Dieser wird in Rußland
Taiga genannt und besteht aus Kiefern und Fichten. Den Unterwuch bilden
Sträucher, Heidel- und Preiselbeere. Da Norwegen im Norden sehr gebirgig und
schmal ist, ist diese Vegetationszone hier nicht so ausgeprägt wie in Schweden
oder Finnland.
Eine kleine, hübsche Charakterpflanze alten Nadelwaldes mit moosigem Unterwuchs
ist das Nordische Moosglöckchen (Linnea borealis). Auch der Schwedische
Hartriegel (Cornus suecica) kommt überwiegend im Wald vor, man findet
ihn jedoch auch noch bis zur unteren alpinen Stufe. Er liebt feuchte Stellen und kann in großen
Mengen auftreten.

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In Norwegens Wäldern und Mooren wachsen eine Menge Beeren
und Pilze, sehr zur Freude der Wanderer. Durch das Jedermannsrecht darf man sie
auch pflücken - zum Eigenverbrauch und selbstverständlich keine geschützten Arten.
Die häufigste in Beere ist die
Heidelbeere (Vaccinium myrtilis) oder Blaubeere. Sie kommt sowohl im Wald als auch
im Hochgebirge
und in der Tundra vor.
Ebenfalls
häufig anzutreffen ist die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), aus der die Norweger eine säuerliche
Marmelade herstellen, die man zu Wildgerichten oder Fleisch allgemein
reicht.
Die ckarakteristischste und für die Nordländer wertvollste Beere des Nordens jedoch ist die
Moltebeere (Rubus
chamaemorus; siehe Bild
links). Sie wächst auf moorigen Böden und kommt hauptsächlich in den Wäldern
und auf dem Fjell der subalpinen und
unteren alpinen Stufe vor. Wenn die Beeren ausgereift sind, haben sie eine
gelborange Farbe und schmecken sehr eigen und etwas mehlig. Die Beere auf dem
Foto ist noch nicht reif - in diesem Stadium schmeckt sie knackig und säuerlich.
Es ist generell verboten, unreife Moltebeeren, norw. "kart", zu pflücken. Moltebeeren haben einen hohen Vitamingehalt und waren in alten
Zeiten eine wichtige Vitaminquelle für die Samen.
Andere Beeren, die man in Norwegens Wäldern finden kann, sind Rauschbeere (Vaccinium
u. uliginosum), Krähenbeere (Vaccinium n. nigrum), Echte
Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) und Moosbeere (Vaccinium o.
oxycoccus). Krähenbeeren sind sehr saftig und in kleineren Mengen
genießbar; letzteres gilt auch für die Rauschbeere und Moosbeere.
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Neben den normalen, auch in
Deutschland bekannten giftigen und tödlich giftigen Arten gibt es in Norwegen eine Reihe
hervorragende Speisepilze, die in Deutschland auf der Roten Liste stehen, hier
aber noch häufig sind, wie z.B. der Birkenpilz und die Rotkappe. Sehr häufig
sind außerdem Butter-und Semmelpilz. Sehr umfangreiche Informationen über die
Pilze der nordischen Wälder finden Sie hier.

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