiler zum Gipfel aufzusteigen.

Eigene Erlebnisse - schnelle Vormittagstour auf die Steindalsnosi: (10.08.2003, von Morten)

Übersetzung folgt.

Dagen i forveien hadde vi vært med Valdres Tur- og Fjellsportlag på fellestur til Dyrhaugsryggen. I dag skulle de på Store Austabottind, en topp jeg allerede har besøkt 2 ganger de seneste årene. I stedet ville vi bestige Steindalsnosi, en kort og grei tur, slik at vi ikke kom for sent hjem.

Det ble en stor strek i regninga at Julia forstuet foten på Dyrhaugsryggen. Hun måtte ta til takke med et liggeunderlag i sola ved Sognefjellsveien, mens jeg ruslet i vei fra den vesle parkeringsplassen vi fant nord for veien, litt ovenfor Galgebergstjernet. Med lett oppakning gikk jeg friskt innover mot Galgeberg, men ble snart innhentet av pusten og måtte bremse litt. Det var småkuppert innover og mye stein. Snøflak som normalt kan lette ferden opp og i alle fall ned var nå bare hard firnis på grunn av en snøfattig vinter etterfulgt av en sjeldent varm sommer, og lite egnet for glatte fjellstøvler. På høyre hånd så jeg etter hvert rett bort på en liten bre, for anledningen kledd i blåis over det hele. Denne ligger innunder selve Steindalsnosi, den markerte ryggen som strekker seg ut mot Helgedalen, med 1936 moh som høyeste punkt, og er knapt synlig fra veien.

Når jeg nærmet meg 1700 moh ble variert og slakt lende erstattet med steinur, stadig brattere steinur. Det siste stykket opp mot den markerte kammen hvor man kommer inn på selve topplatået var det så bratt at man virkelig måtte passe på å ikke sette steiner i farlig bevegelse. Den siste snaue kilometern innover mot toppen ble det betraktelig lettere og jeg kunne igjen sette opp farten. Jeg kom først til et toppunkt og stusset på at det her kun stod en liten varde, mens et stort og aktverdig steinmonument stod på en topp litt lenger øst, en topp som helt tydelig virket å være lavere. Det høyeste punktet, en glattskurt steinegg var til og med helt fri for vardemarkering. Det kan imidlertid ofte være vanskelig å vurdere hva som er høyest av to nesten like høye punkt, så jeg tok meg en tur bort til den store varden bare for å fastslå at det andre toppunktet virkelig måtte være noen meter høyere. Det pussige er at punktet med 2025 moh som står på kartet er tegnet inn på det østligste punktet, der den store varden står. Dette gjorde meg litt usikker. Er det høyeste punktet mer enn 2025 meter? Er høyeste punkt feilaktig tegnet inn på kartet, eller har jeg virkelig blingset så mye?

På toppen kom sola, som hadde ligget å lurt bak en tynn dis, for alvor frem. Helt alene med saltpølse-skiver og ei stor vannflaske med Hurrungane og Fannaråken rett foran meg. Jeg betraktet nordøstryggen mot Steindalsnosi, noe som så ut som en artig variant til toppen, men noe brattere enn den veien jeg gikk. Fasinerende var det også å titte ut over nordkanten og rett ned på den oppsprukne breen nedenfor. Langt under meg snodde Sognefjellveien seg blant fjellvann og koller. Hundrevis av biler blinket i sollyset på de forskjellige parkeringene. Denne søndagen med drømmevær var helt klart en av de store utfartsdagene på Sognefjellet, også for bilturister.

Fra toppen var det et flott skue bortetter den smalere sydvestryggen på Steindalsnosi. Som en skarp egg delte den sollyset i en solside og en skyggside. Bakenfor kunne en ane dalen som skjærer seg ned mot Fortun og nesten havnivå.
Halvannen time hadde jeg brukt opp, noe jeg var ganske fornøyd med, tatt i betraktning hvor tungt det stedvis gikk opp de bratteste kneikene. Et kvarter ble brukt til fotografering og matpause på toppen før jeg begynte nedturen mot Julia som ventet ved bilen. På vei ned møtte jeg tre spanjoler på vei til Fannaråken via Steindalsnosi. "Skal dere på Steindalsnosi", spurte jeg, kanskje litt dumt. "You speak english", sa de - og så var vi i gang på verdensspråket.
Nedturen ble mer og mer et lite løp mot klokka, både fordi jeg ikke ville la Julia vente for lenge, men også fordi jeg ville se om jeg klarte turen på under 3 timer med pauser. Det så sikkert rimelig dumt ut, men de siste 5 minuttene jogget jeg og kunne klokke meg inn på 2 timer og 50 minutter totalt, eller snaut 2 og en halv time gåtid.

Dette var i grunnen en overraskende flott 2000-meterstopp. Det fine været hjalp selvsagt, men kort adkomst i kombinasjon med spennende og stadig varierende utsyn gjør dette en tur jeg vil anbefale alle. Kondisjonsmessig er den forholdsvis enkel, men den bratte steinura gjør at man bør ha solid fottøy for å unngå overtråkk eller lignende vederstyggeligheter.

Å gå raskt nedover i stekende sol er mange ganger nesten like slitsomt som å gå oppover og man blir like svett. Veien var derfor kort til første lille fjellvann for et forfriskende bad. Dette var for øvrig en slik dag hvor man ikke kunne få nok bad, og det ble nok en stopp på vei hjem for å bade, denne gangen i det brefargede Sjodalsvatnet. Det var ikke engang spesielt kaldt!