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14. Juni - Ölplattorm vom Sturm
teilweise losgerissen
14. Juni - Zinserhöhungen
14. Juni - Ein Todesunglück am
Kjerag
14. Juni - Eingeschneit auf der
Valdresflya
08.Juni -
Korallenriff im Trondheimsfjord unter Schutz gestellt
08. Juni - Von Sibirien über den
Nordpol nach Kanada
08. Juni - Skisprungschanze
Holmenkollen erfüllt die internationalen Ansprüche nicht mehr
06. Juni - 4.000 Basejumps vom
Kjerag erwartet
06. Juni - Ein Wikingschiff
voller Bücher
03. Juni -
Benzinpreis erreicht atronomische Zahlen
03. Juni -
Fußballkrankes Norwegen
03. Juni -
Immer mehr Menschen verschwinden
14. Juni - Ölplattorm vom Sturm
teilweise losgerissen
Gestern mußten 51 Angebstellte auf der
Ölplattform "Bideford Dolphin" des norwegischen Bohrfeldes
Snorrefeld westlich von Florø evakuiert werden, nachdem drei
der acht Verankerungsketten im Sturm gerissen waren, zwei
weitere sich gelöst hatten und die Plattform einige hundert
Meter weit abgetrieben war. Bei dem Sturm wurden bis zu 14 Meter
hohe Wellen gemessen, und eine Zeitlang glaubte man, die
Plattform könnte mit einer anderen des Snorrefeldes, der
"Snorre", kollidieren. 26 Personen blieben an Bord, um
die Situation zu stabilisieren.
In der Zwischenzeit ist die Lage etwas weniger dramatisch
geworden, denn die Plattform wurde an ihren Platz
zurückgeschleppt und kann sich nun mit Hilfe des eigenen
Motorantriebs dort halten. Die restlichen Verankerungsketten
werden nun auf ihre Haltbarkeit untersucht.
14. Juni - Zinserhöhungen
Die Norwegische Zentralbank hat heute die Zinsen
um einen halben Prozentpunkt erhöht. Dies, um den Auftrieb in
der norwegischen Wirtschaft zu bremsen.
Viele Familien mit Wohnungsschulden bekommen dadurch
Schwierigkeiten, da die Immobilien- und Mietpreise in der
letzten Zeit ebenfalls gestiegen sind.
14. Juni - Ein Todesunglück am
Kjerag
Am Pfingstwochenende ist
einer der Basejumper am Kjerg am inneren Lysefjord (siehe
Nachrichten vom 06. Juni) bei einem Sprung von dem 1000 m hohen
Felsen ums Leben gekommen.
Dies ist der fünfte Todesunfall am Kjerag seit 5 Jahren. Nach
dem Basejump-Verbot vor einigen Jahren an der 1800 m hohen
Trollveggen (Europas höchste Steilwand im Romsdalen bei
Åndalsnes), dem früheren Mekka der Basejumper in Norwegen, ist
der Kjerg zum Zentrum des Basejumps in Norwegen geworden. Die
Sprünge von der Trollveggen wurden in erster Linie wegen der
hohen Rettungskosten und der großen Gefahr für die
Rettungsmannschaften bei Rettungsaktionen aus der Wand verboten.
Am Kjerag wird die Gefahr für die Rettungsmannschaften bei
Rettungsaktionen geringer eingeschätzt, weshalb noch kein
Verbot eingeführt wurde, doch mit jedem neuen Todesfall wird
die Frage eines Verbotes lauter diskutiert.
Die Basejump-Aktivitäten sind eine hervorragende Einnahmequelle
für die lokalen Anbieter, z.B. den Campingplatz in Lysebotn.
14. Juni - Eingeschneit auf der
Valdresflya
Gestern Nacht sind bei einem Schneesturm in
Jotunheimen eine Reihe Autos eingeschneit. Die
Rettungsmannschaften brauchten mehrere Stunden, um die Straße
wirder freizufräsen und die Autos auszugraben, die bis übers
Dach im Schnee verschwunden waren.
Da dort oben noch immer Sturm und schlechtes Wetter herrscht,
ist die RV 51 über die Valdresflya deshalb bis auf weiteres
gesperrt.
Touristen, die vor allem gegen Abend auf norwegischen
Hochgebirgsstraßen (vor allem auf der RV 55 über das
Sognefjell und der RV 51 über die Valdresflya) unterwegs sind,
sollten im Voorsommer (Mai und Juni) sehr auf das Wetter achten
und sofort umkehren, falls das Wetter in Richtung Winter
umschlagen sollte. Ansonsten ist etwas Proviant und ein
Schlafsack pro Person sehr empfehlenswert dabeizuhaben.
08.Juni -
Korallenriff im Trondheimsfjord unter Schutz gestellt
Im Trondheimsfjord
liegt ein seltener Schatz in der nördlichen Hemisphäre: ein
Korallenriff. Es liegt nahe der Insel Tautra im
Trondheimsfjord.
Nachdem den Meeresforschern, die das Riff näher untersuchten
und Proben eingesammelt haben, vorgeworfen wurde, dabei das Riff
zerstört zu haben, hat die biologische Station in Trondheim
jetzt das Gegenteil festgestellt.
In Rekordzeit wurde das Riff nun unter Naturschutz gestellt -
der erste unterseeische Naturpark Norwegens.
08. Juni - Von Sibirien über den
Nordpol nach Kanada
Die beiden norwegischen Abenteurer Torry Larsen
und Rune Gjeldnes waren sind die ersten der Geschichte, die das
Poleis des Nordpols ohne Hilfe von außen überquert haben. Nach
vier Monaten und 2100 km auf Skiern erreichen die beiden heute
Mittag Cape Discovery in Kanada - das Ziel.
Die Tour startete in Rußland und führte über das Nordeismeer
und den Nordpol bis nach Kanada. Die gesamte Ausrüstung samt
Nahrungsmittel für die gesamte Tour hatten die beiden auf ihren
Pulkas bei sich. Obwohl ihnen Essen für 14 Tage verdarb,
schafften sie es mit strenger Rationierung trotzdem, allerdings
mit hungern in den letzten 24 Stunden.
08. Juni - Skisprungschanze
Holmenkollen erfüllt die internationalen Ansprüche nicht mehr
Der internationale Skiverband (FIS) will die
Skisprungschanze Holmenkollen nicht länger genehmigen, wenn sie
nicht zur nächsten Wintersaison eine höhere Ausbuchtung
erhält. Die kostet 2,5 Millioner Kronen, und die hat die
Gemeinde Oslo nicht.
"Wir haben kein Geld, um mit der Neigung jetzt etwas zu
machen. Was passieren wird, müssen wir später sehen. Es ist
viel Geld in den Holmenkollen investiert worden, und die Neigung
der Schanze steht nicht an erster Dringlichkeitsstelle",
sagt die Stadträtin für Umwelt und Verkehr, Merete Agerbak-Jensen.
Das Schanzenkommitee der FIS verlangt, daß die Ausbuchtung
unter dem Flugweg der Schanze höher gebaut werden muß, so daß
weniger Luft zwischen den Springern und der Schanze ist. Bis
jetzt hat Holmenkollen die Erlaubnis bekommen, mit Schnee
aufzubauen, doch jetzt muß der Aufbau permanent sein, wenn
Holmenkollen weiter internationale Sprungwettkämpfe
veranstalten will.
"Wir hoffen, daß Geld dafür zur Verfügung gestellt wird.
Es wird ernste Konzequenzen für die Holmenkollen-Anlage haben,
wenn die Schanze nicht mehr genehmigt wird", sagt Rolf Nyhus
vom norwegischen Skiverbund und Aufsichtskommitee für die
Holmenkollen-Anlage.
06. Juni - 4.000 Basejumps vom
Kjerag erwartet
Der Leiter des Norwegischen Basejump-Verbandes,
Stein Edvardsen, erwartet im Laufe diesen Sommers rund 4.000
Sprünge von dem Kjeragfelsen in den Lysefjord.
Wenn es tatsächlich so viele Sprünge werden, sind das fast
doppelt so viele wie im Sommer 1999, wo insgesamt 2.500
geglückte Sprünge durchgeführt wurden. Darüberhinaus endeten
zwei Sprünge tragisch, schreibt das Stavanger Aftenblad.
Der 1000 m hohe senkrechte Kjeragfelsen am inneren Lysefjord
gilt als eine der drei großen Basejump-Stellen der Welt, und er
wird immer berühmter.
Allein über das Pfingstwochenende werden rund 700 Basejumper
nach Lysebotn reisen um ihrem Hobby, der "Abfahrtsdisziplin
des Fallschirmspringens" zu frönen. Ihre Basis ist der
Campingplatz in Lysebotn.
Am Sonntag werden 30 Basejumper versuchen, gleichzeitig zu
springen und damit den Weltrekord von 24 Springern (aufgestellt
am Kjerag letzten Sommer) zu brechen.
06. Juni - Ein Wikingschiff
voller Bücher
"Die Wikingerzeit fasziniert mich",
sagt Frid Ingulstad, der das Kinderbuch "Magnus Viking" (Magnus
der Wikinger) geschrieben hat.
Mit Büchern gefüllt glitt gestern das Wikingschiff
"Embla" aus dem Oslofjord, um das 1000-jährige
Jubiläum der Entdeckung Amerikas duch die Wikinger zu feiern.
Met und Wikingerkost standen auf dem Menü, als der Verlag zum
Wikingerfeldzug einlud, um die Herausgabe der beiden neuen
Bücher "Magnus Viking" und "Viking Kokebok"
(Wikingerkochbuch) zu feiern. Beide sind auf den Tourismusmarkt
gemünzt und werden in mehreren Sprachen erscheinen.
Das Kinderbuch Frid Ingulstad handelt von dem 7-jährigen
Magnus, der mit nach Vinland fährt, dem neuen Land, das Leiv Eiriksson
erobert hat. Das Buch ist auf die historischen Fakten der
Entdeckung Neufundlands 500 Jahre vor der Entdeckung Amerikas
durch Columbus aufgebaut.
03. Juni -
Benzinpreis erreicht atronomische Zahlen
Aufgrund des hohen
Ölpreises sind die Benzinpreise in Norwegen in die Höhe
geschnellt. Innerhalb des letzten Jahres sind die Benzinpreise
um ganze 20% gestiegen und haben nun in einigen Landesteilen
seit ein paar Wochen die 11-Kronen-Marke (ca. DM 2,65)
überschritten.
Also, liebe Norwegenurlauber: rechnen Sie Ihr Urlaubsbudget noch
einmal durch!
03. Juni -
Fußballkrankes Norwegen
Die Warenhauskette
Smart Club (Norwegen und Schweden) hat allen Kunden der
norwegischen Geschäfte das Geld für deren Einkäufe zwischen
dem 10. Mai und dem 10. Juni zurückversprochen, falls Norwegen
die Fußball-EM gewinnen sollte.
03. Juni -
Immer mehr Menschen verschwinden
In Norwegen
verschwinden in den letzten Wochen immer mehr Menschen auf
ungeklärte Weise. Die Kindermorde in Kristiansand (siehe
Nachricht vom 22. Mai) sind immer noch nicht aufgeklärt, und
nur eine Woche später ist in Schweden ein 11-jähriges Mädchen
auf einer Zelttour ermordet worden.
Seit vorgestern ist ein 6-jähriger Junge auf der orwegischen
Insel Smøla spurlos verschwunden. Die Suchaktion ist in vollem
Gang, bis jetzt ohne Ergebnis.
In Ørnes in der Provinz Nordland wird seit gestern ein
18-jähriges Mädchen vermißt, das nach einer Tour zum
nächsten Kiosk nicht wieder nach Hause gekommen ist. Auch hier
ist eine umfangreiche Suchaktion in Gang gesetzt worden, die bis
jetzt noch ergebnislos ist.
Nachrichten gesammelt und zusammengestellt von Morten & Julia © 2000