STORRONDEN - 2138 METER

KARTE RONDANE BLATT 1718 I
KARTENREFERENZ NP453 624
ERSTBESTEIGUNG ?
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
KOMMUNE SEL

Zusammen mit dem Veslesmeden ist der Storronden der am leichtesten zu besteigende Gipfel im Rondane. Von Rondvassbu führt ein markierter Weg hinauf und die Tour dauert rund 4 Stunden hoch und wieder runter. Vom Westen und Südwesten hart der Storronden eine ausgefprägt runde Kegelform während nach Osten hin eine senkrechte Wand zum Bergkessel Langbotnen hin abfällt. 

Aufstieg:
Der bei weitem populärste Weg hinauf beginnt in Rondvassbu. Man geht zuerst Richtung Osten und geht an der Weggabelung kurz über der Hütte nach links (der Weg nach rechts führt durch das Illmanndalen nach Bjørnhollia - siehe RS10). Ab hier geht man ca. 1 km nordostwärts zu einere erneuten Abzweigung, wo es links zum Rondeslottet hinauf geht, während der Weg auf den Storronden rechts in östlicher Richtung im Geröll bergan führt. Nun beginnt eine mehr oder weniger zusammenhängende Steigung von 3 km Länge, fast ausnahmslos durch Gröllfelder, bevor man den Gipfel erreicht. Über die Aussicht kann man nicht klagen. Besonders nach Westen hin in Richtung Smiubelgen und Nordjotunheimen, welches sich südwestlich am Horiziont erhebt, aber auch nach Osten zum Storsølnkletten ist das Panorama großartig. Südlich überblickt man das Ringebufjell, während die Aussicht nach Norden teilweise durch das 40 m höhere Rondeslottet verdeckt wird. 
Normalerweise geht man auf dem gleichen Weg wieder zurück, aber es gibt auch andere Alternativen. Man kann z.B. dem Rücken nordwärts in den Einschnitt und folgen und von dort auf den Vinjeronden und evtl. auf das  Rondeslottet weitergehen, bevor man über den Bergkessel Rondholet zurück nach Rondvassbu geht.
Wenn man von Bjørnhollia kommt, kann man den Storronden über den Ostausläufer  Rondvasshøgdi besteigen, und evtl. nach Rondvassbu weitergehen. 
Mit dem oben bereits erwähnten Abgrund in den Langbotnen ist nicht zu spaßen, und darüber sollte man sich vor allem bei schlechter Sicht im Klaren sein. Wenn man von Rondvassbu aus durch die Steinwüste geht, bekommt man leicht den Eindruck, daß es im Umkreis von Kilometern keine steilen Bergwände gibt, aber der täuscht gewaltig. Vor ein paar Jahren geschah hier ein Todesunfall, bei dem eine Frau in den Abgrund stürzte.