URANOSTIND - 2157 METER

KARTE TYIN BLATT 1517 I
KARTENREFERENZ MP547 106
ERSTBESTEIGUNG 1876 (SLINGSBY, MOHN, LYKKEN)
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
LNDKREIS VANG / LUSTER / ÅRDAL

 

Der Uranostind ist ein sehr schöner Gipfel, der ohne Zweifel zu den 10 schönsten in Jotunheimen gehört. Besonders von der Südseite sieht er toll aus, z.B. wenn man mit dem Auto von Tyin kommt. Mehr Bilder vom Uranostind finden Sie in der Uranostind - Fotogalerie #1 

Aufstieg:
Den Uranostind besteigt man am häufigsten über den Uranosbreen. (Gletscherausrüstung!) Der Weg von Eidsbugarden / Fonsbu / Tyinholmen folgt man bis zum Westende des Kvitevatnet, dann geht man an tjern 1461 m an dessen Ostseite vorbei und hinauf zur Gletscherkante.  Dem Gletscher folgt man aufwärts in Richtung Urdaknatten (1958 m), welchen man vom Gletscher aus leicht besteigen kann. Oben auf der großen ebenen Fläche zwischen Urdaknatten und Uranostinden biegt man westlich in Richtung Einschnitt zwischen Uranostinden und Slingsbytinden (nördlich des Uranostinds). Ab dem Sattel folgt man dem breiten Nordrücken leicht zum Gipfel. Ca. 50 Meter vor dem Gipfel wird es bedeutend schmaler und exponierter. Vom Gipfelgrat geht es nach Osten steil zum Uranosgletscher hinunter, und nach Westen nicht weniger steil zum Uradalsbandet.Wenn viel Schnee oder Eis liegt kann es auf dem Gipfel ein bißchen unheimlich sein. Die Aussicht aber ist fantastisch - man sieht fast ganz Jotunheimen. Nach Süden soll man an klaren Tagen ganz bis zum Gaustatoppen sehen können. 

Alternativ kann man in das Urdadalsbandet hineinsteigen - entweder auf dem Weg von Tyinholmen / Eidsbugarden oder vom Koldedalen. (Man kann auf dem Wirtschaftsweg ins Koldedalen bis zum Koldedalsvatnet hineinfahren, aber dieser ist stückweise in schlechtem Zustand und wird nicht immer geräumt, so daß Schneeverwehungen bis weit in den Sommer hinein liegen können.) Vom Nordende des Urdadalsvatnet schrägt man steil in Richtung Einschnitt nördlich des Gipfels hinauf (an einigen Stellen kann Steinschlag- bzw. Lawinengefahr bestehen). Ab dem Sattel des Einschnitts geht man weiter wie bei der ersten Alternative beschrieben.
Diejenigen ohne Höhenangst können sich nach Passierung des Kvitevatnet in Richtung Südgrat halten über diesen aufsteigen (siehe Tourbericht). Zum Südgipfel hinauf ist es exponiert, und weiter in Richtung Nordgipfel wird es sehr ausgesetzt - hier ist der Grat messerscharf, und man muß in einer Rinne in der Seite gehen, während man sich am Gratkamm festhält!. Hier sollte man auf jeden Fall Seil und Sicherungsausrüstung mithaben. 
Rechnen Sie 7 - 9 Stunden Gehzeit für Hin- und Rückweg, abhängig von wo man losgeht. Es geht natürlich schneller, wenn man am Fuß des Berges zeltet. 


Eigene Erlebnisse - Solotour über den Südrücken: (18.08.2002)

Nach einer lange geplanten und leider minder geglückten Klettertour im Hurrungane fühlte ich den starken Bedarf, in dem schönen Wetter, welches schon so lange über Südnorwegen gelegen hatte, bergtourtechnisch noch etwas auszurichten. Nach einem ruhigen Samstag stellt ich den Wecker auf halb sechs. Der Rucksack war schon fertig gepackt, und saß ich nach kurzer Zeit im Auto in Richtung Tyin.
Das Wetter hatte am Vorabend so vielversprechend ausgesehen, wie auch die Wettervorhersage, doch nein: Der Dunst lag dick über der Landschaft, und in Jotunheimen lagen tiefe Wolken und hüllten die Gipfel ein. Ich hoffte, die wärmende Sonne würde sie im Laufe des Vormittags verschwinden lassen.
So früh am Morgen war wenig Verkehr, und ich kam schnell vorwärts. Seit wir zuletzt hier gewesen waren, war der Wirtschaftsweg ins Koldedalen etwas ausgebessert worden, und nach guten anderthalb Stunden im Auto konnte es losgehen.

Ich stellte das Auto auf dem kleinen Parkplatz zweihundert Meter vor der Brücke über den schäumenden Flu unterhalb des Raudehaugen (1270 moh) ab. Hier gibt es einen Schlagbaum, der manchmal geschlossen und manchmal offen ist. Heute war er offen, doch für mich hätte es keinen Sinn gehabt, weiter taleinwärts zu fahren, denn der Wanderweg in Richtung Urdadalsvatnet beginnt direkt auf der anderen Seite der Brücke. 
Der Weg geht sich leicht und schnell, und er führte mich ziemlich direkt zum Beginn des anspruchsvolleren Teils der Tour. Am Auslauf des  Urdadalsvatnet überquerte ich den Fluß auf Steinen auf der markierten Wanderroute in Richtung Eidsbugarden, die ich jenseits des Flusses verließ. 
Rundumher gab es viel blauen Himmel, doch die Gipfel lagen noch immer unter ihren Wolkemützen. Einen kurzen Augenblick konnte ich den Gipfel des Falketinds sehen, was mir Hoffnung gab.

Nun schrägte ich oberhalb eines Blockfeldes nordwestwärts überquerte einen Bach und kam in eine Senke östlich der rostroten Anhöhe von 1450 mH. In die Senke hinein verlief ein überraschend guter Pfad, und es ging weiter bergan in den Einschnitt östlich der Anhöhe von 1487 mH, eingezeichnet auf der 1:50.000 Karte.
Hier bog ich weiter rechts zum Südrücken, dem ich zum Gipfel folgen wollte. 
Ich war schon vorher einmal auf dem Gipfel gewesen, doch da über eine Route über die Westflanke und von Norden aus zum Gipfel. Einen früheren Versuch über den Südrücken hatte ich kurz vor dem Südgipfel abgebrochen, da ich zuviel Höhenangst bekommen hatte. Ich war trotzdem der Meinung, in meiner jetzigen Verfassung eine gute Chance zu haben, die Traverse zu bewältigen. Mit Höhenangst kann man etwas machen, und heute habe ich damit weniger Probleme als früher.

Für kurze Augenblicke gaben die Wolken den Südgipfel frei, den sie immer noch dünn umhüllten. Es war noch reht weit bis da hinauf, und es sah steil und schmal dort oben aus. 
Als ich mich direkt auf dem Rücken befand, bekam ich eine schöne Aussicht hinunter zum Uranosbreen. So weit der Gletscher reichte, lag kaum noch Schnee darauf und überall war das blanke Eis zu sehen. Dieser Sommer hatte Eis und Schnee in den Bergen kräftig zugesetzt.

Der Südrücken bis zum Südgipfel läßt sich sehr gut gehen. Fester Felsen und stabile, leicht begehbare Steinblockfelder wechseln sich ab. Auf knapp 1800 m Höhe flacht der Rücken etwas ab, und nach einer kurzen flachen Partie wird er zu einem schmalen Grat. Nun wurde es stellenweise notwendig, die Hände zu Hilfe zu nehmen, aber es war nicht schwierig, und linker Hand ins Urdadalen hinunter war es nicht so steil. Ich versuchte, mich etwas rechts hinaus in Richtung Uranosbreen zu halten, um mich an die Luft unter mir zu gewöhnen, bevor später der wesentlich steilere Rücken zum Hauptgipfel kam.
Ich passierte die Stelle, wo ich vor 6 oder 7 Jahren umgekehrt war, und verstand nicht, warum ich damals hier die Höhenkrise bekommen hatte. Kurz vor dem Südgipfel wird der Grat schmaler und führt einen halben Meter hinunter in einen Einschnitt. Hier ist es luftig, und ich passierte die Stelle äußerst vorsichtig und mit niedrigem Schwerpunkt, bevor mich ein kurzer Kletterpunkt das letzte Stück hinauf zum Südgipfel S2 brachte. Zwischendurch wurden kurze Fotopausen eingelegt, um die Tour bildlich zu dokumentieren. Schade, daß ich allein war: ein Grat ohne Menschen gibt selten einen guten Eindruck der Steilheit und Dimensionen.

Auf dem Südgipfel bekam ich zum ersten Mal den gesamten Südgrat zum Hauptgipfel hin aus der Nähe zu sehen. Der sah heftig aus! Ein scharfer Grat, an mehreren Stellen mit steilen, rötlichen, glatten Felsschrägen, die rechter Hand in den Abgrund zum Gletscher hinunter mündeten. Ich blieb nicht länger auf dem Südgipfel, sondern ging gespannt weiter zu dem Grat, der im Norden wartete. 
Hinunter vom Südgipfel S2 ging es leicht, und jenseits des Sattels wieder hinauf zum Südgipfel S1 (2037 m) war nur ein kurzer Steinhang zu passieren. Auch vom Gipfelpunkt S1 hinunter in den Sattel zum Fuß des Hauptgipfels war es unproblematisch, wurde aber auf dem letzten Stück wieder deutlich schmaler. 
Vom S1 aus sahr es außerdem so aus, als käme man hier gen Westen hinunter ins Urdadalen, aber auf der anderen Seite wirkten die Steine sehr lose, also mit Vorsicht zu geniessen.
Die eine Wolke jagte die andere, und dazwischen war ein wenig blauer Himmel und Sonne zu erhaschen. Ein kräftiger, kalter Wind machte den Aufenthalt hier oben nicht sehr angenehm, und die Pausen waren kurz: nur etwas trinken, ein wenig essen und Fotos machen.  
In einem kleinen, scharfen Einschnitt vor dem selbigen Gipfelgrat saß ich ein Weilchen und ließ die Beine in der Luft baumeln, um mich für den Grat zu ermutigen. Ich hatte keine Ahnung, ob ich da hinauf kommen würde, und im Grund auch keine Ahnung, was mich dort eigentlich erwartete. In meinem Rucksacke lagen ein paar kurze Seilstücke, ein wenig Sicherungsausrüstung und Kletterschuhe, Ausrüstung, die ich, wie sich später zeigte, umsonst mitschleppte.

Nun war es an der Zeit, die rund 150 Höhenmeter zum Uranostind Hauptgipfel in Angriff zu nehmen. Zuerst gab es ein kurzes Stück mit leichtem Klettern auf einem kurzen, schmalen und ausgesetzen Grat, bis ich zu einem senkrechten Felsstück kam, welches ich umging, indem ich mich auf einer kleinen Galerie unter einem Überhang zusammenkroch. Diese Partie hätte man nochmals weiter links umgehen können, doch das sah anstrengend aus. Danach kam wieder ein steiles, anstehendes Felsstück, das nicht besonders ausgesetzt war und gute Griffe bot. 
Hier kam ich ohne Schwierigkeiten hinauf, aber ich war mir nicht sicher, ob ich hier genauso gern ungesichert runtergehen würde. Ich hatte ja sowieso nicht vor, hier heute den gleichen Weg zurückzugehen, es sei denn, ich würde weiter oben auf für mich unüberwindbare Hindernisse stoßen. Es gab ein paar lose Steine, auf die ich aufpassen mußte, und ein paar mal mußte ich nach guten Griffen suchen.
Nun erreichte ich das exponierteste Stück: ein kurzer, messerscharfer, ca. 4-5 Meter langer Grat, mit moderater Steilheit. Er war scharf wie ein Messerrücken. Rechts ging es auf glatten Felsschrägen steil hinunter zum Gletscher, und auch links war es sehr steil abwärts. Auch hier sah es so aus, als könne man ihn links in der Seite umgehen, aber da ich nicht wußte, wie es weiter oben sein würde, wenn ich einmal in die Seite hinausgegangen war, wagte ich mich vorsichtig hinaus auf den Grat. Ich ging seitwärts, die Hände mit eisernem Griff um die Gratkante geklammert, die Füße, oder besser gesagt, die Fußspitzen in einem kleinen Spalt rechts in der Seite. Etwas später bekamen die Füße etwas besseren Halt. Der einfachste Weg führte nun etwas rechts hinaus in die Seite. Mit dem Rücken gegen den "Abgrund" kletterte ich in paar Meter, bevor das nächste Hindernis auftauchte: ein abgerundeter, unebener Kamm auf dem Grat. Es stellte sich heraus, daß dieser auf der linken Seite verhältnismäßig leicht zu erklimmen war. Es war steil, aber wie Treppenstufen. Von hier aus wurde es zu meiner großen Überraschung breiter und flacher, und bald befand ich mich auf dem letzten Stück des Gipfelgrates. Ich hatte gedacht, es sei weiter hier hinauf gewesen. Nach den vorhergehenden Passagen kam mir der relativ schmale Grat nun regelrecht wie ein Fußweg vor. Ein schnelles Foto auf dem Gipfel - und schon war ich weiter auf meinem Weg nordwärts zum Slingsbytind. Ein ziemlicher Antiklimax, kann man sagen.

Das nächste Ziel der Nordgipfel oder Slingsbytind, lag in der Sonne gebadet vor mir, während Nebelwolken den Hauptgipfel einhüllten. Der Geröllhang hinunter zum Fuß des Nordgipfels war lang, doch zum Schluß kam ich im Sattel an. Links von mir gab es nur Steine, Steine und noch mehr Steine; kein einziges Altschneefeld hatte überlebt. Rechts sah man deutlich, wie der Gletscher sich weiter und weiter von der Sattelkante zurückzieht. Auch ganz oben in Richtung Uranosrücken, normalerweise das Zuwachsgebit des Gletschers, schaute das reine Blaueis zwischen den Schneeresten hervor. 
Nach einer kurzen Trinkpause im Sattel ließ ich den Rucksack zurück und ging mit der Kamera weiter zum Nordgipfel. Der Wind war jetzt so stark geworden, daß er einen lauten, heulenden Laut verursachte und man auf dem Rücken zum Nordgipfel hin mehrmals Schwierigleiten hatte, stabil zu stehen. Das letzte Stück wird wieder etwas schmaler, aber nie besonders luftig oder schwierig, so daß die Hände in der warmen Hosentasche bleiben konnten. 
Oben angekommen, sah es sehr schön aus, dem Rücken weiter nordwärts ins Skogadalen zu folgen, doch das mußte auf ein anderes Mal warten. Ich beeilte mich zurück zum Rucksack und ging dann schräg in der Westseite des Uranostinds bergab. 
Ich kam zu früh zu weit hinunter und mußte zum Abschluß noch ein paar eklige, nasse Schrägfelsen passieren, bevor ich zu der deutlich rotgefärbten Galerie aus festem Fels kam, auf der man so schön in der Westseite des Uranostinds absteigen kann. Von oben kommend ist das Gelände nicht immer leicht einzuschätzen, und es war trotz allem fast 5 Jahre her, seit ich hier zuletzt gegangen war.

Ich folgte der Galerie auf festem, roten Fels mit unglaublich gutem Halt für die Schuhsohlen und mußte zum Schluß nochmal etwas bergan, um einen steilen Abgrundauf der Rechten Seite zu umgehen. Etwa bei der Höhe 1487 kam ich auf den Rücken und weiter hinunter in den Talkessel östlich desselben.

Nach einer leichten Transportetappe auf guten Wegen war ich zurück am Koldedalsvatnet. Die Sonne schien und ließ das Wasser milchgrün leuchten, während sich auf der anderen Seeseite der Hjelledalstinden und der Falketinden majestätisch erhoben. Ich setzte mich ins Gras und genoß die schöne Aussicht, bevor ich 200 Meter später das Auto erreichte. Insgesamt war ich etwas über 7 Stunden unterwegs gewesen, und wäre nicht der kalte Wind gewesen, hätte ich mir mehr Zeit genommen.  


Eigene Erlebnisse -  Via der Westflanke zum Hauptgipfel. September 1997

Es war der letzte Tag im September. 1997 war ein selten schöner Sommer gewesen, und nun war es ein genau so schöner Herbst. Auch an diesem Samstag sah es aus, als würde das Wetter uns (meinen Bruder Tor Erik und mich, Morten) anlachen. Als wir westlich in Richtung Tyin fuhren, gab es keine einzige Wolke am Himmel. Wir stellten das Auto an der Grenze zum Naturschutzgebiet ab, wo der Wirtschaftweg von Tyinhilmen zum Koldedalen gesperrt war. 

Wir folgten dem Weg von Raudehøgden nordwärts entlang des Urdadalsvatnet bis zu dessen Nordende. Hier machten wir Pause und studierten die Aufstiegsmöglichkeiten auf der Karte. Nachdem ich einmal direkt südlich vor dem Südgipfel umkehren mußte, wollten wir diesmal einen anderen Weg ausprobieren. Wir schrägten entlang der Westflanke aufwärts zum Einschnitt nördlich des Gipfels. Nach und nach, indem wir an Höhe gewannen, wurde es steiler. Spuren im Schnee zeugten von Steinschlägen, welche hier niedergegangen waren. Die Sonne stieg immer höher und es wurde überraschend warm für so spät im Jahr. Man konnte deutlich das Schmelzwasser, welches die Westseite des Gipfels hinablief, hören. Bald konnten wir im T-Shirt gehen. 

Nachdem wir im Einschnitt abgebogen und südlich auf dem breiten Rücken aufgestiegen waren, kam der Übergang zu dem exponierten und schmalen Gipfelgrat sehr überraschend und plötzlich, und ich brauchte ein paar Minuten Akklimatisierung, bevor ich mich mit der Höhe anfreunden konnte. Vorsichtig gingen wir im Schnee hinüber zum Gipfel und an ihm vorbei zur Südseite des Gipfelgrates, wo wir kurzärmelig am letzten Septembertag in 2150 m Höhe unseren Proviant genießen konnten. So etwas erlebt man nicht so oft! Zurück ging es dann weit weniger zögerlich als vorher über den Gipfelgrat. Weiter unten auf ca. 1550 Meter Höhe folgten wir dem galerieähnlichen Absatz, der sich entlang der Westflanke des Berges erstreckt, südwärts, und kamen am Anfang des Südrückens unten an. Bald erreichten wir wieder den Weg zum Koldedalen und es dauerte nicht lange, bis wir das Auto wiedersahen.   

 

 

 

URANOSTIND S2 - 2048 METER

Gipfel auf dem Uranosrücken ca. 1 km südlich des Hauptgipfels. Erstbestiegen in 1896. Wird entweder über den Südrücken des Uranostindmassivs (wird sehr steil und exponiert zum Gipfel hin) oder über die steile westliche Bergwand und den Einschnitt zwischen Uranostinden S1 und S2 bestiegen. 
Der Primärfaktor ist 55 Meter.

Siehe auch einen Tourbericht von der Traverse über den gesamten Rücken.

 

 

 

URANOSTIND S1 - 2037 METER

Kleiner Gipfel auf dem Südrücken des Uranostinds. Schwer zugänglich, entweder durch Klettern vom Uranostind herunter oder steil (ebenfalls klettern) vom Einschnitt zwischen Uranostind S2 und S1 aus. Man kann auch vom Urdadalsbandet aus zum Einschnitt zwischen S1 und S2 gelangen, aber auch das ist sehr steil. 
Der Primärfaktor  ist 10 Meter.

Siehe auch einen Tourbericht von der Traverse über den gesamten Rücken.

 

 

 

SLINGSBYTINDEN (URANOSTINDEN N) - 2026 METER

Gipfelpunkt nördlich auf dem Uranosrücken, ca. 1 km nördlich bis nordwestlich des Hauptgipfels. Erstbestiegen 1876 durch Slingsby. Kann einfach aus dem Einschnitt zum Uranostind (siehe Uranostinden) von Süden, oder aus Nordwesten, z.B. von Skogadalsbøen aus, über die Urdanosi (1900 m) bestiegen werden. 
Der Primärfaktor ist 90 Meter.

Siehe auch einen Tourbericht von der Traverse über den gesamten Rücken.