| KARTE | GALDHØPIGGEN BLATT 1518 II |
| KARTENREFEREANZ | MP633 344 |
| ERSTBESTEIGUNG | 1896 (LINDHULDT / LINDBÄCK / VOLE) |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT - MITTELSCHWER |
| LANDKREIS | LOM |
Obwohl der Vesle Galdhøpiggen einer der höchsten Berge des Landes ist, steht er im Schatten seines 100 m höheren großen Bruders im Süden. Trotzdem ist eine Besteigung eine spannende Tour, und das Beste daran ist, daß man wahrscheinlich ganz allein an der Steinpyramide auf dem Gipfel sitzen und den Ameisenhaufen von Leuten auf dem Galdhøpiggen (2469 moh) beobachten kann.
Aufstieg:
Die Juvasshytta ist der häufigste Ausgangspunkt für
eine Gipfeltour auf den Vesle Galdhøpiggen. Am einfachsten ist es, den Styggebreen in
Richtung Galdhøpiggen zu überqueren und zur Nordwestseite des Gipfels
hinaufzuschrägen. Es kann allerdings später im Sommer schwierig sein, vom
Gletscher auf den Berg zu gelangen, da eine Schmelzkluft zum Fels hin entsteht.
Alternativ kann man über die Galdhø (2283 m)
gehen, in dem Einschnitt mit dem Namen Løyfte (2194 m) absteigen, und von hier
aus einem etwas ausgesetzten Rücken hoch zum Gipfelplateau des Vesle
Galdhøpiggen folgen. Die letztgenannte Alternative beinhaltet keine
Gletscherwanderung.
Der Vesle Galdhøpiggen kann im Winter auch gut per Ski bestiegen werden, gerne
in Verbindung mit der klassischen Vier-Gletscher-Tour, die von der
Juvasshytta / Spiterstulen
auf dem Styggebreen bergan-, durch die "Pforte" und weiter über den Storjuvbreen,
den Nordre Illåbreen und den Tverråbreen führt. Der Anstieg führt in dem
Fall ebenfalls vom Styggebreen aus zum Gipfelplateau etwas nordwestlich des
eigentlichen Gipfels.
Für Gipfelsammler ist es eine kleine Tagestour, die Kjelhø,
die Galdhø und den Vesle Galdhøpiggen auf einen Streich mitzunehmen.
Rechnen Sie rund 4 Stunden hoch und runter von der Juvasshytta, und eine extra halbe Stunde für die Kjelhø (2223 m), wenn Sie diese ebenfalls "mitnehmen" möchten.
| KARTE | GALDHØPIGGEN BLATT 1518 II |
| KARTENREFEREANZ | MP639 353 |
| ERSTBESTEIGUNG | ? |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| LANDKREIS | LOM |
Die Galdhø ist ein sehr leichter Gipfel, allerdings vielleicht nicht gerade die allerspannendste Tour, die man sich denken kann, aber eine leichte Tour hoch hinauf für alle diejenigen, die nicht die größten Ambitionen haben. In rund 3 Stunden schaffen Sie den Auf- und Abstieg durch recht leichtes Terrain und kommen dabei bis auf fast 2300 Meter mit einer tollen Aussicht, ohne über Gletscher gehen oder sich unzählige Höhenmeter hinaufschwitzen zu müssen. Für die meisten ist die Galdhø jedoch eine Zwischenstation auf dem Weg zum Vesle Galdhøpiggen (2369 m).
Aufstieg:
Von der Juvasshytta
folgt man dem Weg hinüber zum Sommerskizentrum und geht entweder die Piste
oder an der Südseite des Vestjuvbreen hinauf. Hat man Skier mit, kann man den
Lift nehmen, die Skier dort lassen, wo kein Schnee mehr liegt und auf dem
Rückweg runterfahren - was die Tour auf eine gute Stunde verkürzt. Aber die
mesiten haben wahrscheinlich sowieso keine Skier mit. Oben auf dem
Galdhørücken folgt man diesem zwischen 1 und 2 km südwestwärts bis zu dessem
höchsten Punkt.
Diejenigen, die noch nicht genug haben, können weiter zum Vesle
Galdhøpiggen gehen.
Gipfelpunkt auf dem Galdhømassiv, ca. 2 km
nordöstlich der Galdhø
(2283 m) und knapp 2 km westlich bis südwestlich der Juvasshytta.
Eine Besteigung ist zu allen Jahreszeiten sehr leicht. Entweder über den Juvfonna
von Nordosten, über die Alpinpiste und den Vestjuvbreen, oder, was das
einfachste ist, per Skilift bis fast zum Gipfel hinauf und per Ski die Piste
hinunter. (Norwegens einfachster 2000er? Wahrscheinlich.)
Der Primärfaktor ist ca. 30
Meter.