SVÅNÅTIND (STORSTYGGE) - 2209 METER

KARTE STORSKRYMTEN BLATT 1419 I
KARTENREFERENZ NQ097 058
ERSTBESTEIGUNG  
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
LANDKREIS LESJA

Der Store Svånåtind oder Storstygge, wie auf den Karten steht, ragt unter den Gipfeln des Svåvåtindmassivs am höchsten auf. Mit seinen 2209 m ist er nach den vier Snøhetta-Gipfeln der höchste Berg auf dem Dovrefjell. Der Gipfel an sich ist ziemlich groß und flach und läßt sich aus mehreren Richtungen gut besteigen. Nach Nordosten gibt es jedoch einen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund zu den zwei südlichsten Svånåbreene hinunter. Vom Gipfel hat man eine herrliche Aussicht zu den restlichen elf 2000ern des Dovrefjells, zu den Lesja- und Sjåkfjella, Jotunheimen im Süden und nicht zuletzt Rondane im Südosten. Im Westen liegt ein enormes Fjellgebiet, welches sich nach Westen bis zum Fjordland und im Nordwesten bis Trollheimen erstreckt. 

Aufstieg: 
Von Snøheim (Mautstraße ab Hjerkinn - fragen Sie das Militär auf dem Schießgelände unter Tel. 61 24 25 00 wann die Straße befahrbar ist (das ist sie nicht, wenn Übungen stattfinden). Die Mautgebühr betrug in 2004 NOK 30) geht ein Wanderweg in westlicher bis südwestlicher Richtung zwischen Kjølen und Veslhetta (1669 m). Dieser passiert nach einer Weile den Heimste Svånåkollen (1487 m) an der rechten Seite und biegt in das Storstyggsvånådalen hinein, wo die Svånåtindane sich mit ihren steieln Bergwänden und Gletschern von der besten Seite zeigen. Ungefähr direkt östlich des for Store Svånåtind verläßt man den Wanderweg und überquert den Fluß Svoni am Südostende des Bergsees auf 1500 m (der erste Bergsee an der linken Seite des Weges). Dann folgt man dem Bergrücken westwärts. Dieser wird nach und nach ein gutes Stück schmaler und an einer Stelle ziemlich exponiert. 
Eine weitere, doch weniger steile und exponierte Variante ist, nach der Überquerung der Svoni südwestwärts und in das Tal an der Südseite des Gipfels hineinzugehen. Hier passiert man den großen Svånåtjernet an der Nordseite und besteigt den Gipfel vpn Südwesten aus. (Wählt man diese Variante, ist es übrigens viel kürzer, bei Maribui zu starten. Von Maribui aus überquert man die Svoni auf der Brücke und geht taleinwärts zum Svånåtjernet). 
Rechnen Sie 6-8 Stunden hin und zurück von Snøheim. Vom Gipfel aus kann man leicht nordwärts weiter zum Nordre Svånåtind (2004 m) und dem Vestre Langvasstind (2046 m) gelangen.

Vom Langvassdalen (westlich der Svånåtindane): 
Hier im Langvassdalen zu zelten, ist sicher der bequemste Ausgangspunkt für eine Besteigung. (Es gibt u.a. eine Mautstraße von Lesja im oberen Gudbrandsdalen das Skamsdalen bergan.
Vom Langvassdalen steigt man ostwärts über die verhältnismäßig flache Bergseite zum Gipfel auf. Eine Tour von hier aus dauert nicht mehr als 4-5 Stunden hoch und runter, und wenn man richtig gut in Form ist, kann man die meisten der Svånåtind-Gipfel und die Skredahøin (2004 m) an einem Tag schaffen. 

Von der Åmotdalshytta (nördlich der Svånåtindane): 
Die DNT-Selbstbedienungshütte Åmotdalshytta ist die nächstgelegene Berghütte. Man folgt dem Wanderweg südwärts in Richtung Langvassdalen. Nach eineinhalb bis zweistündigem Marsch (halbwegs entlang der Südostseite des Langvatnet) verläßt man den Weg und geht südostwärts steil bergan (in Richtung des Bergkessels zwischen dem Vestre Langvasstinden im Norden und dem Nordre Svånåtind im Süden). 
Möchte man nicht über den Vestre Langvasstinden gehen, biegt man mehr südlich in Richtung Nordre Svånåtind. Es geht die meiste Zeit steil bergan, ist aber keineswegs schwierig. 
Vom Nordre Svånåtind sind es ca. 45 Minuten weiter südwärts zum Hauptgipfel. Auf dem Rückweg geht man am besten direkt nordwestwärts ins Langvassdalen hinunter. 
Dies ist eine lange Tour, für die Sie insgesamt mindestens 7-8 Stunden veranschlagen sollten.

Eine schöne Rundtour: 
Snøheim - Store Svånåtind - Nordre Svånåtind - Vestre und Østre Svånåtind, dann etwas zurück zu dem Gipfelpunkt einen guten Kilometer südwestlich des Vestre Langvasstind. Von hier aus kann man auf einem markanten Rücken steil hinunter zu dem See auf 1528 m Höhe im Storstyggsvånådalen gelangen, und folgt dem Tal zurück nach Snøheim (27-28 km und 8-10 Stunden). 

Winter: Der Gipfel kann auch verhältnismäßig gut vom Westen bis Nordwesten aus per Ski bestiegen werden.

 

 

 

SVÅNÅTIND N  - 2004 METER

Gipfel ca. 2.5 km nördlich bis nordwestlich des Store Svånåtind (2209 m). Er läßt sich leicht über den Westrücken aus dem Langvassdalen aus besteigen. Der Gipfel kann auch von Nordwesten aus und, was vielleicht am häufigsten ist, als Abstecher vom Store Svånåtind aus bestiegen werden. 
Die nächstgelegene Berghütte ist die Åmotdalshytta, während die einzige Möglichkeit, den Gipfel als Tagestour zu besteigen, von Snøheim aus ist (Mautstraße ab Hjerkinn - fragen Sie das Militär auf dem Schießgelände unter Tel. 61 24 25 00 wann die Straße befahrbar ist (das ist sie nicht, wenn Übungen stattfinden). Die Mautgebühr betrug in 2004 NOK 30). Der Primärfaktor ist ca. 50 Meter.

Winter: Auch im Winter kann man den Gipfel recht gut von Westen oder Südwesten aus per Ski besteigen. 

 

 

 

BRURI (SVÅNÅKOLLEN) - 2001 METER

KARTE  STORSKRYMTEN BLATT 1419 I
KARTENREFERENZ  NQ104 073
ERSTBESTEIGUNG  
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
LANDKREIS LESJA

Der Bruri oder Svånåkollen ist ein kurzer Schräggrat mit einem Abgrund nach Osten und Nordosten. Der Gipfel nimmt sich vom Storstyggsvånådalen aus, frontal zu der mehren hundert Meter hohen Steilwand, am besten aus. 

Aufstieg:
Alternative 1: Von Snøheim (Mautstraße ab Hjerkinn - fragen Sie das Militär auf dem Schießgelände unter Tel. 61 24 25 00 wann die Straße befahrbar ist (das ist sie nicht, wenn Übungen stattfinden). Die Mautgebühr betrug in 2004 NOK 30) geht ein Wanderweg in westlicher bis südwestlicher Richtung zwischen Kjølen und Veslhetta (1669 m). Dieser passiert nach einer Weile den Heimste Svånåkollen (1487 m) an der rechten Seite und biegt in das Storstyggsvånådalen hinein, wo die Svånåtindane sich mit ihren steieln Bergwänden und Gletschern von der besten Seite zeigen. Ungefähr direkt östlich des for Store Svånåtind verläßt man den Wanderweg und überquert den Fluß Svoni am Südostende des Bergsees auf 1500 m (der erste Bergsee an der linken Seite des Weges). Man geht weiter taleinwärts zum südlichsten der Svånåbreene und steigt von dort aus im Geröll zum Gipfel auf (steil, aber verhältnismäßig leicht).

Alternative 2: Vom Store Svånåtind (2209 m) aus geht man einen Kilometer nordwärts und dann entlang des Rückens ostwärts zum Bruri. An einer Stelle ist Klettern (Seilsicherung!) erforderlich.