RS04 : HØVRINGEN - RONDVASSBU 
über Smuksjøseter und die Peer Gynt hytta

GEHZEIT / DISTANZ 6 STUNDEN / 19-20 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 500 M HOCH  / ca. 300 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1718 IV / 1718 I
DNTs ROUTENR. 999
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts

Starthöhe ca. 970 mü0     -     Zielhöhe ca. 1170 mü0

Vom Hotelgebiet in Høvringen geht der Weg zuerst an der Nordseite des Høvringsåe ostwärts. Der markierte Weg folgt dem Fluß rund 5 km gleichmäßig bergan, bevor er etwas nordwestlich des Høvringsvatnet auf die Straße nach Smuksjøseter trifft. Diese Etappe von einer guten Stunde muß man strenggenommen nicht gehen, da es möglich ist, bis Smuksjøseter zu fahren. Nach und nach gewinnt man an Höhe und bekommt eine schöne Aussicht nordostwärts zur Sletthøe und Gråhøe. Im Osten liegt die Blåhøe (1617 m), auf die ein markierter Weg hinaufführt, und die Aussicht in Richtung Nordostjotunheimen ist prächtig.
Der Weg geht weiter an Smuksjøseter vorbei und hinunter in das Vassdalen und entlang der Nordseite des Søndre Høvringsvatnet und des Vassbekken. Kurz bevor man zur Peer Gynt hytta kommt, überquert man die Vesle Ula auf einer Brücke.
Die Etappe zwischen dem nordwestligsten Høvringvatnet und der Peer Gynt hytta kann alternativ um den Solsidevassberget (1403 m) und im Kjondalen hinunter zur Peer Gynt Hytta gelegt werden.
Die Peer Gynt hytta ist eine gute alte, traditionsreiche Steinhütte, die normalerweise im Sommer und Winter während der Saison für Servierung von Mahlzeiten göffnet ist, aber sie hat keine Übernachtungsmöglichkeiten. 
Wenn das Wetter schön und die Form gut ist, ist ein "Abstecher" auf den Bråkdalsbelgen eine schöne Alternative. Es führt ein markierter Weg ganz zum Gipfel. Rechnen Sie für eine Besteigung ca. 3 Stunden extra. 
Der Weg nach Rondvassbu führt an der Südseite des Smikuampen (1799 m) ostwärts. Knapp 3 km hinter der Peer Gynt hytta passiert man Ljosåbui, eine der drei Jagdhütten, die der englische Lord Garvagh in den 1860iger Jahren in Rondane bauen ließ. Die Hütte ist restauriert und wird von dem Gebirgsvorsitz der Kommune Sel verwaltet. Sie ist einfach mit ein paar Bänken und einem Ofen eingerichtet, und bei schlechtem Wetter kann man hier geschützt eine Rast einlegen. Die Hütte verschmilzt ziemlich mit dem Terrain, liegt aber direkt an der Nordseite des Weges und kann, wenn man aufmerksam ist, auch bei Nebel nicht verfehlt werden.  
Der Weg verläuft durch leichtes Terrain weiter ostwärts. Im Osten sieht man den Storronden (2138 m) und nach und nach auch das Rondeslottet (2178 m). Im Norden liegen Ljosåbelgen (1948 m) und Steet (1996 m). Gegen Ende der Etappe, nicht weit von Rondvassbu entfernt, öffnet sich der Bergkessel Kaldbekkbotnen, und man bekommt einen tollen Blick zum Storsmeden (2016 m) und Veslesmeden (2015 m), sowie den schmalen Grat, der die beiden Gipfel verbindet. 
Kurz vor dem letzten Abstieg hinunter zum Rondevatnet passiert man die Jutulhogget, eine schmale Schlucht, die die Wassermassen während der Eiszeit ausgegraben haben. Im inneren Ende stürzt ein Wasserfall vom Bergplateau oberhalb in die Schlucht hinunter. Man kann sowohl von oben als auch von unten in die Schlucht hineinschauen, aber das imponierendste ist, hineinzugehen (ca. 5-10 Minuten Abstecher), denn den Wasserfall kann man sonst nicht sehen.  
Zum Schluß überquert man die Store Ula auf einer Brücke, und die letzten paar hundert Meter folgt man der Schotterstraße nach Rondvassbu zur Hütte.

 

 

RS05 : HØVRINGEN - MYSUSETER 
über Smuksjøseter und die Peer Gynt Hytta

GEHZEIT / DISTANZ 5 STUNDEN / 19-20 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 275 M HOCH  / ca. 350 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1718 IV / 1718 I
DNTs ROUTENR. 997
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts

Starthöhe ca. 970 mü0     -     Zielhöhe ca. 900 mü0

Vom Hotelgebiet in Høvringen geht der Weg zuerst an der Nordseite des Høvringsåe ostwärts. Der markierte Weg folgt dem Fluß rund 5 km gleichmäßig bergan, bevor er etwas nordwestlich des Høvringsvatnet auf die Straße nach Smuksjøseter trifft. Diese Etappe von einer guten Stunde muß man strenggenommen nicht gehen, da es möglich ist, bis Smuksjøseter zu fahren. Nach und nach gewinnt man an Höhe und bekommt eine schöne Aussicht nordostwärts zur Sletthøe und Gråhøe. Im Osten liegt die Blåhøe (1617 m), auf die ein markierter Weg hinaufführt, und die Aussicht in Richtung Nordostjotunheimen ist prächtig.
Der Weg geht weiter an Smuksjøseter vorbei und hinunter in das Vassdalen und entlang der Nordseite des Søndre Høvringsvatnet und des Vassbekken. Kurz bevor man zur Peer Gynt hytta kommt, überquert man die Vesle Ula auf einer Brücke.
Die Etappe zwischen dem nordwestligsten Høvringvatnet und der Peer Gynt hytta kann alternativ um den Solsidevassberget (1403 m) und im Kjondalen hinunter zur Peer Gynt Hytta gelegt werden.
Die Peer Gynt hytta ist eine gute alte, traditionsreiche Steinhütte, die normalerweise im Sommer und Winter während der Saison für Servierung von Mahlzeiten göffnet ist, aber sie hat keine Übernachtungsmöglichkeiten. 
Wenn das Wetter schön und die Form gut ist, ist ein "Abstecher" auf den Bråkdalsbelgen eine schöne Alternative. Es führt ein markierter Weg ganz zum Gipfel. Rechnen Sie für eine Besteigung ca. 3 Stunden extra.
Von der Peer Gynt hytta geht der Weg südwärts weiter, zuerst einige Kilometer in recht ebenem Terrain, bevor langsam der Abstieg nach Mysuseter  beginnt. Im Westen sieht man den Formokampen (1428 m) und im Süden liegen die milden Hügel des Vulufjellets. Gen Süden sind ebenfalls Teile des Fususjøen sichtbar, des größten Sees der gesamten Rondane-Region. 
Wenn man unter die Baumgrenze kommt, hat man den wilden Wasserfall der Vesle Ula weniger als einen Kilometer westlich des Weges. Es ist möglich, einen Abstecher dorthin zu unternehmen, aber es gibt keinen markierten Weg hier.  
Der Weg hinunter nach Mysuseter ist teilweise schlecht markiert, aber so deutlich, daß man sich problemlos zurechtfindet. Man passiert ein Stück Moor, wo Planken ausgelegt sind, doch gutes Schuhwerk empfiehlt sich sowieso. Das letzte Stück geht man entlang der Store Ula und das Hüttengebiet an ihren Ufern, bevor man sie auf einer Brücke überquert und auf der Schotterstraße nach Mysuseter gelangt. 

Eine tolle Variante ab der Brücke über die Store Ula ist der steile Abstieg zum Rondane Spa (ehem. Høyfjellshotell) hinunter entlang der Kaskaden-Wasserfälle der Store Ula. Hinter der Brücke geht rechts ein mit "Ula-fossene" auageschilderter Pfad ab, dem man abwärts folgt. Vor allem bei schönem Wetter ist dieses Stück ein großartiger Abschluß der Wanderung und deren allerschönster Abschnitt!

 

 

 

RS06 : RONDVASSBU - RONDABLIKK durch das Glitterdalen

GEHZEIT / DISTANZ 5 STUNDEN / 20-21 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 200 M HOCH  / ca. 470 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1718 I
DNTs ROUTENR. 998
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts

Starthöhe ca. 1170 mü0     -     Zielhöhe ca. 900 mü0

Von Rondvassbu folgt man zuerst der Schotterstraße Richtung Mysuseter, obwohl teilweise ein Wanderweg parallel geht. Gut 2 Kilometer von Rondvassbu aus, ungefähr östlich der Fremre Illmannhø (1602 m) zweigt der Weg nach Rondablikk links (gen Süden) ab und führt durch einfaches Terrain über das Flatfjellet. Dreht man sich hier um, hat man ein prachtvolles Panorama in Richtung Smibuelgen, Storronden (2138 m), Vinjeronden (2044 m) und Rondeslottet (2178 m) vor Augen. Die Aussicht südwärts zum Vulufjellet und Furusjøen ist auch nicht übel, wenn auch von anderem Charakter. Der Weg führt nun im Glitterdalen gleichmäßig abwärts. Einen kanppen Kilometer bevor man die Waldgrenze erreicht, kreuzt man den Weg zwischen Mysuseter und Bjørnhollia (RS12). Im Glitterdalen bergab folgt der Weg dem Westufer der Glitra durch Fjellbirkenwald (nach und nach mit Kieferneinschlag) hinunter zum Furusjøen. Fast unten am Furusjøen überquert man die Glitra auf einer Brücke und geht weiter zu der Almsiedlung Luseby. Im Sommer kann man über den Furusjøen gefahren werden, aber da ist es am besten, von Rondablikk aus zu starten und sich beim Hotel zu erkundigen. 
Von Luseby führt der Weg südostwärts entlang des Sees und mündet in eine Schotterstraße, welcher man über die Brücke über den Fryosen, durch das Hovde Moor und an der Südseite des Sees bei Rondablikk entlang folgt. 
Von Rondablikk hat man eine prächtige Aussicht in Richtung Rondane mit dem Furusjøen (umgeben von Kiefernwald - welcher dem See sicher den Namen gegeben hat: furu = Kiefer, siehe Wörterbuch) im Vordergrund. 

 

 

RS06 : SPRANGET - RONDVASSBU

GEHZEIT / DISTANZ 1-2 STUNDEN / 6 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 130 M HOCH  / ca. 50 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1718 I
DNTs ROUTENR. 996
MARKIERUNG SCHOTTERSTRASSE

Starthöhe ca. 1100 mü0     -     Zielhöhe ca. 1170 mü0

Diese Tour ist die souverän am meisten gegangene in Rondane. Sie ist durch die Straße und den Parkplatz leicht erreichbar - und sie kann von allen gegangen werden, auch von denen, die sonst eine Bergwanderung für eine zu große Herausforderung halten. Außerdem gibt es viele, die sie mit dem Fahrrad fahren. 
Die Straße folgt der Store Ula auf der Südostseite, und man hat während des gesamten Weges eine tolle Aussicht zu den Rondane-Bergen mit dem Smiubelgen, dem Rondeslottet, dem Storronden und der Illmannhøi (wenn das Wetter schön ist, versteht sich). Diese Tour paßt auch für Touristen, die auf der Durchreise und die nicht für eine Bergtour ausgerüstet sind, sich aber trotzdem mal etwas näher im Gebirge umsehen möchten.
Für die, die nicht gern auf der Straße gehen und den ganzen anderen Wanderern etwas entkommen möchten, gibt es eine alternative Route zwischen dem Spranget Parkplatz und Rondvassbu:
Vom Parkplatz Spranget bei der Nationalparkgrenze aus folgt man der linken Straße einige hundert Meter und überquert die Store Ula auf einer Brücke. Nun folgt man dem Pfad nordostwärts, der nicht markiert, aber recht deutlich ist. Nach gut 2 Kilometern kommt man an einer kleinen Steinhütte, der Krokutbekkhytta, vorbei. Hier unten am Flußufer gibt es tolle Zeltplätze. Von hier aus wird der Pfad recht undeutlich und führt teilweise durch etwas mooriges Gelände (gutes Schuhwerk!), man kann sich jedoch nicht verlaufen, wenn man sich immer bis zu max. 100 m vom Fluß entfernt hält. Kurz vor Rondvassbu kommt der Weg von der Peer Gynt hytta von links, dem man über die Brücke über die Store Ula folgt, bevor man das letzte Stück zur Hütte auf der Schotterstraße geht.