FOLASKARDNUTEN - 1933 METER

KARTE HALLINGSKARVET BLATT 1516 III 
KARTENREFERENZ MN333 197
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT - MITTELSCHWER
KOMMUNE HOL

Der Folarskardnuten ist der höchste Berg der Fylke Buskerud und gleichzeitig auch südlich Jotunheimens. Trotzdem ist er weniger bekannt als z.B. der Gaustatoppen (1883 m) oder der Hårteigen (1690 m), die ebenfalls in dem Gebiet um die Hardangervidda liegen.
Der Gipfel besteht aus einem abgerundeten Plateau mit steilen Abhängen nach Süden und Nordosten. Er ist ein Teil des Hallingskarvet, einem langgestreckten west-ost verlaufendem Bergmassiv, welches von dem Einschnitt Folarskardet in der Mitte geteilt wird. Auf der Westseite dieses Einschnitts erbet sich der Folarskardnuten.

Aufstieg:
Der Gipfel kann auf einer längeren Tagestour sowohl von Haugastøl im Südosten als auch von der Raggsteindalshytta im Nordwesten leicht bestiegen werden. Beide Ausgangspunkte erfordern allerddings einen recht langen Anmarsch (9-11 km pro Weg). Ansonsten ist Zelten auf beiden Seiten des Hallingskarvet eine Möglichkeit. 
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Gipfel zu erreichen. Wir beschreiben hier kurz die zwei häufigsten:

Von Nordwesten:
Von der Raggsteindalshytta entlang der Straße bis über die Brücke über die Raggsteindøla (bis hierher kann man auch mit dem Auto gelangen). Ein alter, unmarkierter Pfad führt an der Südseite entlang des Flusses talaufwärts. Nach ungefähr eineinhalb Kilometern biegt der Pfad oberhalb eines Moorgebietes weg vom Fluß etwas in die Bergseite hinauf. Man überquert mehrere Bäche, bevor man direkt östlich des Raggsteinnuten (1586 m) über einen etwas größeren Fluß muß (Schmelzwasser vom Hellevassfonn), den man dort überquert, wo er in zwei parallelen Läufen fließt. 
Weiter geht es rechts des Flusses auf einen Bergrücken und in einem Bogen um den Veslebotnen herum. Dann biegt man südöstlich und umrundet den Gipfel von 1731 m Höhe an der südlich, bevor man in den Einschnitt östlich desselben aufsteigt. Nun geht es ca. 2,5 km in ständig flacher werdendem Terrain südostwärts zum Gipfel. Man geht teilweise auf Schnee und zum Gipfel hin viel auf Geröll. Die große schneebedeckte Fläche, die man rechter Hand sieht, ist der Hellevassfonn, der größte der "Gletscher" auf dem Hallingskarvet.
Vom Gipfel aus kann man steil in den Folarskardet absteigen und auf dem markierten Weg zurück ins Raggsteindalen gehen (schöne Rundtour). Rechnen Sie 6-7 Stunden Gehzeit von der Raggsteindalshytta hin und zurück.

Von Südosten:
Von Haugastøl folgt man dem markierten Weg in Richtung Raggsteindaslhytta (FH15) bis in den Folarskardet. Am Südesnde des kleinen Bergsees im Folarskardet auf ca. 1600 m Höhe verläßt man den markierten Weg. Steinwarten weisen den Weg aus dem Einschnitt bergauf. Sie halten sich linker Hand eines Schneefeldes. Vom Folarskardet hier hinauf ist es stellenweise recht steil, doch für die allermeisten ist es eine unproblematische Sache. (Früh im Sommer kann es hier wegen viel Schnee etwas unheimlich sein, doch man kann etwas weiter links gut aufsteigen.
Linker hand liegt ein steiler Gletscher in der Bergwand, von dem man oft auch etwas vom Eis und eine Querspalte sehen kann. 
Die Steigung hat man bald geschafft, und nach einer etwas flacheren Partie zum Gipfel hin steht man an der Gipfelwarte und kann die fantastische Aussicht genießen. 
Rechnen Sie 7-9 Stunden hin und zurück nach Haugastøl, abhängig von der physischen Form. 

Eigene Erlebnisse:
Im Juni 1997 entschloß ich mich zu einer Wochenendtour auf dem Hallingskarvet. 
An einem Samstag fuhr ich im Morgengrauen von Porsgrunn nach Geilo. Es war hervorragendes Wetter gemeldet, und während der Fahrt gen Norden deutete alles darauf hin, daß dies stimmte. Auf dem Paß nach Geilo war eine herrliche Stimmung. 
Ich parkte nicht weit von Prestholtseter (eine Hütte mit Servierung am Ende der Mautstraße von Geilo in Richtung Hallingskarvet) und ging an diesem Tag eine Tour über die östlichen Teile des Hallingskarvet. Innerhalb kurzer Zeit verschwand das schöne Wetter, und schwere Regenwolken zoger über mir auf. Dies ließ mich meinen Plan, den ganzen Hallingskarvet längs zu gehen, verwerfen. Statt dessen fand ich eine schönen Zeltplatz ungefähr an der Stelle, die auf der Karte mit Hyllun markiert ist (südlich des Hallingskarvet). 
Am Sonntag sah das Wetter wieder weit besser aus, und ich bekam Lust, auszuprobieren, ob ich es auf den Folarskardnuten schaffen würde. 
Entlang der flacheeren Partie unterhalb der Steilwand des Hallingskarvet kam ich schnell vorwärts und stand nach knapp anderthalb Stunden oben im Folarskardet, sehr zufrieden mit meinem Tempo. Hier in der Sonne am Bergsee genoß ich eine wohlverdiente Pause. Der Weg weiter bergauf zum Gipfel hin sah steil aus, doch er war mit Steinwarten markiert, wie ich sehen konnte. 
Ich folgte den Markierungen, doch es war noch recht früh im Sommer, und die verschwanden in einem großen, steilen Schneefeld, welches recht unheimlich zu begehen aussah. Ich kehrte etwas enttäuscht um, fand jedoch heraus, daß man etwas weiter links gut hochkommen konnte. Hier war der Felsen trocken und schneefrei. Der Weg weiter hoch war jetzt wie große Treppenstufen. Einige Meter recht steil, dann ein Stück etwas flacher, und wieder etwas steiler, doch die ganze Zeit guter, fester Fels und wenig lose Steine. 
Das letzte Stück zog sich länger hin, als es von unten ausgesehen hatte. Anstatt daß der Gipfel hinter dem steilsten Stück aufgetaucht wäre, wie ich es erwartet hatte, ging die Steigung weiter über ein ständig flacher werdendes Geröllfeld. Es war sicher nicht weiter als einige hundert Meter, doch mir kam es weit vor. Ich hatte natürlich unten vom Folarskardet aus den Gipfel selbst nicht sehen können, da er durch die flache Gipfelpartie von unten aus nach hinten "verschwindet".
Das Wetter hielt sich, und die Aussicht an diesem Tag war wirklich eine Belohnung. Ich war überwältigt und blieb lange sitzen, um den Blick zu genießen. 
Ich ging den gleichen Weg wieder zurück, und am Zelt angekommen war ich ziemlich kaputt. Nach einer Stunde Pause in der Horizontalen packte ich den Rucksack und machte mich auf den 11 km langen Weg zum Auto, der mir fast endlos erschien. 

 

 

 

S. KONGSNUTEN - 1738 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN179 135
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT - MITTELSCHWER
KOMMUNE ULVIK

Markante Bergkuppe in der nordöstlichen Ecke des Hardangerjøkulen.

Aufstieg:
Von Finse kann man dem Weg zum Blåisen (FH13) folgen. Links der Gletscherzunge des Blåisen überquert man ein Schneefeld bergan (es ist Eis drunter, und es können Spalten vorkommen, auch es wenn ganz entlang der linken Außenseite nicht sehr viele davon gibt) und betritt oberhalb desselben wieder festen Fels. (Ca. auf 1500 m Höhe.)
Man folgt dem Fels entlang der Gletscherkante ein Stück weit bergan, bevor man direkt in Richtung zum Gipfel biegt. Der Untergrund ist die ganze Zeit gut begehbarer, fester Fels und wenig lose Steine, und auch nicht besonders steil. 
Auf dem Gipfel hat man eine selten schöne Aussicht westwärts über den Hardangerjøkulen, und auch über die Hardangervidda, zum Gaustatoppen und zum Hallingskarvet und vielem mehr. 
Rechnen Sie rund 4-6 Stunden hoch und runter von Finse.
Will man sich fern von allem halten, was Gletscherpassage heißt, kann man sich vom Blåisen aus südwärts halten, an der Ostseite unter der S.Kongsnuten passieren und steil westwärts zwischen dem Gipfel und der Höhe 1691 m zu einem kleinen See aufsteigen. Von hier aus geht es leicht weiter nordwärts zum Gipfel.

Eigene Erlebnisse:
Ein Wochenende im September 1999 wollten wir von Haugastøl eine Tour auf dem Rallarvegen hoch nach Finse radfahren. Am Samstag, als wir hoch zur Finsehytta unterwegs waren, war das Wetter eher schlecht, und alles was es an Bergen in der Umgebung gab, war von dichten Wolken eingehüllt. Es war deshalb extra erfreulich, als wir am Sonntag morgen bei strahlend blauem Himmel erwachten. 
Wir beschlossen sofort, eine etwas längere Wanderung zu unternehmen, bevor wir zurückfuhren. Der S. Kongsnuten sah wie ein geeignetes Ziel aus, einmal, weil er als gute Halbtagestour schaffbar ist, und weil er direkt bei dem tollen Gletscherarm Blåisen liegt und dabei auch eine gewisse Höhe hat, so daß auch die Aussicht stimmt. 
Wir folgten dem Blåisen, doch an der Styggelvane gab es keine Brücke (mehr), so daß wir nicht hinüberkamen und dem Fluß aufwärts Richtung Middalsbreen folgten. Es war nirgends möglich, trockenen Fußes hinüberzukommen, und so gingen wir ganz bis zum Middalsbreen hinauf, bevor wir rüberkamen. Oben auf dem Gletscher aßen wir eine Kleinigkeit in der Sonne, bevor wir unter der Steilwand zum Blåisen hinüber und auf der anderen Seite desselben hoch in Richtung Kongsnuten gingen.
Wir folgten der Kante des Blåisen südostwärts in Richtung Höhe 1431 m, bevor wir uns entschieden, direkt über den Gletscher zu gehen (wir sahen nur Schnee, doch auf der Karte ist es als Gletscher eingezeichnet). 
Wir hatten keinerlei Gletscherausrüstung mit, doch nach dem Studieren des Spaltenmusters kamen wir zu dem Schluß, daß eine Überquerung hier ziemlich sicher sein müsse. Wir kamen allerdings einige Meter von einer kleineren Spalte vorbei. (Morten: Ich habe im allgemeinen großen Respekt vor Gletschern, doch fühlte, daß es hier vollständig sicher war, zu passieren. Doch jeder muß seine eigenen Einschätzungen machen und selbst entscheiden, ob er den Gletscher hier ohne Gletscherausrüstung überqueren möchte. Es ist eine rund zweihundert Meter lange "Gletscher"-Passage von festem Fels zu festem Fels. Die Alternative, ist den søndre Kongsnuten zu umrunden und von Süden aufzusteigen.
Das Wetter hielt sich strahlend und wir genossen die herrliche Aussicht hinüber zum Blåisen. Der Fels war fest und trocken und nicht besonders steil. An mehreren Stellen sah man deutliche Spuren, die zeigten, daß die Naturkräfte arbeiteten. Helle Sedimentstreifen bilden schöne, faszinierende Wellenmuster im Gestein. Auf dem Gipfel lag ein Rengeweih, und eine kleine Schaar Schneeammern genossen das schöne Wetter offensichtlich ebenfalls nicht weit vom Gipfel.  
Von all dem, was man in alle Himmelsrichtungen sehen konnte, war der Blick über die weiße Gletscherfläche des Hardangerjøkulen das spannendste. 
Auf dem Astieg trafen wir auf einen jungen Goldregenpfeifer, der alles andere als bescheiden war. Wir machten ein paar Nahaufnahmen, die aber leider viel schlechter wurden als wir gehofft hatten. 
Unten in Finse gönnten wir uns eine wohlverdiente Cola und traten die Rücktour nach Haugastøl an (runterzu ging es viel schneller als herzu, und das schöne Wetter trug auch dazu bei, daß wir die Abfahrt besonders genossen). 

 

 

 

SANKT PÅL - 1694 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN192 250
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
KOMMUNE ULVIK

Der Sankt Pål ist ein Berg am Wanderweg zwischen Finse und Geiterygghytta (FH16).
Viele stutzen vielleicht über den Namen. Sankt Pål ist ein etwas ungewöhnlicher Name für einen norwegischen Berg. Er hat ihn von Lord Garvagh dem Älteren erhalten, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viel hier in der Gegend unterwegs war. Er fand, daß der Berg in der Abendsonne an die bekannte Kathedrale zu Hause in London erinnerte (St. Paul's Cathedral).
Direkt südlich vom Gipfel liegt Klemsbu, gebaut aus Spendenmitteln von Fred Olsen zur Erinnerung an den markanten Direktor des alten, ehrwürdigen Finse Hotels, Andreas Klem. Die Hütte wurde 1937 errichtet und ist heute restauriert. Im Winter werden hier ab und zu Getränke und Speisen verkauft.

Aufstieg:
Von der Geiterygghytta oder Finse folgt man dem Wanderweg bis direkt östlich des Gipfels. Vom markierten Weg sind es nur knappe 500 Meter westwärts auf den Gipfel hinauf. Lohnende Aussicht! 

 

 

 

FLAKVASSNUTEN - 1746 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN172 245
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
KOMMUNE ULVIK

Die höchste von mehreren Bergkuppen, die Flakvassnutane heißen und westlich des store Flakavatnet liegen. Nördlich des Gipfels liegt der kleine "Gletscher" Flakvassfonn, der sich bis in den See hinunter erstreckt. 
Der Berg ist vom Wanderweg zwischen Finse und der Geiterygghytta (FH16) leicht zugänglich. Vom Weg ist es ein Abstecher von ca. 1 km (15-20 Minuten pro Weg) ostwärts auf den Gipfelpunkt. Eine kurze Partie ist etwas steil. Der Flakvassnuten ist einer der höchsten Gipfelpunkte des Gebietes, und die Aussicht ist natürlich toll: man sieht den Hardangerjøkulen, Hurrungane, Folarskardnuten, den Gaustatoppen und vieles mehr.

 

 

 

RAMNABERGNUTEN - 1729 METER

KARTE MYRDAL BLATT 1416 III
KARTENREFERENZ MN079 164
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
KOMMUNE EIDFJORD

Zweigeteilter Berg mit senkrechten Felswänden im Süden und Westen. Auf der Nordseite liegt ein kleiner Gletscher.

Aufstieg:
Hat man kein Zelt mit, so ist der Anmarsch ziemlich weit. Die nächstgelegene Touristenhütte ist Rembesdalsseter, doch auch die Übernachtungsstätten in Finse sind mögliche Ausgangspunkte für eine Tagestour (aber es ist weit!).
Der einfachste Weg auf den Gipfel führt auf dem Wanderweg von Rembesdalsseter in Richtung Finse Finse (FH08), bis man den Fluß aus dem Nutavatnet auf der Sommerbrücke überquert hat. Hier verläßt man den Weg und geht ostwärts. Den Fluß, der in den Nutavatnet hineinfließt, muß durchwatet werden, bevor man entlang der Nordostseite des Sees unter einem steilen Abhang vorbeigeht. Man geht noch ein Stück weiter ostwärts, bevor man schräg zu einem kleinen Bergsee am Fuße des Gipfels aufsteigt. Von hier aus geht man nordöstwärts weiter zu dem Einschnitt zwischen dem Gipfel und dem Hardangerjøkulen.
Sobald die Steigung links überwindbar wird, biegt man westlich bis nordwestlich in Richtung Gipfel und nimmt die letzten gut 200 Höhenmeter in Angriff.
Tolle Aussicht!
Es ist schwer, für diese Wanderung eine Zeit anzugeben. Es sind jedenfalls 17-18 km hin und zurück von Rembesdalsseter und ein gutes Stück weiter von Finse.

Siehe auch einen Tourbericht von einer Skitour über den Hardangerjøkulen mit einem Abstecher zum Gipfel im April 2002.

 

 

 

KYRKJEDØRSNUTEN - 1790 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN253 227
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
KOMMUNE HOL / ULVIK

Markante Bergkuppe ganz im Westen auf dem Hallingskarvet.

Aufstieg:
Von Finse folgt man dem Weg in Richtung Raggsteindalen (FH14) bis auf den höchsten Punkt des Weges (Markanter Einschnitt östlich des Flakavatnet auf ca. 1620 Meter Höhe).
Hier verläßt man den Weg in östlicher Richtung, geht vorbei an der Höhe 1686 m und knapp 2 km weiter nordostwärts zum Gipfel. Das letzte Stück zum Gipfel ist steil. 
Vom Gipfel aus kann man weiter nordostwärts hinunter zum Kyrkjedørsvatni gelangen, wo man direkt nördlich des Ljøtebotnberget (1698 m) wieder auf den Weg nach Raggsteindalen trifft. Vorsicht vor steilen Abhängen. 
Keine Schlechtwettertour! 

 

 

 

BLÅBERGE - 1802 METER

KARTE HALLINGSKARVET BLATT 1516 III
KARTENREFERENZ MN359 343
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT / MITTELSCHWER
KOMMUNE HOL

Der Blåberget ist einer der höchsten Berge in Skarvheimen nördlich der Reichsstraße (RV) 50.  Er ist ein leichts tagestourziel, da er direkt oberhalb der Straße liegt. 

Aufstieg:
Folgen Sie dem markierten Wanderweg vom Strandavatnet in Richtung Iungdalshytta (FH51). Es geht knapp 400 Höhenmeter auf den ersten Höhenzug hinauf. Hier verläßt man den Weg und folgt dem Bergrücken in Richtung Blåbergsnuten (1744 m). An einzelnen Stellen ist der Rücken etwas steil. (Steiler Abhang rechter Hand.)
Weiter geht es flacher einen knappen Kilometer nordwestwärts zum Gipfel. Von oben hat man eine mächtige Aussicht u.a. zum Hurrungane, dem Reineskarvet, dem Folarskadnutenund dem Blåskavlen.
Rechnen Sie 4 Stunden hoch und runter. (800 Nettohöhenmeter)

 

 

 

STORE FINSENUTEN - 1599 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN163 206
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
KOMMUNE ULVIK

Schönes Tagestourziel von Finse aus mit einer wunderbaren Aussicht, die sich gen Südosten bis zum Gaustatoppen in der Telemark.

Aufstieg:
Von Finse folgt man dem Rallarveien, bis man über den Finseåe kommt. Von hier aus geht es durch den Einschnitt Finseskardet und von Westen aus hoch auf den Gipfel. (Von Süden und Südosten aus ist es steiler.).
Vom Gipfel aus ist es möglich, nordostwärts die Finsesåta in Richtung des Wanderweges zwischen Finse und der Geiterygghytta (FH16) abzusteigen und diesem wieder hinunter nach Finse zu folgen, so daß man eine schöne Rundtour bekommt. (Es kann problematisch sein, über den Finseåe zu kommen.)
Von Finse kann man auf dem kürzesten Weg auf den Gipfel mit rund einer Stunde, und für eine Rundtour 2-3 Stunden rechnen. 

 

 

 

VARGBREFJELLET - 1764 METER

KARTE HARDANGERJØKULEN BLATT 1416 II
KARTENREFERENZ MN163 282
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
KOMMUNE AURLAND

Das Vargbrefjell ist ein Bergmassiv nördlich der Route zwischen Hallingskeid und der Geiterygghytta (FH18).

Aufstieg:
Am ehesten wird man das Vargbrefjell sicher in Verbindung mit der Wanderung zwischen Hallingskeid und der Geiterygghytta besteigen. 
Direkt östlich des Sees zu oberst im Såtedalen verläßt man den Weg und geht links eines steilen Abhangs nordwärts bergan, vorbei der Anhöhe von 1761 m, und flach über das Gipfelplateau zum Gipfelpunkt. (Der Gipfel direkt ist vom Wanderweg aus nicht sichtbar, wenn man mit dem Aufstieg beginnt.)

 

 

 

SKOMANOSI - 1640 METER

KARTE MYRDAL BLATT 1416 III
KARTENREFERENZ MN089 290
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
KOMMUNE AURLAND / ULVIK

Markanter Gipfel nahe am Wanderweg zwischen Hallingskeid und der Geiterygghytta (FH18). Kurzer Abstecher vom Weg. Auch lohnenswerte Tagestour ohne Rucksack von Hallingskeid aus.

Aufstieg:
Von Hallingskeid entlang des Wanderweges, bis man direkt nördlich des Berges steht (auf ca. 1500 m Höhe). Von hier aus sind es 140 Höhenmeter und 600 Meter Luftlinie auf den Gipfel. 
Schöne Aussicht! Ca. 12 km und knapp 600 netto Höhenmeter von Hallingskeid.