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Forollhogna Nationalpark |
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Kurze Einführung über den Forollhogna Nationalpark (Gauldalsvidda): Am 21.12.01 (10 Jahre seit Einrichtung des letzten Nationalparks) hat Norwegen seinen jüngsten Nationalpark bekommen: ein zusammen 1.513 km² umfassendes Schutzgebiet, bestehend aus dem Gauldalsvidda/Forollhogna Nationalpark und 8 angrenzenden Naturschutzgebieten in den Tälern rund um die Hochebene, die den Nationalpark ausmacht. Der Nationalpark deckt eine Fläche von 1.062 km² und liegt in den Gemeinden Rennebu, Midtre Gauldal und Holtålen in der Fylke Sør-Trøndelag, sowie den Gemeinden Os, Tolga und Tynset in der Fylke Hedmark. Der Großteil des Nationalparks liegt oberhalb der
Baumgrenze. Im Øggdalen ist ein Stück bewirtschafteter Nadelwald
eingeschlossen worden, und es gibt einen kleinen Flächenanteil mit
Moorbirkenwald. Der wichtigste Schutzwert ist die Fjellhochlandschaft
mit dem dazugehörigen Pflanzen- und Tierleben und Kulturdenkmälern.
Besonders der ca. 1.800 Tiere umfassende Wildrenstamm
hat großen Schutzwert. Zur Einrichtung des Nationalparks äußerte sich Staatsminister Kjell Magne Bondevik folgendermaßen: "Dies ist ein Stück norwegische Natur mit ganz besonderen Qualitäten. Deshalb ist dies ein prächtiges Weihnachtsgeschenk für uns alle." Und er fügte hinzu, daß die Einrichtung des neuen Nationalparks beinahe mit dem Datum der Eröffnung des Jahres der Berge 2002 der Vereinten Nationen zusammenfiel. Die Grenzen des Nationalparks waren sehr umstritten, da
hier wie in kaum einem anderen der norwegischen Nationalparks kommerzielle mit Naturschutzinteressen kollidieren. Während des
Planungsprozesses wurden deshalb eine Reihe Änderungen und Anpassungen
vorgenommen. In der Gemeinde Os, in der das Vangrøftdalen-Kjurrudalen
Landschftsschutzgebiet liegt (eines der dem
Nationalpark angeschlossen Schutzgebiete) wurde ein Vorkommen
weißen Granits, der von zukünftigem kommerziellen Interesse sein kann,
so ausgenommen, daß ein evtl. späterer Abbau außerhalb des
Lanschaftsschutzgebietes liegt. Der Forollhogna Nationalpark wird später näher beschrieben. |
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