| KARTE | JOSTEDALEN BLATT 1418 III |
| KARTENREFERENZ | ca. LP962 398 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER (lange Gletschertour) |
| GEMEINDE | STRYN / LUSTER |
Den Høgste Breakulen einen Gipfel in der normalen Auffassung
dieses Wortes zu nennen, ist nicht ganz richtig. Der Gipfelpunkt ist nicht
fixiert, und seine Höhe variiert. Der Høgstre Breakulen ist der höchste Punkt
auf der enormen Schnee- und Eisfläche des Jostedalsbreen, der höchste einer
Reihe solcher Eisbuckel auf dem Gletscher. Etwas südwestlich des Høgste
Breakulen liegt ein gut 1950 m hoher Felsrücken, der aus dem Gletscher
herausschaut, und das Eis unter dem Breakulen ist nicht besonders dick.
Die Buckel des Jostedalsbreen werden von den Windverhältnissen und den Formen
des Terrains unter dem Schnee beeinflußt und geformt. Zwei km südwestlich des Høgste Breakulen
liegt der ca.
1930 m hohe Kvitekulen.
Aufstieg:
Die wenigsten werden den "Høgste Breakulen" (wenn
man überhaupt den genauen Gipfelpunkt findet) nur um des Høgste
Breakulens wegen besteigen. Die meisten kommen auf ihrem Weg über den "Josten
längs" oder einer anderen Querung des Jostedalsbreen (siehe
z.B. Route B23)
hier vorbei.
Will man des Gipfels wegen hinauf, ist es das einfachste, nach Bergset im
Krundalen, einem Seitental des Jostedalens, zu fahren.
Von hier aus führt ein ein sehr steiler Pfad im Berghang östlich des Tuftebreen
bergan, und nach einer Weile erreicht man die Hütten beim Steinmannen (1633 m).
Weiter Jostedalsbreen einwärts auf gerade westlichem Kurs Richtung Høgste Breakulen.
Vom Steinmannen sind es ca. 5 km Luftlinie zum Høgste Breakulen. Im Frühsommer
kann man erwägen, die Skier mit hoch zu tragen, um auf dem Gletscher schneller
voran zu kommen.
Bei dieser Route vermeidet man steile Gletscherpartien oder unheimliche
Spaltenfelder, doch es ist immerhin ein Gletscher, auf dem man unterwegs ist,
und danach sollte man seine Vorsichtsmaßregeln treffen.
Für die richtig Sportlichen ist es vielleicht ein Anreiz, vom Høgste Breakulen südwärts zum Kvitekulen und von diesem südostwärts weiter hinaus zur Tverranibba zu gehen, um anschließend über Røykjedalsstølen ins Krundalen abzusteigen. Für eine solche Tour sollte man Skier haben. Den Rückweg sollte man deshalb über Røkyjedalsstølen legen, weil diese Route deutlich weniger steil ist als die vom Steinmannen direkt nach Bergset hinunter.
| KARTE | JOSTEDALEN BLATT 1418 III |
| KARTENREFERENZ | LP908 363 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER - SCHWER |
| GEMEINDE | LUSTER |
Der Kvitekoll ist ein teilweise vergletscherter, markanter Felsen südwestlich des Høgste Breakulen (ca. 1957 m). Er ist nur einer von vielen Gipfelpunkten auf dem Jostedalsbreplateau, aber einer der höchsten und der deutlichsten. Eine Tour auf den Kvitekoll unternimmt man mitnichten des Kvitekolls wegen, sondern weit mehr wahrscheinlich in Verbindung mit einer Skitour oder einer Querung des Josten, z.B. der Route Briksdal - Tungestølen (B25).
| KARTE | LODALSKÅPA BLATT 1418 IV |
| KARTENREFERENZ | MP078 607 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER (Gletscherpassage) |
| GEMEINDE | STRYN |
Dieser Berg ist ein Riese im Verhältnis zu seiner Umgebung,
dem Bergrücken zwischen dem Erdalen und dem Sunndalen. Er bietet eine tadellose
Aussicht u.a. zur Lodalskåpa
(2083 m) und der Tindefjell-Kette
im Westen.
Selbst an einem Schönwettertag wird man hier oben kaum anderen Menschen
begegnen (im Gegensatz zum Skåla),
doch das ist für den einen oder anderen vielleicht gerade Grund genug, sich
hierher aufzumachen?
Aufstieg:
Der steilste Teil der Route ist der "Pfad" von Vetledalsseter
hinauf zur Kante des Vetledalsbreen (siehe auch Route B07).
Auf dem Gletscher hält man sich einen knappen Kilometer nordöstlich bis zu
einer Art "Ecke", und steigt dann nördlich bis nordwestlich auf dem
Felsen (markant flachere Partie rechts eines sehr
steilen Abhanges) zum Gipfel auf.
Für den Rückweg kann man die Route südostwärts über das Svartefjellet
legen, wo man wieder den Jostedalsbreen betritt. Man geht dann über den ganzen Vetledalsbreen
zurück.
| KARTE | LODALSKÅPA 1418 IV |
| KARTENREFERENZ | MP064 533 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER - SCHWER |
| GEMEINDE | OPPDAL |
Das Tverrlifjellet ist ein scharfer Bergrücken zwischen dem Teibreen und dem Strupebreen. Zusammen mit dem einen guten km südwestlich gelegenen "großen Bruder" Lodalskåpa (2083 m) ist das Tverrlifjellet einer der markantesten Gipfel auf dem Jostedalsbreen.
Aufstieg:
Zum Beispiel von Vetledalssetra
mit Aufstieg über den gesamten Erdalsbreen (Einstieg
auf den Gletscher an der nördlichen Seite) und in einem südlichen,
später westlichen Bogen in Richtung des Punktes von 1583 mH auf der Karte.
Anschließend über den Nordostrücken zum Gipfel.
| KARTE | LODALSKÅPA 1418 IV |
| KARTENREFERENZ | ca. MP033 556 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| GEMEINDE | STRYN |
Eine markante, vergletscherte Höhe am Nordufer des Kåpevatn, die ca. 1920 mH mißt.
Aufstieg:
Am besten besteigt man das Skålefjellet als Abstecher von der Route zwischen Slæom
und
Bødalssetra (B08)
oder als Tagesausflug von Bødalssetra. Die Besteigung des Skålefjellet ist
weniger steil und anspruchsvoll als die der im Süden gelegenen Lodalskåpa (2083
m), aber trotzdem eine lohnende, erlebnisreiche Tour.
Von Bødalssetra
folgt man der gleichen Route wie zur Lodalskåpa
(2083 m) bis zum Auslauf des Kåpevatnet. Hier watet man den Fluß und
hält sich am anderen Ufer ein Stück nordwärts und dann auf dem Bergrücken
ostwärts. Wenn das Gelände zur Linken etwas flacher wird, biegt man nordwärts
in Richtung Gipfel.
Mit dem Erdalen 1400 m unterhalb ist die Höhe greifbar. Die Aussicht zur wilden
Nordflanke der Lodalskåpa ist außerdem einzigartig.
| KARTE | BRIKSDALSBREEN 1318 II |
| KARTENREFERENZ | LP778 405 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER (langer Anmarsch, Gletscherpassage) |
| GEMEINDE | GLOPPEN / JØLSTER |
Die Snønipa ist die höchste Erhebung auf dem westlichen Nachbarn des Jostedalsbreen, des 50 km² großen Myklebustbreen. Dieser ist vielleicht nicht so bekannt, aber ist nach dem Hardangerjøkulen der 7.größte Gletscehr des Landes. Bei der Lage ist die Aussicht vom Gipfel über die weißen Flächen des Myklebust- und zum Jostedalsbreen selbstverständlich großartig.
Aufstieg:
Vom Stardalen führt ein Karrenweg im Haugadalen hinauf zur Alm Haugastølen (und
ein markierter Wanderweg weiter durch den Oldeskaret ins Oldedalen, siehe Route B26).
Ca. 1 km hinter Haugastølen verläßt man die Route zum Oldeskaret und
steigt zur Gletscherzunge des Haugabreen hinauf. Auf dem Gletscher geht man
unterhalb des Gipfels in einem nördlichen Bogen um diesen herum und besteigt
ihn dann von Nordosten aus.
| KARTE | BRIKSDALSBREEN 1318 II |
| KARTENREFERENZ | ca. LP840 283 |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER (Gletscherroute) |
| GEMEINDE | LUSTER |
Der Grensevardekulen liegt zwar in der Gemeinde Luster, doch der Einschnitt etwas weiter westlich markiert die Grenze dreier Kommunen: Jølster, Balestrand und Luster. Der "Gipfel" ist ein markanter Gletscherbuckel, der hoch über dem Langedalen thront.
Aufstieg:
Der Grensevardekulen liegt dicht an der Gletscherroute zwischen Fonn im
Stardalen und Tungestølen. Siehe Routenbeschreibung B27.