| GEHZEIT / DISTANZ | 6 STUNDEN / 19-20 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 500 M HOCH / ca. 300 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 IV / 1718 I |
| DNTs ROUTENR. | 999 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 970 mü0 - Zielhöhe ca. 1170 mü0
Vom Hotelgebiet in Høvringen geht der Weg zuerst an der
Nordseite des Høvringsåe ostwärts. Der markierte Weg folgt dem Fluß rund 5
km gleichmäßig bergan, bevor er etwas nordwestlich des Høvringsvatnet auf die
Straße nach Smuksjøseter trifft. Diese Etappe von einer guten Stunde muß man
strenggenommen nicht gehen, da es möglich ist, bis Smuksjøseter
zu fahren. Nach und nach gewinnt man an Höhe und bekommt eine schöne
Aussicht nordostwärts zur Sletthøe und Gråhøe. Im Osten liegt die Blåhøe (1617
m), auf die ein markierter Weg hinaufführt, und die Aussicht in Richtung Nordostjotunheimen
ist prächtig.
Der Weg geht weiter an Smuksjøseter vorbei und hinunter in das Vassdalen und
entlang der Nordseite des Søndre Høvringsvatnet und des Vassbekken. Kurz bevor
man zur Peer Gynt hytta kommt, überquert man die Vesle Ula auf einer Brücke.
Die Etappe zwischen dem nordwestligsten Høvringvatnet und der Peer Gynt hytta kann
alternativ um den Solsidevassberget (1403 m) und im Kjondalen hinunter zur Peer Gynt
Hytta gelegt werden.
Die Peer Gynt hytta ist eine gute alte, traditionsreiche Steinhütte, die
normalerweise im Sommer und Winter während der Saison für Servierung von
Mahlzeiten göffnet ist, aber sie hat keine Übernachtungsmöglichkeiten.
Wenn das Wetter schön und die Form gut ist, ist ein "Abstecher" auf
den Bråkdalsbelgen eine schöne Alternative. Es führt ein markierter Weg ganz
zum Gipfel. Rechnen Sie für eine Besteigung ca. 3 Stunden extra.
Der Weg nach Rondvassbu
führt an der Südseite des Smikuampen (1799 m) ostwärts. Knapp 3 km hinter der
Peer Gynt hytta passiert man Ljosåbui, eine der drei Jagdhütten, die der
englische Lord Garvagh in den 1860iger Jahren in Rondane bauen ließ. Die Hütte
ist restauriert und wird von dem Gebirgsvorsitz der Kommune Sel verwaltet. Sie
ist einfach mit ein paar Bänken und einem Ofen eingerichtet, und bei schlechtem
Wetter kann man hier geschützt eine Rast einlegen. Die Hütte verschmilzt
ziemlich mit dem Terrain, liegt aber direkt an der Nordseite des Weges und kann,
wenn man aufmerksam ist, auch bei Nebel nicht verfehlt werden.
Der Weg verläuft durch leichtes Terrain weiter ostwärts. Im Osten sieht man
den Storronden (2138
m) und nach und nach auch das Rondeslottet (2178
m). Im Norden liegen Ljosåbelgen (1948
m) und
Steet (1996
m). Gegen Ende der Etappe, nicht weit von Rondvassbu entfernt,
öffnet sich der Bergkessel Kaldbekkbotnen, und man bekommt einen tollen Blick
zum Storsmeden (2016
m) und Veslesmeden (2015
m), sowie den schmalen Grat, der die beiden Gipfel verbindet.
Kurz vor dem letzten Abstieg hinunter zum Rondevatnet passiert man die Jutulhogget,
eine schmale Schlucht, die die Wassermassen während der Eiszeit ausgegraben
haben. Im inneren Ende stürzt ein Wasserfall vom Bergplateau oberhalb in die
Schlucht hinunter. Man kann sowohl von oben als auch von unten in die Schlucht
hineinschauen, aber das imponierendste ist, hineinzugehen (ca. 5-10 Minuten
Abstecher), denn den Wasserfall kann man sonst nicht sehen.
Zum Schluß überquert man die Store Ula auf einer Brücke, und die letzten paar
hundert Meter folgt man der Schotterstraße nach Rondvassbu zur Hütte.
| GEHZEIT / DISTANZ | 5 STUNDEN / 19-20 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 275 M HOCH / ca. 350 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 IV / 1718 I |
| DNTs ROUTENR. | 997 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 970 mü0 - Zielhöhe ca. 900 mü0
Vom Hotelgebiet in Høvringen geht der Weg zuerst an der
Nordseite des Høvringsåe ostwärts. Der markierte Weg folgt dem Fluß rund 5
km gleichmäßig bergan, bevor er etwas nordwestlich des Høvringsvatnet auf die
Straße nach Smuksjøseter trifft. Diese Etappe von einer guten Stunde muß man
strenggenommen nicht gehen, da es möglich ist, bis Smuksjøseter
zu fahren. Nach und nach gewinnt man an Höhe und bekommt eine schöne
Aussicht nordostwärts zur Sletthøe und Gråhøe. Im Osten liegt die Blåhøe (1617
m), auf die ein markierter Weg hinaufführt, und die Aussicht in Richtung Nordostjotunheimen
ist prächtig.
Der Weg geht weiter an Smuksjøseter vorbei und hinunter in das Vassdalen und
entlang der Nordseite des Søndre Høvringsvatnet und des Vassbekken. Kurz bevor
man zur Peer Gynt hytta kommt, überquert man die Vesle Ula auf einer Brücke.
Die Etappe zwischen dem nordwestligsten Høvringvatnet und der Peer Gynt hytta kann
alternativ um den Solsidevassberget (1403 m) und im Kjondalen hinunter zur Peer Gynt
Hytta gelegt werden.
Die Peer Gynt hytta ist eine gute alte, traditionsreiche Steinhütte, die
normalerweise im Sommer und Winter während der Saison für Servierung von
Mahlzeiten göffnet ist, aber sie hat keine Übernachtungsmöglichkeiten.
Wenn das Wetter schön und die Form gut ist, ist ein "Abstecher" auf
den Bråkdalsbelgen eine schöne Alternative. Es führt ein markierter Weg ganz
zum Gipfel. Rechnen Sie für eine Besteigung ca. 3 Stunden extra.
Von der Peer Gynt hytta geht der Weg südwärts weiter, zuerst einige Kilometer
in recht ebenem Terrain, bevor langsam der Abstieg nach Mysuseter
beginnt. Im Westen sieht man den Formokampen (1428 m) und im Süden liegen die
milden Hügel des Vulufjellets. Gen Süden sind ebenfalls Teile des Fususjøen
sichtbar, des größten Sees der gesamten Rondane-Region.
Wenn man unter die Baumgrenze kommt, hat man den wilden Wasserfall der Vesle Ula
weniger als einen Kilometer westlich des Weges. Es ist möglich, einen Abstecher
dorthin zu unternehmen, aber es gibt keinen markierten Weg hier.
Der Weg hinunter nach Mysuseter ist teilweise schlecht markiert, aber so
deutlich, daß man sich problemlos zurechtfindet. Man passiert ein Stück Moor,
wo Planken ausgelegt sind, doch gutes Schuhwerk empfiehlt sich sowieso. Das
letzte Stück geht man entlang der Store Ula und das Hüttengebiet an ihren
Ufern, bevor man sie auf einer Brücke überquert und auf der Schotterstraße
nach Mysuseter gelangt.
Eine tolle Variante ab der Brücke über die Store Ula ist der steile Abstieg zum Rondane Spa (ehem. Høyfjellshotell) hinunter entlang der Kaskaden-Wasserfälle der Store Ula. Hinter der Brücke geht rechts ein mit "Ula-fossene" auageschilderter Pfad ab, dem man abwärts folgt. Vor allem bei schönem Wetter ist dieses Stück ein großartiger Abschluß der Wanderung und deren allerschönster Abschnitt!
| GEHZEIT / DISTANZ | 5 STUNDEN / 20-21 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 200 M HOCH / ca. 470 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 I |
| DNTs ROUTENR. | 998 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1170 mü0 - Zielhöhe ca. 900 mü0
Von Rondvassbu folgt man zuerst
der Schotterstraße Richtung Mysuseter, obwohl teilweise ein Wanderweg parallel
geht. Gut 2 Kilometer von Rondvassbu aus, ungefähr östlich der
Fremre Illmannhø (1602
m)
zweigt der Weg nach Rondablikk links (gen Süden) ab und führt durch einfaches
Terrain über das Flatfjellet. Dreht man sich hier um, hat man ein prachtvolles
Panorama in Richtung Smibuelgen, Storronden (2138
m), Vinjeronden (2044
m)
und
Rondeslottet (2178
m) vor Augen. Die Aussicht südwärts zum Vulufjellet und Furusjøen
ist auch nicht übel, wenn auch von anderem Charakter. Der Weg führt nun im
Glitterdalen gleichmäßig abwärts. Einen kanppen Kilometer bevor man die Waldgrenze erreicht, kreuzt man den Weg zwischen
Mysuseter und Bjørnhollia (RS12).
Im Glitterdalen bergab folgt der Weg dem Westufer der Glitra durch
Fjellbirkenwald (nach und nach mit Kieferneinschlag) hinunter zum Furusjøen.
Fast unten am Furusjøen überquert man die Glitra auf einer Brücke und geht
weiter zu der Almsiedlung Luseby. Im Sommer kann man über den Furusjøen
gefahren werden, aber da ist es am besten, von Rondablikk aus zu starten und
sich beim Hotel zu erkundigen.
Von Luseby führt der Weg südostwärts entlang des Sees und mündet in eine
Schotterstraße, welcher man über die Brücke über den Fryosen, durch das
Hovde Moor und an der Südseite des Sees bei Rondablikk entlang folgt.
Von Rondablikk hat man eine prächtige Aussicht in Richtung
Rondane mit dem Furusjøen (umgeben von Kiefernwald - welcher dem See sicher den
Namen gegeben hat: furu = Kiefer, siehe Wörterbuch)
im Vordergrund.
| GEHZEIT / DISTANZ | 1-2 STUNDEN / 6 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 130 M HOCH / ca. 50 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 I |
| DNTs ROUTENR. | 996 |
| MARKIERUNG | SCHOTTERSTRASSE |
Starthöhe ca. 1100 mü0 - Zielhöhe ca. 1170 mü0
Diese Tour ist die souverän am meisten gegangene
in Rondane. Sie ist durch die Straße und den Parkplatz leicht erreichbar - und
sie kann von allen gegangen werden, auch von denen, die sonst eine Bergwanderung
für eine zu große Herausforderung halten. Außerdem gibt es viele, die sie mit
dem Fahrrad fahren.
Die Straße folgt der Store Ula auf der Südostseite, und man hat während des
gesamten Weges eine tolle Aussicht zu den Rondane-Bergen mit dem Smiubelgen,
dem Rondeslottet,
dem Storronden
und
der
Illmannhøi (wenn das Wetter schön ist,
versteht sich). Diese Tour paßt auch für Touristen, die auf der Durchreise und
die nicht für eine Bergtour ausgerüstet sind, sich aber trotzdem mal etwas
näher im Gebirge umsehen möchten.
Für die, die nicht gern auf der Straße gehen und den ganzen anderen Wanderern
etwas entkommen möchten, gibt es eine alternative Route zwischen dem Spranget
Parkplatz und
Rondvassbu:
Vom Parkplatz Spranget bei der Nationalparkgrenze aus folgt man der linken
Straße einige hundert Meter und überquert die Store Ula auf einer Brücke. Nun
folgt man dem Pfad nordostwärts, der nicht markiert, aber recht deutlich ist.
Nach gut 2 Kilometern kommt man an einer kleinen Steinhütte, der
Krokutbekkhytta, vorbei. Hier unten am Flußufer gibt es tolle Zeltplätze. Von
hier aus wird der Pfad recht undeutlich und führt teilweise durch etwas
mooriges Gelände (gutes Schuhwerk!), man kann sich jedoch nicht verlaufen, wenn
man sich immer bis zu max. 100 m vom Fluß entfernt hält. Kurz vor Rondvassbu
kommt der Weg von der Peer Gynt hytta von links, dem man über die Brücke über
die Store Ula folgt, bevor man das letzte Stück zur Hütte auf der
Schotterstraße geht.