| KARTE | GJENDE BLATT 1617 IV |
| KARTENREFERENZ | MP839 068 |
| ERSTBESTEIGUNG | ? |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| LANDKREIS | VÅGÅ |
Der Rasletind ist ein Buckel östlich auf dem
Kalvehøgdimassiv und einer der am leichtesten zugänglichen 2000er Jotunheimens.
Es kann auf einer Nachmittagstour, Abendskitour o.ä. erklommen werden. Rechnen
Sie 4-5 Stunden hoch und runter (3-4 Stunden per Ski).
Der Rasletind und die Kalvehøgdi-Umgebung sind vielleicht in erster Linie als
Skigebiet bekannt und beliebt. Das liegt daran, daß dieses hochgelegene,
ebenenartige Berggebiet hervorragend zum Bergskilaufen geeignet ist und man
mehrere Kilometer zusammenhängend über der 2000-Meter-Grenze gehen kann.
Besondern wenn sich weiter unten in den Tälern der Schnee verabschiedet hat und
die RV 51 wieder geöffnet wird (um den 1. Mai herum), kommen die
Skienthusiasten in Strömen herbei. Und man kann wirklich herrliche
Frühlingsskitouren dort oben erleben!
Aufstieg:
Der bei weitem gebräuchlichste Weg ist, das Auto an der RV
51 oben auf der Valdresflya in der Nähe des Valdresflya
Vandrerhjem zu parken. Man geht an den Fisketjerni vorbei und
nach Nordwesten über die Valdresflya. Dann kreuzt man das Steinbudalen und
steigt auf dem Nordwestausläufer des Kalvehøgdimassivs auf, bis man ca. 1 km
nordöstlich des Østre Rasletinds nach
Südwesten biegt und am Østre Rasletind vorbei (oder über ihn) auf dem Schnee
zum Gipfel geht. Das Terrain ist bis auf den Aufstieg auf das Massiv flach und
leicht, und selbst dieser ist moderat.
Alternativ kann man sich von der Valdresflya aus mehr westlich halten und ein
Stück vor dem Østre Repefonnbekken nach Norden abbiegen. Dann geht man über
das Raslet, am See auf 1798 m Höhe vorbei und recht steil an der Westseite des
kleinen Gletschers im Südabhang zwischen dem Østre Rasletind und dem Rasletind
hinauf.
Man kann auch bei Bygdin
oder Torfinnsbu
starten und der Route JS60
entlang dem Bygdin folgen, bevor man östlich bzw. westlich (jenachdem, ob man
von Bygdin oder Torfinnsbu kommt) schräg bergan zum Kalveholotinden aufsteigt.
Von hier aus geht es weiter aus südwestlicher Richtung über flaches Geröll
oder Schnee zum Gipfel.
Es ist ebenfalls eine schöne Variante, auf dem Weg von Torfinnsbu zur
Valdresflya über die Kalvehøgdi
und den Rasletind zu gehen.
Eigene Erlebnisse:
Es war an einem herrlichen Maitag, der vor der Arbeit mit einem
eiskalten Bad im Slidrefjorden begonnen hatte, als ich (Morten) nachmittags nach
der Arbeit meine Skier ins Auto lud und zur Valdresflya hinauffuhr. Ich
parkte das Auto unter den immer noch recht hohen Schneewänden, die die
Schneefräse hinterlassen hatte, und ging in Richtung Rasletind. Ein langer Tag
mit starker Sonne hatte den Schnee weich gemacht, und der weg über die Flya war
recht anstrengend, aber unter dem Østre Rasletind warf die Berge lange
Schatten, und es gab schon wieder eine harte Harschkruste. Den Nordostausläufer
des Berges hinauf ging es am besten mit den Skiern in den Händen, da ich keine
Steigfelle mithatte. Mit dem ich an Höhe gewann, tauchte die weiche Abendsonne
wieder auf und die Aussicht zu den Gjendealpen wurde schöner und schöner. Mit
der Höhe wurde auch die Schneequalität besser und die Skier fanden auf dem vom
Wind hart gepackten Pulverschnee wieder Halt. Oben auf dem Gipfel gab es keinen
Windhauch, kein Geräusch. Ich war allein mit der Abendsonne und den Bergen. Da
ich kein großartiger Telemarkskifahrer bin, nahm ich es bergab schön mit der
Ruhe, kam aber trotzdem ziemlich schnell wieder am Auto an.
Solche Nachmittagstouren kann man unternehmen, wenn man im Valdres wohnt!
Eine runde Anhöhe, die nach Osten steil abfällt, einen guten Kilometer östlich bis nordöstlich des Rasletinds. Kann leicht auf dem Weg zu diesem "mitgenommen" werden. Der Primärfaktor ist ca. 30 Meter