LEIRHØ 2330 - METER
Die Leirhø ist ein kuppelförmiger Berg mit
einem Abgrund nach Osten und teilweise Südwesten. Sie gehört nicht zu den
meistbesuchten Gipfeln in der Gegend um Spiterstulen,
bietet aber eine schöne Tour, die einfach genug ist, als daß sie die meisten
schaffen können, und sie sollte unbedingt ein Tourziel auch für diejenigen
sein, die keine 2000er "sammeln".
Aufstieg:
Wenn man kein Zelt mithat und nicht im Visdalen sein Lager aufschlagen
kann, ist Spiterstulen
der beste Ausgangspunkt für eine Besteigung der Leirhø. Es gibt mehrere
Aufstiegsmöglichkeiten:
Alternative 1:
Der wahrscheinlich einfachste Weg hinauf führt ein kleines Stück weit auf
dem Weg von Spiterstulen südwärts und dan schräg aufwärts und über den
Hellstuguhaugen (1331 m), bis man den Bach Leirgrove passiert. Von hier aus
folgt man dem breiten Rücken südostwärts und südlich des Gipfelgletschers
zum Gipfel. Zuerst geht es steil, später flacher bergan, und ein gutes Stück
führt über Geröll.
Alternative 2:
Folgen Sie dem unter 1) erwähnten Weg ein Stück länger, bis Sie an die
Hängebrücke über die Hellstuguå (ca. 4 km ab
Spiterstulen) kommen.
Überqueren Sie die Brücke nicht, sondern gehen Sie statt dessen den Weg im Tal
aufwärts zum Hellstugubreen. Ungefähr an der Kante des Gletschers geht man
steil im Geröll bergauf und hält auf den flachesten Punkt des Berges (den
Einschnitt Veoskardet) zu. Ab hier geht man nordwärts über Geröll zum
Gipfel (evt. über die Leirhø
S, 2110 m).
Der Veoskardet ist auch ein guter Ausgangspunkt, um den Westgipfel des Store
Memurutinds 2364 m zu besteigen.
Andre Alternativen:
Diese Alternativen verlangen in kleinerem oder größerem Grad
Gletscherwanderungen. Von Glitterheim
kann man über den Veobreen zum Veoskardet (evt. mit
Führer) und von dort aus
übers Geröll zum Gipfel gelangen, oder man kann von Spiterstulen in Richtung Glitterheim (JS08)
gehen und beim Skautkampan südwärts abbiegen und über die Spiterhø
und die Leirhø N gehen, bevor das
letzte Stück zum Gipfel über den Gletscher geht.
Ich selbst (Morten) bin in
Verbindung mit einer Tour zum Store Memurutinden über die Leirhø gegangen,
wobei ich hochzu wie unter Alternative 1) und runterzu wie unter Alternative 2)
beschrieben gegangen bin. Keine der Routen ist speziell schwierig, aber im
Geröll bergab ist es steil und eine gewisse Vorsicht wegen loser Steine ist durchaus angebracht.
LEIRHØ S 2110 - METER
Sekundärgipfel einen knappen
Kilometer südlich bis südöstlich der Leirhø.
Kann einfach vom Gipfel der Leirhø oder vom Veoskardet aus bestiegen werden.
Siehe Leirhø
für mehr Information über den Aufstieg. Der Primärfaktor
ist ca. 15 Meter.
LEIRHØ N 2077 - METER
Sekundärgipfel ca. 1,5 Kilometer
nördlich bis nordwestlich der Leirhø.
Die Besteigung erfolgt am einfachsten in Verbindung mit einer Tour zur Spiterhø, z.B.
entlang dem Bach Leirgrove und der Nordseite des Gipfelgletschers der Leirhø. Man
kann auch eine Variante zu der Tour JS08
gehen, indem man auf der Skautflye westwärts vom Weg abbiegt und den Leirtjønne
auf dessen Südseite passiert, bevor man entlang der Ostkante des
Schneegletschers zum Gipfel geht. Der Abstieg ins Visdalen und nach Spitersulen
hinunter erfolgt dann entlang des Bachlaufs des Leirgrove. Der Primärfaktor
ist ca. 25 Meter.
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