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Flora und Fauna der Küste - Seite 1
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| Einleitung: |
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Die norwegische Küste bietet Lebensraum für eine reiche Tierwelt, wo vor allem die Vögel eine herausragende Rolle einnehmen. Aber auch ein paar faszinierende Meeressäuger sind hier zu Hause.
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| Vogelfelsen: |
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Ein Vogelfelsen kann in verschiedene Stockwerke eingeteilt werden, von denen jede Vogelart ihre bestimmte "Etage" bewohnt. Die untersten Etage, die Klippen im
und am Meer, bewohnen die Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) und
die Gryllteiste (Cepphus grylle). Krähenscharben sind mit den Kormoranen
verwandt und haben wie diese kein öliges Gefieder. Dies verbessert zwar die
Taucheigenschaften, aber dafür müssen die Vögel nach jedem Tauchgang ihr
Gefieder wieder trocknen, um ihre Flugfähigkeit zurückzuerlangen. Man kann sie
oft auf den vorgelagerten, runden Klippen im Meer sitzen sehen, wo sie ihre
Flügel wie Fächer ausgebreitet trocknen. *) Die Familie Alcidae, die Alkenvögel, denen außer Gryllteiste und Trottellummen auch die Tordalken, Papageientaucher und Krabbentaucher (siehe Seite 2) angehören, vertritt in der nördlichen Hemisphäre die Pinguine. Alken haben einen schwarzen Kopf und Rücken und eine weiße Vorderseite (Ausnahme: Bei der Gryllteiste sind nur die Flügelflecken weiß, und die Papageientaucher haben ein weißliches Gesicht mit schwarzem Oberkopf). Die Beine sitzen weit hinten am Körper, so daß sie an Land recht tolpatschig wirken und eine aufrechte Haltung haben. Die Flügel sind schmal und kurz, und der Flug ist schwirrend mit schnellem Flügelschlag. Beim Tauchen fliegen sie mit ihnen durch das Wasser und jagen den Fischen hinterher. Alken erreichen spät die Geschlechtsreife, können aber erstaunlich alt werden. Weltweit gibt es 22 Alkenarten, und alle brüten auf der nördlichen Halbkugel. Außer der Gryllteiste leben alle Alken die meiste Zeit des Jahres auf dem offenen Meer und kommen nur zum Brüten ans Land.
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