RS07 : ELDÅBU - RONDVASSBU

GEHZEIT / DISTANZ 6-7  STUNDEN / 23-25 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT / MITTELSCHWER
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED FÜR DIESE TOUR NICHT AUSGERECHNET
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1718 I / (1818 IV)
DNTs ROUTENR. 1015 (1996 GEÄNDERT)
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts

Starthöhe ca. 1005 mü0     -     Zielhöhe ca. 1170 mü0

Der Weg zwischen Eldåbu und Rondvassbu führte früher durch das Steinbudalen beim Vulufjellet. Der DNT hat beschlossen, diese Route niederzulegen, d.h. die Ausschilderung und Markierung wurde entfernt, aber der Weg wird ja noch eine Zeit lang sichtbar sein. Der Grund für die Niederlegung ist, daß dieses Gebiet ein wichtiges Weidegebiet für die gefährdeten und empfindlichen Wildrene ist. Statt dessen wurde 1996 eine neue Route ausgearbeitet. Während der alte Weg ziemlich direkt übers Fjell führte, geht der neue Weg in einem Bogen weiter westlich. Für die Wanderer ist dies jedoch kein Verlust, den der neue Weg ist mindestens so spannend und schön wie der alte, obwohl er näher an der Zivilisation entlangführt. 
Von Eldåbu geht man zuerst ein kleines Stück nordwestwärts, bevor der Weg die Eldåe ungefähr an der Nationalparksgrenze überquert. Er führt dann entlang der Südseite des Søndre Eldåkampen (1324 m) und überquert nach einer Weile den Fluß Glugga. Nun geht es an der Nordseite der Veslehøa (1127 m), der Südseite des Søndre Geitberget (1202 moh) und an der Nordseite des Nordre Geitberget (1178 m) vorbei, bevor man auf etwa gleicher Höhe westlich bis nordwestlich an der Bergseite entlang geht. 
Während des ganzen Weges hat man eine schöne Aussicht zum Vulufjellet im Norden und zum Tjørnseterfjellet auf der anderen Seite des Frydalen im Süden. Weit im Osten kann man bei klarem Wetter das Gaustdal Vestfjell und Nordostjotunheimen sehen.  
Zwischen dem Søndre und Nordre Geitberget geht links ein Weg schräg an der Bergseite hinunter in Richtung Kvamsnysætrin und weiter nach Rondablikk und Mysuseter.
Auf dem Weiterweg passiert man die Flüsse Bruåa und Jøråa, den letzteren direkt oberhalb des attraktiven Wasserfalls. Kurz nach der Überquerung der Jøråa geht ein Weg an der Westseite des Flusses hinunter zum Wasserfall, ein Abstecher, der durchaus empfehlenswert ist. 
Der Weg geht nun weiter oberhalb des Abhangs, der auf der Karte Bupallan heißt, und biegt nordwärts. Indem man nordwärts biegt, wird mehr und mehr von der Bergwelt Rondanes sichtbar, u.a. mit dem Smiubelgen im Zentrum. Bei der Nedre Tverrglitra muß man ein Stück hinunter ins Flußtal, um den Fluß zu überqueren, bevor es auf der anderen Seite wieder entsprechen hoch geht. Von der Nedre Tverråglitra sind es rund ca. 3 km nordwärts bis zu der Stelle, wo die Glitra und die Øvre Tverrglitra zusammenfließen. Hier überquert man den Fluß und trifft bald auf den Weg zwischen Rondablikk und Rondvassbu (RS06a). Der Weg führt nun nordwärts über das Flatfjellet, und bei schönem Wetter hat man ein prachtvolles Panorama in Richtung Smiubelgen, Storronden (2138 m), Vinjeronden (2044 m) und Rondeslottet (2178 m) vor Augen. Rund 2 km vor Rondvassbu trifft der Weg auf die Schotterstraße von Spranget nach Rondvassbu (RS06b). Das letzte Stück nach Rondvassbu folgt man der Straße. 

 

 

RS08 : ELDÅBU - GRÅHØGDBU

GEHZEIT / DISTANZ 5 STUNDEN / 18-19 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 500 M HOCH / ca. 350 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1818 IV / 1818 III
DNTs ROUTENR. 976
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts / TEILWEISE SCHLECHT

Starthöhe ca. 1005 mü0     -     Zielhöhe ca. 1150 mü0

Von Eldåbu geht man ostwärts leicht bergan zu einer Weggabelung einen knappen Kilometer hinter der Hütte. Rechts geht es nach Venabu (RS09), während man nach Gråhøgdbu zuerst links abbiegt und fast unmittelbar darauf wieder rechts geht (ausgeschildert). Der Weg nordwärts geht nach (RS13).
Einige hundert Meter weit folgt man dem Bach, der den Vesledalslægeret heruntergeflossen kommt, bevor man das Moor Mikkelsmyrin durchquert und und weiter aufwärts zum Sattel zwischen der Gråhøa (1336 m) und der Rundhøa (1218 m) ansteigt. Hier müssen ein paar Bäche überquert werden, und kurz nach dem letzten passiert man eine Jagdhütte, die linker Hand des Weges liegt. Ab hier geht der Weg an der grasigen Bergseite ein Stück leicht abwärts. Stellenweise ist der Pfad undeutlich und beinahe überwachsen. Am tiefsten Punkt dieses Abstiegs überquert man den Svabubekken, bevor es rund 150 Höhenmeter südostwärts hinauf zum Sattel zwischen den Ramstindane im Süden und dem Store Ramshøgda (1463 m) im Norden geht. Mit rund 1270 m ist dieser Einschnitt der höchste Punkt der Tour. Ab hier ist es nur ein kurzer Abstecher nordwärts zum Gipfel der Store Ramshøgda (hin und zurück eine gute halbe Stunde), dem höchsten Gipfel entlang dieser Route. Vom Sattel aus hat man eine tolle Aussicht ostwärts zum Muen (1424 m), diesem charakteristischen Zuckerhutgipfel. Auf dem Weg weiter geht es nun knapp 200 Höhenmeter abwärts zur Ramshytta. Ab hier geht man gut 2 km auf einer Schotterstraße (alternativ auf einem Pfad südwärts zwischen den beiden Seen Flatåtjørnet und Muvatnet und südlich des letzteren ostwärts zur Reichsstraße) hinunter zur RV 27. An der Reichsstraße biegt man rechts ab und folgt dieser einen knappen Kilometer, bevor man auf ca. halben Weg entlang des Muvatnet ostwärts abbiegt. Einige hundert Meter östlich der Straße kommt man zu einer Weggabelung: hier geht es links hinauf auf den Muen (1424 m), ein toller Abstecher, wenn das Wetter schön ist. Der Weg nach Gråhøgdbu führt an der Südseite des Muen geradeaus leicht bergan und biegt dann südwärts. Den letzten guten Kilometer nach Gråhøgdbu geht es leicht bergab. 

 

 

RS09 : VENABU - ELDÅBU

GEHZEIT / DISTANZ 5 STUNDER / 15-16 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 380 M HOCH  / ca. 280 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1818 III /  (1818 IV)
DNTs ROUTENR. 977
MARKIERUNG STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts

Starthöhe ca. 900 mü0     -     Zielhöhe ca. 1005 mü0

In der Nähe von Venabu gibt es mindestens drei aktuelle Startpunkte (die markierte Route des DNT folgt der Alternative 1): 
(1) Von Venabu Høyfjellshotell geht der Weg auf der Nordseite des Hotels nordwestwärts durch das Birkengesträuch, weiter nordwärts auf der Ostseite der Seen Fiskeløysa und nach einer Weile an der Westseite des Sees Urdtjernet vorbei, bis man auf die Schotterstraße am Nordostufer des Flaksjøen gelangt.
(2) Von der engen 90-Grad-Kurve ca. 1 km westlich von Venabu kann man der Schotterstraße hinein zum Flaksjøen folgen.
(3) Von Spidsbergsetra folgt man der Schotterstraße westwärts an der Almhütte Lundesætra vorbei zum Flaksjøen.

Vom See Flaksjøen aus und weiter verlaufen die drei Alternativen gleich. Bei Flaksjølia endet die Schotterstraße und geht in einen Wanderweg über, der an der Bergseite nordwärts leicht bergan schrägt. Im Storkvanndalen überquert man einen Bach und erreicht bald darauf einen Höhenzug (Moränenrücken) von rund 1020 m Höhe, bevor der Weg in Birkenwald eintaucht und einige Kilometer durch hügeliges Terrain hinunter nach Venåssetra führt. 
Von Venåssetra geht der Weg oberhalb der Almwiesen weiter nordwärts in Richtung Gråurda, über einen Bach und weiter durch den Wald westlich des Skardhaugen.
Ein paar Kilomter nördlich Venåssetra überquert man eine Schotterstraße, bevor der Weg weiter in das Svartådalen hinabführt, wo man die Svartåa auf einer schmalen Hängebrücke dicht bei dem Wasserfall Storfallet überquert.
Heil drüben angekommen geht es wieder bergan, und man kommt bald über die Baumgrenze. Man passiert die Almhütte Eldåsetra, die noch immer in Betrieb ist. Ab hier folgt man der Schotterstraße ein kleines Stück nordwestwärts, bis man auf einer Brücke über die Vesle Eldåa gelangt. Von hier aus geht der Weg leicht bergan nordwärts, zuerst entlang ein Stück der Vesle Eldåa und dann weiter direkt auf den Hallhaugen (1044 m) zu, den man an der Ostseite passiert. Der Wald wird immer dünner und nach und nach wird der Weg nur noch von einigen versprengten Fjellbirken umgeben. Wenn man über den Höhenzug beim Hallhaugen kommt, kommt langsam Rondane in Sicht, und nicht weit darauf gelangt man zu einer Weggabelung, wo Eldåbu nach links ausgeschildert ist. Von hier aus ist es nur ein knapper Kilometer leicht bergab zur Hütte.