| KARTE | POLLFOSS 1518 IV |
| KARTENREFERENZ | MP493 524 |
| ERSTBESTEIGUNG | H.N. WERGELAND, 1841 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| LANDKREIS | SKJÅK |
Die Store Hestedalshøgdi ist ein schräges, abgerundetes Plateau, das im Nordosten in einen Abgrund mündet. Der Gipfel liegt auf dem langen Bergrücken, der sich von Lom aus westwärts erstreckt und eine Reihe von Gipfelpunkten von knapp über 2000 m hat.
Aufstieg:
Von Tundradalssætri im Tundradalen, welches nördlich der Store Hestedalshøgdi
gelegen ist, geht der kürzteste Weg gerade süd- bis südwestwärts den steilen
Berghang hinauf. Dieser Aufstieg von Tundradalssætri ist ziemlich steil, und
will man es weniger steil haben, kann man dem Fluß Tundra am Südufer aufwärts
folgen, und dann entlang der Südwestseite des Flusses Grjotåi aufsteigen.
Nach rund 200 Höhenmetern hat man ohnehin das steilste Stück hinter sich, und
es geht weiter in südlicher Richtung vorbei an der Ostseite der Höhe 1726 m,
bevor man endlich rechter Hand des Grjotabreen zum Gipfel aufsteigt. (Fakten:
Höhenunterschied ca. 1200 m; 7-8 km pro Strecke).
Alternativ kann man bei Heimste Ludedalssætri starten (siehe auch Route B50). Wenn man wieder auf der Westseite der Skjøli ist (direkt südlich des Zusammenflusses mit der Grjotåi), folgt man dem Bergrücken südlich des Flußtales steil bergan in Richtung Westen. Später flacht das Terrain etwas aus, und man hält noch immer in westlicher Richtung auf die Hestedalshøgdi zu, über die østre (östliche) Hestedalshøgdi (1978 m) und schließlich zum Gipfel hinauf. (Fakten: Höhenunterschied ca. 1400 m; ca. 12 km pro Strecke).
Winter:
Die Hestedalshøgdi eignet sich im Spätwinter und Frühling hervorragend für
Skibesteigungen. Auf dem Rückweg vom Gipfel aus nordwärts in Richtung
Dønnfoss bru kann man eine Abfahrt von bis zu 1600 m Höhenunterschied
bekommen. Unter guten Schneeverhältnissen ist es möglich, eine Skibesteigung
der Hestedalshøgdi mit der der Holåtindane
zu kombinieren.
Siehe auch einen eingesandten Tourbericht von einer Skitour auf die Hestedalshøgdi.
| KARTE | SKJÅK BLATT 1518 I |
| KARTENREFERENZ | MP573 498 |
| ERSTBESTEIGUNG | ? |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| LANDKREIS | LOM / SKJÅK |
Die Hesthøi bzw. Hestehøe (beiden Schreibweisen sind richtig und bezeichnen den gleichen Gipfel) wird sowohl im Osten als auch im Westen von höheren Bergen überragt.
Aufstieg:
Die zwei natürlichsten Ausgangspunkte für eine Tour auf die Hestehøe
sind Heimste
Lundedalssætri im Nordosten oder Netosætri im Süden.
Von Heimste Lundedalssætri:
Man folgt dem Wanderweg in Richtung Trulsbu (B50)
ein Stück an der Hestehøe vorbei und überquert den Fluß auf der Brücke vom
Nord- zum Südufer. Von hier aus steigt man in Richtung Kvilingskulan und
später südostwärts auf der linken Seite des Hestfonni zum Gipfel auf.
Von Netosætri:
Man hält sich mehr oder weniger direkt nordwärts und folgt dabei dem Terrain,
wo es am einfachsten ist, bis zum Gipfel hinauf. Man kann dabei wählen, ob man
über die Höhe 1812 m oder östlich an dieser vorbei geht. Keine der beiden
Varianten birgt größere Probleme.
Generelles:
Die Hestehøe ist wie die meisten anderen Gipfel der Umgebung hervorragend
für Frühlingsskitouren geeignet. Auf knisterndem Schnee Ende April oder im
Mai, da verschwinden die Kilometer ganz anders unter den Skiern als zu Fuß
unter den Schuhen. Die verhältnismäßig flachen Formen lassen die Abfahrten
auch für diejenigen zu einem großen Spaß werden, die sich nicht zu den besten
Skifahrern rechnen.
Vom Gipfel aus gelangt man relativ leicht nordostwärts weiter zur Moldurhøi
oder westwärts in Richtung Hestbrepiggane.