LEIRHØ 2330 - METER

KARTE GALDHØPIGGEN BLATT 1518 II / (GLITTERTINDEN 1618 III)
KARTENREFERENZ MP717 288
ERSTBESTEIGUNG ca. 1875 (HERTZBERG)
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT - MITTELSCHWER
LANDKREIS LOM

Die Leirhø ist ein kuppelförmiger Berg mit einem Abgrund nach Osten und teilweise Südwesten. Sie gehört nicht zu den meistbesuchten Gipfeln in der Gegend um Spiterstulen, bietet aber eine schöne Tour, die einfach genug ist, als daß sie die meisten schaffen können, und sie sollte unbedingt ein Tourziel auch für diejenigen sein, die keine 2000er "sammeln".

Aufstieg:
Wenn man kein Zelt mithat und nicht im Visdalen sein Lager aufschlagen kann, ist Spiterstulen der beste Ausgangspunkt für eine Besteigung der Leirhø. Es gibt mehrere Aufstiegsmöglichkeiten:

Alternative 1:
Der wahrscheinlich einfachste Weg hinauf führt ein kleines Stück weit auf dem Weg von Spiterstulen südwärts und dan  schräg aufwärts und über den Hellstuguhaugen (1331 m), bis man den Bach Leirgrove passiert. Von hier aus folgt man dem breiten Rücken südostwärts und südlich des Gipfelgletschers zum Gipfel. Zuerst geht es steil, später flacher bergan, und ein gutes Stück führt über Geröll. 

Alternative 2:
Folgen Sie dem unter 1) erwähnten Weg ein Stück länger, bis Sie an die Hängebrücke über die Hellstuguå (ca. 4 km ab Spiterstulen) kommen. Überqueren Sie die Brücke nicht, sondern gehen Sie statt dessen den Weg im Tal aufwärts zum Hellstugubreen. Ungefähr an der Kante des Gletschers geht man steil im Geröll bergauf und hält auf den flachesten Punkt des Berges (den Einschnitt Veoskardet) zu. Ab hier geht man nordwärts über Geröll zum Gipfel (evt. über die Leirhø S, 2110 m). Der Veoskardet ist auch ein guter Ausgangspunkt, um den Westgipfel des Store Memurutinds  2364 m zu besteigen.

Andre Alternativen:
Diese Alternativen verlangen in kleinerem oder größerem Grad Gletscherwanderungen. Von Glitterheim kann man über den Veobreen zum Veoskardet (evt. mit Führer) und von dort aus übers Geröll zum Gipfel gelangen, oder man kann von Spiterstulen in Richtung Glitterheim (JS08) gehen und beim Skautkampan südwärts abbiegen und über die Spiterhø und die Leirhø N gehen, bevor das letzte Stück zum Gipfel über den Gletscher geht. 

Ich selbst (Morten) bin in Verbindung mit einer Tour zum Store Memurutinden über die Leirhø gegangen, wobei ich hochzu wie unter Alternative 1) und runterzu wie unter Alternative 2) beschrieben gegangen bin. Keine der Routen ist speziell schwierig, aber im Geröll bergab ist es steil und eine gewisse Vorsicht wegen loser Steine ist durchaus angebracht.

 

 

 

LEIRHØ S 2110 - METER

Sekundärgipfel einen knappen Kilometer südlich bis südöstlich der Leirhø. Kann einfach vom Gipfel der Leirhø oder vom Veoskardet aus bestiegen werden. Siehe Leirhø für mehr Information über den Aufstieg. Der Primärfaktor ist ca. 15 Meter.

 

 

 

LEIRHØ N 2077 - METER

Sekundärgipfel ca. 1,5 Kilometer nördlich bis nordwestlich der Leirhø. Die Besteigung erfolgt am einfachsten in Verbindung mit einer Tour zur Spiterhø, z.B. entlang dem Bach Leirgrove und der Nordseite des Gipfelgletschers der Leirhø. Man kann auch eine Variante zu der Tour JS08 gehen, indem man auf der Skautflye westwärts vom Weg abbiegt und den Leirtjønne auf dessen Südseite passiert, bevor man entlang der Ostkante des Schneegletschers zum Gipfel geht. Der Abstieg ins Visdalen und nach Spitersulen hinunter erfolgt dann entlang des Bachlaufs des Leirgrove. Der Primärfaktor ist ca. 25 Meter.