LODALSKÅPA - 2083 METER

KARTE LODALSKÅPA 1418 IV
KARTENREFERENZ MP053 522
ERSTBESTEIGUNG RUSTØEN, 1844
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER (Gletscherwanderung und leichtes Klettern)
LANDKREIS SKJÅK / LUSTER

Tourberichte:
Jürgen Brenneis (siehe auch dessen eigene Homepage
Tilltopps (Schwedische Gipfel-Homepage)

"Westlandskönigin" wird die Lodalskåpa auch genannt. Sie gehört nicht zu den höchsten Bergen Norwegens, doch definitiv zu den schönsten und majestätischsten. Der Berg liegt ziemlich frei, und war früher ein "Nunatak" (Felsgipfel, der auch während der Eiszeiten nie vom Eisbedeckt war und auf dessen Gipfel deshalb unabgetragenes Urgestein zu finden ist), der gerade eben aus dem Eis schaute, während heutzutage recht hohe Bergwände freigeschmolzen sind. Von mehreren Winkeln aus hat die Gipfelpartie eine monolithähnliche Form mit einem verhältnismäßig flachen Gipfel und steilen Abbruchkanten an drei Seiten. Die vierte ist, wenn auch nicht unbedingt flach, so zumindest unter guten Verhältnissen halbwegs unschwer besteigbar.
Was die Erstbesteigung anbelangt, so herrschte lange Zweifel darüber, ob Gottfried Bohr bereits im Juli 1820 auf dem Gipfel war, doch heute nimmt man an, daß er auf der Veslekåpa war, und daß Gabriel Rustøen zusammen mit zwei Kameraten 1844 die ersten auf der Lodalskåpa waren. 
Diejenigen, die sich eine Besteigung allein nicht zutrauen, können sich einer geführten Tour anschließen. Siehe u.a. unter Aktivitätsangebote auf unserer Portalseite von Breheimen.

Aufstieg:
Der Normalweg beginnt in Bødalssetra im Bødalen an der Westseite des Jostedalsbreen. Man fährt von Loen entlang des Lovatnet nach Bødal und von dort aus auf kurvigem Fahrweg nach Bødalssetra ("Bødalsalm"; Parkplatz auf 560 m, d.h. man hat netto über 1500 Höhenmeter vor sich, was brutto noch mehr ist, da man zwischendurch auch mal ein wenig runter muß).
Bei Bødalssetra überquert man den Fluß auf der Brücke und folgt dem markierten Wanderweg in Richtung Bødalsbreen. Es geht nocheinmal über den Fluß und über die Endmoräne des Bødalsbreen. Weiter im Wald bergan und ostwärts entlang des Flusses aus dem Kåpevatnet.  
Nach und nach biegt der Pfad weiter südlich und man gelangt auf einen Bergrücken, wo man linker Hand den Kåpevatnet liegen hat. Man folgt dem nicht besonders steilen Rücken bergan und kommt über eine Anhöhe von ca. 1330 m (man kann diese auch an der Seite passieren). Nun beginnt der Aufstieg über den Brattbakken ("steiler Hang"), wo sich der Pfad steil hinauf zur Gletscherkante schlingt. Früh im Sommer liegt hier und auch weiter talabwärts oft noch Schnee. 
An der Gletscherkante steht eine große wegweisende Steinwarte, was vor allem in der anderen Richtung sehr hilfreich ist, denn links und rechts des Brattebakken kommt man in sehr steiles Terrain, in welchem man nur äußerst schwer absteigen kann. Von der Steinwarte aus betritt man den Bohrsbreen und hält über diesen eine südöstliche Richtung. Bis zum Westfuß des Lodalskåpamassivs (Ståleskardet) ist es ca. 1 km Luftlinie. Das nächste Stück geht man am besten wie man selbst für richtig befindet. Die ersten 50-60 Höhenmeter sind sehr steil, bevor es etwas weniger steil zu einem Vorgipfel von ca. 1940 mH hinauf geht. Der nächste Gipfel, über den man muß (oder vorbei muß) ist die Veslekåpa von ca. 1980 mH. Das einfachste ist, sie an der Südostseite zu umgehen. Anschließend schrägt man quer über einen steilen Schneehang und über den Sattel zwischen der Veslekåpa und der Lodalskåpa. Hier gibt es oft eine große Gletscherspalte, auf die man aupassen sollte. Jetzt steht man mitten vor der mächtigen Westseite der Lodalskåpa. Es geht schräg nordostwärts über den Gletscher, während man den Kåpevatnet 700 Meter unter sich hat. Das Ziel ist die markante Scharte etwas westlich des Gipfels mit einer Nadelformation auf der andern Seite. 
Von der Scharte aus geht es ca. 60 Höhenmeter sehr steil in Richtung Gipfel. Unter guten Verhältnissen ist dieses Stück für bergerfahrene Leute unproblematisch, doch hier oben gibt es häufiger Un- als Schönwetter. Bei nassem Fels oder schnee- und eisglatten Steinen jedoch sollten Seilsicherung und/oder Eispickel und Steigeisen zum Einsatz kommen. Das steilste Stück hat ca. 50º Gefälle.
Hat man dieses Steilstück überwunden, wird es zum Gipfel hin wieder einfacher. Oben wird man von zwei großen Gipfelwarten empfangen.

Die Aussicht von der Lodalskåpa kann man bei schönem Wetter schlicht und ergreifend traumhaft nennen. In -zig Kilometers Umkreis gibt es keinen höheren Berg, der die Aussicht sperren würde, und die Lanschaft, auf die man schaut, ist außergewöhnlich spannend und schön. Man kann beinahe den ganzen Jostedalsbreen überblicken, zusätzlich zu vielen anderen Fjerllgebiten Südnorwegens: Jotunheimen, Skjåkfjella, Tafjordfjella, und viele, viele mehr. In unmittelbarer Nähe sieht man hinunter auf den berüchtigten Eisstrom Småttene. Diese Gletscherpassage ist besonders spaltenreich und deshalb im Sommer annähernd unmöglich zu forcieren. Selbst zur Winterszeit bei geringen Schneemengen kann es problematisch sein, hier durchzukommen.

Auf dem Rückweg kann man vom Ståleskardet aus einen Abstecher zur Brenibba (2018 m) unternehmen. Dafür geht man einen westlichen Bogen in südlicher Richtung. Zeitbedarf: mindestens zwei Stunden extra.

Alternativen:
Man muß die Lodalskåpa nicht von Bødalen aus besteigen. Man kann es auch vom Jostedalen aus tun, doch da wird die Tour bedeutend länger. Eine mögliche Route ist z.B. von Fåbergstølen im Stordalen hinauf und dann über den Lodalsbreen und durch die Småttene. Letzteres kann im Sommer problematisch genug sein. Nun kann man um den Ståleskardet gehen und von Westen her aufsteigen, oder man schrägt etwas nördlich des Ståleskaret in Richtung Veslekåpa. Weiter wie oben beschrieben. 

Eine andere Möglichkeit ist, über den Pfad zum Fåbergstølsbreen, dann entlang der Gletscherzunge und entsprechend Route B22 auf dem Bergrücken nördlich des Fåbergstølsbreen zur Kante des Jostedalsbreen aufzusteigen. Bei dieser Variante ist die Strecke über das Plateau des Jostedalsbreen äußerst weit und bei Nebel sehr schwierig zu finden. Der Vorteil ist, daß man die Småttene umgeht, die auch sehr zeitraubend sind. Auf diesem Weg kommt man direkt an der Brenibba (2018 m) vorbei. Ab dem Ståleskardet weiter wie oben beschrieben.

Auf Skiern:
Obwohl die Lodalskåpa steil ist, wird sie im Spätwinter/Frühling auch gern per Ski bestiegen (d.h., diese läßt man am Ståleskardet oder bei guten Verhältnissen weiter oben zurück, und tauscht diese gegen Steigeisen um), und da meistens in Verbindung mit der Tour längs über den Jostedalsbreen.  
Man kann auch per Ski von Fåbergstølen über das Stordalen, den Lodalsbreen und die Småttene (die auf Skiern im Frühling leichter passierbar sind als später im Sommer) und weiter wie oben beschrieben gehen.
Auch von Bødalssetra ist eine Skibesteigung (Steigfelle sind unabdingbar) möglich. Es ist allerdings steil, und man muß die Schneeverhältnisse richtig einschätzen. Auch kann der Teil durch den Wald bei schlechtem Frühlingsschnee sehr anstrengend und umständlich sein.


Tourbericht von Jürgen Brenneis:

Was für ein Berg! Der höchste Punkt des Jostedalsbreen, dem mit 480 Quadratkilometern größten Gletscher des europäischen Festlandes. Dieser formschöne, originelle Doppelgipfel überragt diesen südlich und westlich als 'Nunatak' (von Gletschern umgebener, ständig eisfreier und deshalb mit unabgetragenen Urgestein bedeckter Gipfel) um 300 - 900 m. 

Ausgangspunkt ist Loen am Nordfjord. Auf schmaler Straße kann man am Nordostufer des Lovatnet 14 km bis nach Bödal fahren (siehe auch unter Lodalen). Hier zweigt ein mautpflichtiger Fahrweg (2001 NOK 30) links ab. Nach 5 km, steil östlich ansteigend, ist bei einem Parkplatz auf 550 mH die Fahrt zu Ende.

Aufstieg:
In wenigen Minuten ist man auf Bødalsaetra angelangt. Dann dem zunächst beschilderten und markierten Weg über den Bach (Steg) folgend ins obere Bødal. Nach zwei Kilometern sieht man südlich die Gletscherzunge des Hängegletschers Bødalsbreen. Kurz darauf sehr steil neben einem Wasserfall eine Talstufe hinauf. Im Hochtal oberhalb dieser ersteigt man je nach Schneelage den linken (östlichen) Hang, wo dieser am wenigsten steil erscheint, bis auf die Höhe des breiten Rückens. Von diesem sieht man östlich den Karsee Kåpevatnet, 1211 m. Dieser ist bis weit in den Sommer hinein zugefroren und verschneit. Diesen Rücken ansteigend, erreicht man die Anhöhe einer Felskuppe, 1340 m. Jenseits dieser weiter, immer steiler mit Steigeisen den Nordrücken des Brattebakken ("steiler Hang") hinauf, auf das flache Gletscherplateau des Bohrsbreen. Über diesen südöstlich an die Basis der Westflanke des Lodalskåpa - Westgipfels. Diese nun steilere Flanke etwa 50 m hoch in das wenig steile, dreieckige Hochkar. Von der Vorkuppe des Westgipfels in einen breiten Sattel und dessen Westhang auf diesen, 1980 m.
Nächstes Ziel ist der Sattel auf 1915 m, zwischen dem West- und Hauptgipfel. Man steigt den Ostgrat des Westgipfels zunächst steil und ausgesetzt über einen Firnrat ab. Vom breiten Sattel quert man unterhalb der Westwand des Hauptgipfels in die markante, exponierte Scharte (auf der Nordseite stark überwächtet!) mit dem hakenförmigen Felszacken. 
Der oberhalb dieser folgende Steilhang des rückenartigen Westgrates ist die schwierigste Stelle des gesamten Aufstieges: Auf etwa 50 Höhenmeter bis zu 50 Grad steil. Mit Eispickel und Steigeisen an Plastik Bergschuhen war diese sehr ausgesetzte Passage bei den herrschenden Schneeverhältnissen gut kletterbar: Durch Sturm und große Kälte noch im Juni wird der Neuschnee sofort zusammengebacken, so daß man hier mit dementsprechender Eisausrüstung oft gut durchkommt. Die letzten Meter über die sich zurückneigende, markante Gipfelkuppe sind unschwierig. Auf dem Gipfel der mit mächtigem Eispilz zugewehte Steinmann.

Die Stimmung war arktisch: So weit das Auge reichte nur Eis und Schnee. Im Süden erscheinen die Kuppen des Jostedalsbreen wie Walrücken, aufziehende Wolken und die hellen Neuschneeflächen verwandelten sich zeitweilig zu einem völlig konturlosen Nichts.
Ist genügend Zeit und Kondition vorhanden, empfiehlt sich noch der längere Gegenaufstieg zur drei Kilometer südlich gelegenen Brenibba (2018 m) dem anderen 2000er des Jostedalsbreen. Zusätzlicher Zeitaufwand hierfür etwa drei Stunden. Dieser Anstieg war im Juni mit Schneeschuhen über den wenig steilen Nordhang und Westrücken am gleichen Tag gut möglich. Praktisch wird es wegen der nördlichen Lage in dieser Jahreszeit Nachts nicht dunkel.

Aufstiegszeit: Bödalsaetra bis Lodalskapa Gipfel 5:35 Stunden, 3:00 Stunden zusätzlich für Brenibba. Gesamte Tourzeit des Tages 12:50 Stunden.
Aufstiegshöhen: Lodalskapa mit Gegenanstiegen 1600 m, Brenibba zusätzlich 340 m.
Schwierigkeit: G 3, Schnee 50°
Gefahren: Wächten, Lawinen, verdeckte Gletscherspalten. Hauptgefahr kann das wechselhafte Wetter mit einsetzendem Schneesturm, Kälte und Verlust jeglicher Orientierung sein. Findet man beispielsweise nicht mehr den Abstieg über den Brattebakken, kann man in sehr schwieriges Gletscher- und verschneites Felsgelände geraten!
Kälteisolierende Bergkleidung und wärmende Plastikschuhe gegen Kälte und der kombinierte Einsatz von Steigeisen und Schneeschuhen waren die Voraussetzung, diese Tour an einem Tag zu bewältigen.


Tourbericht: (Wiedergegeben mit der freundlichen Erlaubnis von www.tilltopps.com , übersetzt ins Deutsche von Julia Jacob. Alle Bilder des Artikels sind Eigentum von © www.tilltopps.com).  

«....Wir befanden uns nun in der Nähe von Stryn, genauer gesagt auf dem Sande Camping direkt am Lovatnet. Vom Campingplatz hatten wir Aussicht auf hohe Berge und tolle Gletscher, die sich im Wasser spiegelten. Hier hatten wir auch das Glück, ein Mädchen zu treffen, die viele Jahre als Gletscherführerin gearbeitet hatte. Sie kannte sich in der Region gut aus und konnte uns Tips zur Routenwahl für die Besteigung der Lodalskåpa geben. Wir wir erfuhren, konnte man sich auf dem Campingplatz auf für geführte Touren anmelden. 

Es war gerade sieben Uhr morgens, als wir alle abmarschbereit dastanden. Bei Bødal bogen wir auf die schmale, kurvige Straße hinauf nach Bødalssetra ab. Vom Parkplatz aus war es ca. 1 km Fußweg zur selbstbedienten DNT-Hütte. Zuerst ging es ein paar Kilometer im Tal mit herrlichem Blick zum Bødalsbreen, bevor die Steigung begann. Es wurde immer steiler, und der Weg schlängelte sich in immer engeren Kurven, bevor wir den brüchtigten Brattbakken ("Steilhang") erreichten. Normalerweise ist dies ein steiler, langer Schneehang, doch in diesem Sommer gab es nicht durchgehend Schnee. An der Gletscherkante sahen wir die große Steinwarte, von der man normalerweise den Gletscher betritt. 

Die Tour ging nun über den Bohrsbreen, und wir hielten in südöstlicher Richtung auf einen steilen Schneehang zu. Das Wetter wurde schlechter, und Nebel und Wind kamen auf. Wir konnten nicht einmal mehr die Lodalskåpa sehen. Der Schneehang jedoch brachte uns bald zum schwitzen, und der Schweiß begann zu fließen. Der nächste Gletscher war jedoch viel flacher, und wir überquerten den Höhenrücken und erreichten den kleinen Gipfel (Veslekåpa) vor dem Sattel zur Lodalskåpa. Die Sicht war immer noch schlecht, und zwar so schlecht, daß wir beschlossen, eine Pause einzulgegen, etwas zu essen und auf besseres Wetter zu warten. Nach einer Stunde klarte es wirklich auf, und wir bekamen die mächtige Kåpa zu sehen. Den steilen Gletscherrücken hinauf mußten die Steigeisen angeschnallt werden. Es war richtig herrlich, den Rücken höher und höher hinauf zu kommen, und weit unten links den Kåpevatnet und rechts die Småttene liegen zu sehen. Am Fuß des Gipfels wartete erneut ein steiler Schneehang, der später in festen Fels überging. Steigeisen und Seil wurden zurückgelassen, und wir kletterten die letzten Meter hinauf. Was für eine herrliche Aussicht! Gleichzeitig sahen wir, daß noch zwei andere Seilschaften auf dem Weg herauf waren. Nachdem wir einen großen schwedischen Schokoladenkuchen verzehrt hatten, waren wir zufrieden und machten uns an den Abstieg. 

Das Wetter zog sich wieder zu, und aus dem nebelgrauen Himmel tropfte der Regen herab. Unten an der Schneekante trafen wir die anderen Seilschaften, und es stellte sich heraus, daß dies die geführte Tour war. Der Guide war ein außerdem schwedisches Mädchen. Wir kamen zu dem Schluß, daß man mindestens einen Schweden dabeihaben muß, um solch avancierte Operationen durchzuführen! Wir gingen genau den gleichen Weg zurück, den wir gekommen waren. Auf dem gewundenen Wanderweg unterhalb des Brattbakkens bekannen wir, die Höhenmeter in den Knien zu spüren. Die letzten Kilometer kamen uns sehr weit vor, doch zum Schluß erreichten wir endlich das Auto...»

 

 

 

BRENIBBA - 2018 METER

KARTE LODALSKÅPA 1418 IV
KARTENREFERENZ MP047 493
ERSTBESTEIGUNG ?
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER (Gletscherpassage)
LANDKREIS LUSTER

Die Brenibba ist der zweite 2000er auf dem Jostedalsbreen. Gegen die höhere und wesentlich markantere Lodalskåpa wirkt sie ziemlich klein und unscheinbar, und das meiste, dessen sie sich rühmen kann, ist vielleicht, daß sie Norwegens westlichster 2000er ist.

Aufstieg:
Wie unter der Lodalskåpa beschrieben zur Gletscherkante, dann südwärts zu der kleinen Felseninsel von 1872 m und weiter öst- bis südöstlich zum Gipfel. Die Brenibba wird normalerweise in Verbindung mit der Lodalskåpa oder als Abstecher auf Skitouren auf dem Jostedalsbreen bestiegen. 

Alternativen:
1) Folgen Sie der Route B22 von Fåbergstølen in Richtung Bødalsseter zur Gletscherkante und danach nordwestlich über die Gletscherfläche des Jostedalsbreen direkt zum Gipfel. 
2) Von Fåbergstølen links der Grandane in Richtung Stordalen. Innerst im Tal, kurz vor der Gletscherzunge des Lodalsbreen, kommt von links ein Eisfall an der Bergwand herunter. Rechts desselben ist es möglich, in der Bergwand zu einer flacheren Gletscherzunge aufzusteigen. Man hält sich zuerst in nordwestlicher Richtung rechts des Eises und dann ein kurzes Stück über den Gletscher zur Höhe 1688 m. Von hier aus folgt man dem Gletscher-/Bergrücken südwestwärts zum Gipfel.

VESLEKÅPA - ca. 1980 METER

Die Veslekåpa ist ein Vorgipfel der Lodalskåpa (2083 m), der fast ausschließlich in Verbindung mit letzterer bestiegen wird. Auf dem Bild sieht man die Veslekåpa von Bødalsseter aus durchs Tele. Links im Bild sieht man einen Teil der Lodalskåpa.