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28. Juli - Komet und partielle Mitternachtssonnenfinsternis in Nordnorwegen
27. Juli - Oslo teuerste Stadt Europas27. Juli - Norwegische Technologie im Raum
26. Juli - Kletterer abgestürzt
24. Juli - Künstliche Inseln in Oslo?
24. Juli - Norwegisch-dänische Zusammenarbeit in Kosovo.

21. Juli - Flugabsturz überleb
21. Juli - Touristenbus brannte aus

19. Juli - Will Norwegen mit "Mistwetter" vermarkten
17. Juli - Oslos Museen ziehen weniger Besucher an
16. Juli - Tunnelbrand bei Odda
13. Juli - Kleine nette wahre Geschichte aus Norwegen
13. Juli - 600 Päckchen werden jährlich von der Post gestohlen
13. Juli - Höchstgeschwindigkeit in Norwegen runter auf 70?
13. Juli - Bjørn Dæhli-Comeback unsicher?
10. Juli - Moschusochse im Garten geschossen.

10. Juli - NVE warnt vor kalbenden Gletschern
09. Juli - "Weltrekord" von norwegischem Fahrradverein
09. Juli - Touristikstatistik für Juni zeigt Rückgang
09. Juli - Auf Inlineskates durch ganz Norwegen
09. Juli - Kurz gesagt

06. Juli - HSD-Fähre auf Landungsbrücke gefahren

04. Juli - Billiger Strom wird teuerer
04. Juli - Todesfall bei Grubenunglück auf Spitzbergen.

04. Juli - Vorerst keine nähere Zusammenarbeit zwischen KLM und Braathens
04. Juli - Keine Ölproduktionserhöherung von norwegischer Seite
03.Juli - Großbanken erhöhen Kreditzinsen
03. Juli - Arne Wam neuer NSB-Chef

 

 

 

 

28. Juli - Komet und partielle Mitternachtssonnenfinsternis in Nordnorwegen
Nordnorweger und Urlauber im nördlichen Teil des Landes sollten ihre Blicke, oder besser Prismenferngläser, in diesen Tagen auf das Sternbild des Löwen richten. Westlich des Löwen kann man den Komet des Sommers erkennen, LINEAR S4. Mit bloßem Auge kanner schwer zu erkennen sein, und aufgrund der hellen Jahreszeit empfielt sich zur Beobachtung ein Prismenfernglas. LINEAR S4 wurde am 27. September 1999 entdeckt und befindet sich ca. 56 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, was etwas ein Drittel des Abstandes zur Sonne ist. Er ist noch bis Anfang August zu sehen.
Kometen LINEAR S4 vil kunne ses fra Norge frem til begynnelsen av august.

Die Astronomen haben auch noch einen anderen Leckerbissen zu bieten, zu mindest für Einwohner und Urlauber Nordnorwegens: In der Nacht zum Montag, dem 31. Juli gibt es eine partielle Sonnenfinsternis. Da sie nachts stattfindet, kann sie nur in den Landesteilen mit Mitternachtssonne beobachtet werden. 
Fast die Hälfte der Sonne wird vom Mond verdeckt werden. Die letzte Mitternachtssonnenfinsternis fand 1985 statt, und die nächste wird es 2011 geben. 
In Karasjok arrangiert die Norwegische Astronomische Gesellschaft eine Besichtigung der Mitternachtssonnenfinsternis mit Ferngläsern für Publikum.

27. Juli - Oslo teuerste Stadt Europas
Oslo ist an der Spitze Europas als Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Nach einer neuen Untersuchung der The Economist ist Oslo mittlerweile teurer als London, New York und Zürich. 
Norwegens Hauptstadt wird weltweit nur von Tokio, Osaka Kobe, Hongkong und Taschkent geschlagen und ist die fünftteuerste Stadt der Welt. 
Die halbjährlich durchgeführten Untersuchungen der The Economist Intelligence Unit geben Oslo die zweifelhafte Ehre zurück, teuerste Stadt Europas zu sein. Vorher wurde Oslo von Zürich geschlagen und lag auf einer Höge mit Paris. 
Die Untersuchung vergleicht Preise und Produkte in 127 Städten weltweit. Die Preisliste enthält Lebensmittel und Haushaltswaren, Alkohol, Tabak, Kleidung, Telefon, Elektrizität, Wasserabgaben, Freizeitaktivitäten (CD- und Theaterpreise), Haushaltshilfen und den öffentlichen Nahverkehr. Die Untersuchung zeigt Unternehmen, was es kostet, sich in den verschiedenen Städten zu etablieren. Wohnungspreise werden nicht berücksichtigt. 

Liste über die teuersten Städte weltweit:
1. Tokyo
2. Osaka Kobe
3. Hong Kong
4. Taschkent (Usbekistan)
5. Oslo
6. London
7. Libreville (Gabon)
8. Taipei (Taiwan)
9. Zürich
10. Reykjavik
11. New York 

27. Juli - Norwegische Technologie im Raum
Norwegische Präzision trägt zum Erfolg der internationalen Raumfahrt bei. 
Die amerikanische Raumsektion "Destiny" auf dem Kennedy Space Center in Florida, die Ende Januar nächsten Jahres an die internationale Raumstationa gekoppelt werden soll, mißt mit Hilfe von Kameras und EDV-Ausrüstung von Metronor. 
Die von dem norwegischen Unternehmen Metronor entwickelte Meßtechnologie sorgt dafür, daß die Sektionen der internationalen Raumstation ISS auf den Zehntel Millimeter genau aneinanderpassen.  

26. Juli - Kletterer abgestürzt
Ein junger schweizerischer Kletterer ist gestern von der bekannten Felsformarion "Svolværgeita" bei Svolvær auf den Lofoten abgestürzt und tödlich verunglückt. Der rund 600 m hohe, steile Felsen hat zwei Felshörner, die ihm den Namen, der übersetzt "Svolvær-Ziege" bedeutet, gegeben haben und ist ein beliebtes Fotomotiv und Kletterziel. 

24. Juli - Künstliche Inseln in Oslo?
Amsterdam hat schon welche und Kopenhagen beommt sie. Nun überlegen auch die Politiker in Oslo, ob künstliche Inseln im Oslofjord dem akuten Wohnraummangel in der norwegischen Hauptstadt abhelfen könnten. Der Druck auf Oslos grünen Gürtel ist groß, und man möchte möglichst vermeiden, die Stadt in ihn hinein auszudehnen. Künstliche Inseln im innen Oslofjord könnten neue attraktive Wohnareale bieten, ohne die Grenzen zur Nordmarka zu berühren.  
Es gibt seit längerem eine große Landflucht nach Oslo, und Großoslo wächst relativ schnell. Der Wohnungsmangel in der Hauptstadt hat dazu geführt, daß die Wohnpreise in Oslo sehr steif sind, und junge Familien, Studenten und andere haben große Probleme, überhaupt etwas zu finden, das sie sich leisten können.

24. Juli - Norwegisch-dänische Zusammenarbeit in Kosovo.
Nach Beschluß des Militärkommitees des NATO werden Norwegen und Dänemark zusammen ab kommenden April die Leitung der internationalen Friedenstruppen in Kosovo übernehmen (siehe auch Nachrichten vom 21. Juli). Insgesamt werden Norwegen und Dänemark dann 46.000 Soldaten aus 30 verschieden Länder leiten.

21. Juli - Flugabsturz überlebt
Ein deutscher Hobbypilot stürzte vorgestern 200 m vor der Landebahn auf dem unbemannten Flugplatz der Insel Frøya vor Trondheim mit seiner Cessna 172 ab. Er wurde buwußtlos neben dem brennenden Flugzeugwrack gefunden und nach Trondheim ins Krankenhaus geflogen. 

 

21. Juli - Touristenbus brannte aus
Auf der E6 in Namskogen nördlich von Trondheim geriet vorgestern ein Touristenbus mit deutschen Urlaubern in Brand. Alle konnten rechtzeitig den brennenden Bus verlassen, es kam niemand zu Schaden.

(Wir haben keine Information daüber wie der Brand entstand.)

21. Juli - Norwegen bereit für NATO-Leitung in Kosovo
Sollte Norwegen mit der Leitung der NATO-Kräfte zur Friedensbewahrung in Kosovo betraut werden, so sind wir bereit, sagte Staatsminister Jens Stoltenberg am Donnerstag. 
Es wird diskutiert, die Leitung der internationalen Friedenstruppen in Kosovo ab Abpril nächsten Jahres für 6 Monate in nordeuropäische Hände zu legen. 
Wir werden annehmen, wenn wir gefragt werden sollten, sagte Stoltenberg, weil dies ein Friedensbeitrag in unserem Teil der Welt wäre. 
NATOs oberster Kommandanteur in Europa wünscht sich Norwegen oder Dänemark für diese Aufgabe, und beide Länder haben eine unverbindliche Anfrage erhalten. 
Die norwegischen Politiker meinen, ein derartiger Auftrag wäre wichtig für das Verteidigungsministerium und hätte positive Auswirkungen auf die Wehrmacht und die Politik in Norwegen.

19. Juli - Will Norwegen mit "Mistwetter" vermarkten
- Verkauft Sommer-Norwegen mit Regen und schlechtem Sommerwetter, nicht nur mit Sonne und blauem Himmel, sagt Knut Eggen vom Peer Gynt Arrangement. Das Norwegische Fremdenverkehrsamt stimmt dem im Grunde zu. 
Norwegische Touristenbroschüren, die für ausländische Gäste bestimmt sind, vermitteln ein falsches Bild von Norwegen, meint Eggen. Der Sommer ist nicht immer warm, wolkenlos und sonnig; der Sommer ist kalt und regnerisch mit dichtem Nebel, bleischwerem Himmel und Sturm von Westen. 
- Wir müssen den Urlaubern die Wahrheit sagen, sagt Eggen. Willst Du nach Norwegen reisen, mußt Du Gummistiefel und Regenjacke mithaben. Norwegen ist kein Land für Badeferien.
Der Leiter des Peer Gynt Arrangement in Vinstra gehört zu den Veteranen der norwegischen Reisebranche und hat solide Erfahrung in internationalem Marketing. Nun ist er der Meinung, die sonnigen Broschüren haben ein Nachspiel für Norwegen als Touristennation. 
- Wir sollten das wechselhafte Wetter für unser Marketing ausnutzen, und nicht versuchen, es zu unterschlagen. Für viele machen ausgerechnet Sturmböen und Regen unser Land zu etwas Exotischem. Die Gäste kommen, um etwas anderes zu erleben, sagt Eggen, der sich ein vielseitigeres und nuancenreicheres Bild des norwegischen Sommers wünscht.  
- Ich meine nicht, daß wir nur mit schlechtem Wetter werben sollen. Wir haben auch Sonne, Wärme und blauen Himmel. Aber wir sollten die Touristen nicht glauben machen, daß ein Sommer in Oslo wie ein Sommer in Athen ist. Da führen wir nicht nur die Touristen, sondern auch uns selbst an der Nase herum, sagt Eggen. 

- Ich sehe daß das ein Punkt ist, glaube aber nicht, daß ausländische Touristen nach Norwegen kommen, weil sie ein Bild vom Prekestolen und den Lofoten bei blauem Himmel gesehen haben. Für die meisten Ausländer ist  Norwegen kalt, teuer, dunkel, naß und entsetzlich weit nach Norden, sagt der administrative Direktor des Norwegischen Fremdenverkehrsamtes, Svein Erik Ovesen. Ovesen unterstreicht, daß neun von zehn Sommertouristen mit ihrem Norwegenurlaub zufrieden sind. Es sieht nicht so aus, als fühlten sie sich durch die Touristenbroschüren getäuscht. 

(Unsere Anmerkung: das Wetter in Norwegen ist nicht schlechter als anderswo auch und genau so unvorhersagbar. In einzelnen Sommer haben wir Tropentemperaturen und 25°C Wassertemperatur, in anderen Sommer 10°C und Dauerregen konstant. Meistens ist es irgendetwas dazwischen. Und auch die Norweger selbst würden sich die kurzen Sommer eher so wie in den Touristenbroschüren wünschen.)

19. Juli - Können Hochhäuser die Wohnungskrise in Oslo lösen?
In der norwegischen Politik herrscht breite Einigkeit über Hochhausbau in Oslo. Wolkenkratzer. Das Postgirobüro und das Oslo Plaza können Gesellschaft von Hochhäusern bekommen, die das Wohnungsproblem in Oslo lösen sollen und das Stadtbild Oslos verändern werden. 
Wohnhochhäuser mit bis zu 30 Etagen könnten in Oslo zur Realität werden. Die Politiker der Arbeiterpartei, der Rechten und der Fortschrittspartei wollen Hochhäuser zur Lösung der Wohnungskrise in Oslo bauen. 
Es sollen 40.000 neue Wohnungen gebaut werden, ohne die Grenze zur Marka, dem Waldgürtel um Oslo, anzurühren. 
Früher galt die Haltung, Wohnblocks in Oslo nicht höher als 12 Stockwerke zu bauen. 
Hochhäuser benötigen bessere Umweltlösungen und Platz auf der Erde, z.B. als Parkareale, Parkanlagen zur Auflockerung usw. Der Stadtrat in Oslo soll nun Pläne ausarbeiten, wo evtl. Hochhäuser gebaut werden könnten. Danach will man weiter sehen.

17. Juli - Oslos Museen ziehen weniger Besucher an
Es kommen weniger Besucher. Rune Johansen vom Frammuseum hat im Juni viele Eintrittskarten an Touristen verkauft, doch es waren 16% weniger als im Juni des Vorjahres.  
Oslos wohlbekannte Touristenattraktionen erlebten einen Rückgang von fast 11 Prozent der Besucherzahlen, verglichen mit dem Juni 199. Die Museen auf Bygdøy hatten rund 19.000 Besucher weniger. 
Bis 1998 noch stiegen die Besucherzahlen mit rund 5% pro Jahr, während letztes Jahr eine Stagnation eintrat. Nun sieht es so aus, als befinde sich Oslo in einem Rückgang. 
Beim Kon-Tiki Museum verzeichnet man einen Rückgang von Bus- und Gruppentouristen. Es kommen weniger Deutsche und Japaner, aber mehr amerikanische Kreuzfahrttouristen. Das Norwegische Volksmuseum ist eins der wenigen, die einen klitzekleinen Zugang zu verzeichnen haben. 
-Wir sind sehr zufrieden. Norwegische Urlauber und Amerikaner auf der Spur ihrer Vorfahren sind die eifrigsten, stellt Informationschef Paal Mork fest.  
Der Aftenposten hat viele Erklärungen für den Rückgang: Einige glauben, die Fußball-EM sei schuld. Die hohen Benzinpreise machen Norwegen für Autotouristen unattraktiv. Der Streik im Mai hat dazu geführt, daß sich die Reiseveranstalter von Norwegen distanziert haben. 
Der administrative Direktor des Norwegischen Fremdenverkehrsamtes, Svein-Erik Ovesen glaubt, viele wählen die Attraktionen, die gratis sind. Alle besuchen den Vigelandspark, den Holmenkollen, das Schloß, die Karl Johans gate und die Aker Brygge. 

16. Juli - Tunnelbrand bei Odda
Am Freitag Abend (wir waren übers Wochenende in Jotunheimen wandern, deshalb kommt diese Nachricht erst heute) brannten 5 PKW und ein LKW im Seljestadtunnel (1268 m lang, bei Odda in Hordaland) nach einer Kettenkollision vollständig aus. Wie durch ein Wunder gab es nur 9 Verletzte und keine Toten. Ein LKW konnte nicht rechtzeitig bremsen und schob fünf der vor ihm fahrenden Autos aufeinander. Innerhalb kürzester Zeit standen die Autos in Flammen.
Insgesamt gibt es 250 stark brandgefährliche Tunnel in Norwegen, die meisten von ihnen in den Fylken Hordaland, Sogn und Fjordane, Møre und Romsdal und Nordland. In diesen Tunneln wurde ungesicherter (nicht abgedeckter) PE-Schaum verwendet, der die Tunnelwände gegen Frost und Wasserschäden schützen soll. Dieser PE-Schaum entzündet sich innerhalb Sekunden und entwickelt starke Hitze und lebensgefährliche Abgase. 1996 und 1997 wurden eine Reihe solcher Tunnel mit Beton ausgekleidet, aber es gibt immer noch genügend, wo der PE-Schaum nicht gesichert ist. 

13. Juli - Kleine nette wahre Geschichte aus Norwegen
Schäferstündchen im Garten führte zu Herzinfarkt.
Ein schottisches Pärchen hat letzten Sonntag um 09.30 im Garten eines Mannes in Førde wilde Liebe gemacht. Als der Mann die beiden entdeckte, bat er sie, von seinem Rasen zu verschwinden. Das Pärchen hat ihn aber ignoriert und weiter gemacht. Das Liebemachen war sogar so heftig, daß ein Kinderspielzeug kaputt ging.
Der Hausbesitzer versuchte mehrmals, die Aufmerksamkeit von den zwei Schotten zu bekommen, doch die lachten ihn nur aus, und alle Aufforderungen, den Garten zu verlassen, wurden ignoriert.
Schließlich hat der Hausbesitzer die Nase voll gehabt und die Polizei gerufen. Als diese Polizei gegen 11 Uhr eintraf, war das Pärchen erst beim Unterwäsche anziehen.
Selbst als die Polizei kam, verstand der Schotte noch nicht, daß wildes Leibemachen auf Grundstücken anderer in Norwegen nicht üblich ist. Er wurde wütend und griff den Polizisten an. Daraufhin wurde er in Handschellen abgeführt. Er muß nun 2000 NOK Strafe und 1000 NOK Schadensersatz für das kaputte Spielzeug zahlen.
Als das Pärchen weggefahren wurde, bekam der Hausbesitzer kräftige Brustschmerzen. Er wurde sofort mit einem Herzinfarkt zur Intensivstation gefahren, wo er sich noch immer befindet.

 

13. Juli - 600 Päckchen werden jährlich von der Post gestohlen
Angestellte der Norwegische Post haben letztes Jahr 600 Päckchen mit wertvollem Inhalt gestohlen.
Die Norwegische Post hat letztes Jahr 25 Mio. Päckchen befördert, von denen 600 gestohlen wurden.
Die Post hat 30.000 Angestellte, und ein paar von denen greifen also offensichtlich zu und bedienen sich von den zu befördernden Päckchen.
Der Informationsdirektor der Post, Eivind Rossen, sagt, man arbeite daran, den Verlust auf 0 zu kriegen, aber das sei schwierig mit so viele Angestellten.
Angestellte, die entdeckt werden, werden angezeigt und fristlos entlassen.

13. Juli - Höchstgeschwindigkeit in Norwegen runter auf 70?
Das Straßenverkehrsdirektorat hat seit einigen Jahren auf der E18 durch die Fylke Vestfold Tempo 70 statt 80 ausprobiert. Die Unfallzahlen sind dort deutlich zurückgegangen. Jetzt soll auf 20% der Landstraßen die Grenze 70 eingeführt werden.
In einer Internetzeitung haben heute auf die Frage, ob man das respektieren würde, 90% nein geantwortet.

13. Juli - Bjørn Dæhli-Comeback unsicher?
Der norwegische Spitzenlangläufer und 8facher Olymiagold-Gewinner Bjørn Dæhlie hat wegen eines Rückenschadens die letzte Saison ausgesetzt. Er wurde operiert, hat jedoch noch immer Probleme.
Die Verletzung stammt von einem Rollskiunfall im August 1999, und es wird immer unwahrscheinlicher, daß Dæhli dabei sein wird, wenn in viereinhalb Monaten der Langlauf-Weltcup startet. 

10. Juli - Moschusochse im Garten geschossen.
Gestern wurde ein agressiver männlicher Moschusochse in einem Garten in Lesja geschossen. Der Ochse war schon vor einigen Tagen hinunter ins Tal gewandert, wurde aber von der Wildbehörde überlistet, zurück in das angestammte Gebiet der Tiere (Dovrefjell) zu ziehen. Gestern ist er jedoch zurückgekommen und hat zuerst einige Campinggäste erscheckt, bevor er zum Schluß in einem Garten, nur 50 m von der Reichsstraße entfernt, erlegt wurde.

10. Juli - NVE warnt vor kalbenden Gletschern
Einige Gletscher (z.B. Zungen des Jostedals- und Svartisengletschers) sind im letzten Winter deutlich gewachsen und haben sich um einiges nach vorn bewegt. Das norwegische Wasser- und Energibüro warnt deshalb vor erhöherter Eislawinengefahr von den Gletscherzungen. (Das Abbrechen und Abstürzen von Eis von Gletschern nennt man kalben.)
Der Nigardsgletscher (ein Seitenarm des Jostedalsgletschers) ist diesen Winter z.B. ganze 30 Meter (!) nach vorne gewandert.

09. Juli - "Weltrekord" von norwegischem Fahrradverein
Ein norwegischer Fahrradclub hat den "Weltrekord" (ist im Grunde eine rein norwegische Angelegenheit) auf der Strecke Nordkapp-Lindenes, also "Norwegen längs" um etwas über 13 Stunden verbessert. Der neue Rekord liegt bei 5 Tage und ein paar Stunden. Von den ursprünglichen 9 Teilnehmern mußten unterwegs fünf aufgeben, erst vier ziemlich früh und dann einer, nachdem er auf dem Rad eingeschlafen und gestürzt war. Alle sind sich einig: Wenn sie gewußt hätten, wie hart es werden würde, hätten sie die Sache niemals angefangen.

09. Juli - Touristikstatistik für Juni zeigt Rückgang
Die Touristik-Statistik für Norwegen für Juni 2000 weist einen deutlichen Rückgang ausländischer Urlaubsgäste in Norwegen auf. Die Campingplätze und andere Übernachtungsbetriebe klagen über schlechte Auslastung. 
Die Schuld wird in erster Linie dem kalten und nassen Wetter zugeschoben. 

09. Juli - Auf Inlineskates durch ganz Norwegen
Die beiden Krankenschwestern Lise Rypestøl und Audhild Steinnes sind bereit für 3000 km "Norwegen längs" vom Nordkap nach Lindenes auf Inlineskates. Das Gepäck von je 12 Kilo wird selbst getragen. Unterwegs wollen sie Geld für ein AIDS-Projekt in Südafrika einsammeln. 
Der Zeitplan sieht 10 Wochen vor, 50 km pro Tag und einen Ruhetag pro Woche. Nächsten Sonntag wird aufgebrochen. Die Idee bekamen die beiden nach einer sechstägigen Inlinescating-Tour von Oslo nach Kristiansand.
Die geplante Durchschnittsgeschwindigkeit soll rund 10 km pro Stunde betragen und u.a. der Trollstigen aufwärts bezwungen werden. 

09. Juli - Kurz gesagt
Der Juni war wettermäßig in ganz Norwegen ein ausgesprochen kalter und nasser Monat.

Die Benzinpreise sind um bis zu 30 Öre gefallen und nun wieder unter der 11-Kronen-Grenze gelandet.

06. Juli - HSD-Fähre auf Landungsbrücke gefahren
Die HSD, die Rederei des Passagier-Schnellschiffes MS Sleipner, welches im letzten Herbst vor Haugesund auf eine Schäre auflief und sank, wobei 6 Menschen ums Leben kamen, hat seitdem ernste Probleme wegen Anklagen und eine massive Kundenflucht. Letztes Wochenende sank das Routenschiff MS Sjøgar nach einem Motorstopp, worauf es gegen Land trieb. Dabei kam niemand zu Schaden. 
Diesmal ging es aber für die Rederei "nach vorne", denn das Problem war ein Ausfall des "Rückwärtsganges", wodurch die Autofähre beim Anlegen am Fähranleger in Kinsarvik (Hardanger) gegen den Kai fuhr.

04. Juli - Billiger Strom wird teuerer
Während die Strompreise ab den Kraftwerken immer billiger werden, schlägt der Staat immer mehr Steuer auf die Elektrisität zum Privatverbrauch. In Moment machen die Steuern etwa die Hälfte des Strompreises aus. Dies erinnert langsam an eine andere Energiequelle, das Benzin, wo mittlerweise zwei Drittel des Pumppreises direkt in der Staatskasse landen.  
Die Strompreise vor Steuern waren zwar im zweiten Quartal dieses Jahres um 12,1 % niedriger als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr, doch nach der Elektizitätssteuererhöhung stieg der Endpreis mit 5,1% an.  

Kommentar: Norwegen hat traditionell billigen Strom gehabt, dies war immer eins der wenigen Produkte, die billiger als z.B. in Deutschland waren. Wird uns nun dieser letzte preisgünstige Lichtpunkt durch die steigenden Elektizitätssteuern wegenommen?  Wer wählt unsere Politiker?

04. Juli - Todesfall bei Grubenunglück auf Spitzbergen.
Ein Grubenarbeiter auf Spitzbergen verlor heute das Leben, als ein Grubenschacht über ihm einstürzte. 
Grubenunfälle mit tödlichem Ausgang geschehen in den Gruben auf Sitzbergen relativ selten, während die russischen Gruben in den letzten Jahren mehrere ernste Unfälle hatten.

04. Juli - Vorerst keine nähere Zusammenarbeit zwischen KLM und Braathens
Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die norwegische Fluggesellschaft Braathens haben ein Joint-Venture geplant. Wegen den unsicheren Zeiten im Flugverkehr wurde das Projekt aber vorerst beiseite gelegt. Die KLM besitzt 30% den Aktien in Braathens, und die zwei Fluggesellschaften arbeiten sowieso schon zu einem gewissen Grad zusammen.
Beide Gesellschaften haben in der letzten Zeit schlechte Resultate eingeflogen. Die KLM hatte neulich einen Gewinn von knapp 10 Mio. DM aus einem Umsatz von etwa 10 Milliarden DM, und Braathens hatte im letzten Jahr einen enormen Verlust von über 100 Mio DM.

04. Juli - Keine Ölproduktionserhöherung von norwegischer Seite
Norwegen hat seine Produktionsbegrenzung von 100.000 Faß Öl pro Tag aufgehoben, plant aber laut dem Öl- und Energiedepartement trotzdem keine Steigerung der Produktion.
Saudia-Arabia dagegen ließ verlauten, seine Ölproduktion bei weiterhin so steifen Ölpreisen erhöhen zu wollen. 

03.Juli - Großbanken erhöhen Kreditzinsen
Nachdem letzte Woche die Kreditkasse die Zinsen um einen halben Prozentpunkt erhöhte, kündigten nun die NOR (Sparebanken), die DnB (Den norske Bank) und die Nordlandsbank an, daß sie nachziehen wollen. Die Erhöhung wird zwischen 0,5 und 0,65 Prozentpunkte betragen.
Bei allen Banken gehen auch die Habenzinsen entsprechend in die Höhe. 

03. Juli - Arne Wam neuer NSB-Chef
Die Norwegische Staatsbahn NSB hat einen neuen Chef, nachdem letzte Woche der alte Chef Osmund Ueland gefeuert worden war. 
Arne Wam (47) wurde heute zum neuen Spitzenchef der NSB ernannt. Er will unmittelbar damit beginnen, das verlorene Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen.