| GEHZEIT / DISTANZ | 4 STUNDEN / ca. 13 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 140 M HOCH / ca. 400 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 I / 1818 IV |
| DNTs ROUTENR. | 1000 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1170 mü0 - Zielhöhe ca. 910 mü0
Alternativen: Via Storronden Via Rondeslottet Durch das Langglupdalen
Von Rondvassbu
gibt es zwei Startmöglichkeiten. Entweder nimmt man den steilen Aufstieg
hinter der Hütte und geht dann auf ebener Höhe ins Illmanndalen hinein, oder
man folgt der Schotterstraße ein paar hundert Meter südwärts und biegt dann
ostwärts zum Illmanndalen hinauf ab. Die beiden Wege treffen sich rund
zweihundert Meter nordwestlich des Fremre Illmanntjern (auf 1221 m Höhe).
Wählt man die erste Alternative, kann man auf den ersten knapp drei Kilometern
auch den Weg nehmen, der etwas weiter oben an der Bergseite der Rondvasshøgdi
entlangführt (auf der Karte eingezeichnet). Dieser führt an einigen gut
bewahrten Fanggruben vorbei - Zeugnisser vergangener Zeiten. Rund dreihundert
Meter westlich des westlichsten Illmantjørn (auf 1274 m Höhe, siehe weiter
unten) trifft man wieder auf den Hauptweg.
Der Weg ist im großen und ganzen recht leicht begehbar und ist gut für
Familien mit Kindern und all diejenigen geeignet, die keiner großen physischen
Herausforderungen bedürfen, um sich auf Tour wohlzufühlen.
Ca. auf halbem Wege durch das Illmanndalen kommt man dicht an einer Reihe von
rund sechs Bergseen vorbei, die dicht nebeneinander liegen (die Illmanntjørnin).
Hier unter den enormen Steinwänden der Rondvasshøgdi im Norden fühlt man sich
recht klein. Hinter dem östlichsten der Seen passiert man eine große
Endmoräne, die quer mitten durchs Tal verläuft.
Durch das Tal kommt man schnell vorwärts, und bald wird es breiter und man geht
an der Nordseite der Illmannåi hinunter nach Bjørnhollia.
Das letzte Stück führt durch Birkenwald.
Alternative Routen zwischen Rondvassbu und Bjørnhollia:
(1) Rondvassbu - Bjørnhollia via
Storronden und Rondvassøgda:
Zuerst geht man auf den Storronden (2138 m) und dann weiter ostwärts über
die Rondvasshøgda. Gangzeit: ca. 6-7 Stunden. Lesen Sie auf unserer Storronden-Seite
eine detailliertere Beschreibung. Zum Storronden hinuf geht ein markierter Weg,
aber nicht weiter. Seien Sie vorsichtig an den Abgründen im Norden und Osten.
(2) Rondvassbu - Bjørnhollia via
Rondeslottet:
Es geht durchgehend ein markierter Weg, aber dies ist eine lange Tour von rund 8
Stunden und mit vielen Steigungen in steinigem Gelände. Lesen Sie auf unserer Rondeslottet-Seite
eine detailliertere Beschreibung.
(3) Rondvassbu - Bjørnhollia
durch das Langglupdalen:
Wenn man mit dem Boot über den Rondevatnet gefahren wird, kann man für diese
Tour mit rund 5 Stunden Gehzeit rechnen, während man über den Rondehalsen ein
paar Stunden länger braucht. Lesen Sie die Tourenbeschreibungen RS02
und RS03 für detailliertere
Informationen.
| GEHZEIT / DISTANZ | 5 STUNDEN / 15-16 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 370 M HOCH / ca. 520 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1818 IV |
| DNTs ROUTENR. | 990 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthøyde ca. 910 mü0 - Zielhöhe ca. 760 mü0
Dies ist eine schöne Wanderung in ruhiger Umgebung etwas
außerhalb Rondanes.
Von Bjørnhollia
geht der Weg zuerst auf dem Karrenweg ostwärts talabwärts in Richtung Musvoldsætri.
Direkt bevor man die Almhütte erreicht, biegt der Weg rechts und führt
südwärts an der Bergseite empor. Man folgt ein kleines Stück weit einem Bach
an dessen Ostseite, bevor der Weg etwas mehr südöstlich biegt. Man überquert
noch einen Bach und umrundet einen Bergrücken. Hier, auf ca. 1160 m Höhe kann
sich umdrehen und eine tolle Aussicht zum Høgronden
(2114 m), Midtronden
(2060 m) und Digerronden
(2015 m) genießen. Ca. 450 Meter unter einem liegt der Atnsjøen.
Nach einer wohlverdienten Pause auf dem höchsten Punkt der Tour geht es
abwärts. Man über quert die beiden Flüsse Nordre und Søndre Lausåi und
kommt zu dem niedergelegten Almenhof Fagerli.
Weiter folgt der Weg einige Kilometer einem Bergrücken mit einigen verstreuten
Krüppelbäumen, und dann kommt man hinunter in den Wald. Der Weg schrägt
langsam abwärts zum Talgrund des Vorddalen und passiert den idyllischen
Almenhof Midtbrennsetra. Kurz hinter Midtbrennsetra passiert man einen hübschen
kleinen Waldsee. Nun steigt der Weg an der anderen Talseite leicht bergan, an
der Alm Hamnsætra vorbei und weiter aufwärts. Der letzte gute Kilometer nach Rondetunet
geht zusammenhängend abwärts.
| GEHZEIT / DISTANZ | 5-6 STUNDEN / 20-21 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 470 M HOCH / ca. 440 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1718 I / 1818 IV |
| DNTs ROUTENR. | AUS DEM ROUTENNETZ GENOMMEN |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN - TEILWEISE SCHLECHT MARKIERT |
Starthöhe ca. 900 mü0 - Zielhöhe ca. 915 mü0
Eine schöne Wanderung durch den südlichen Teil Rondanes. Hier
kann man das Wandern so richtig genießen, mit dem Blick zu den mächtigen
Rondanebergen im Norden, und man ist dabei wahrscheinlich ziemlich allein, denn
dieser Weg gehört nicht zu den meistgegangenen in Rondane. Es ist nicht
sicher, ob die Markierung bestehen bleiben soll, aber dies wegen der Wildrene.
Der Weg führt entlang des Gebietes, in dem der DNT versucht, den Wanderverkehr zu
begrenzen, damit die Rene weitestgehend ungestört sind.
Man kann die ersten zwei Kilometer dieser Tour fahren, doch es ist am besten,
das Auto in Mysuseter
zurückzulassen, denn oben am Indretjørni, wo der Wanderweg beginnt, gibt es
nur wenige Parkmöglichkeiten.
Von Mysuseter aus folgt man der Straße hinauf bis zum Tjørnbakken, und beim Indretjørni
biegt man rechts ab und passiert den See an seiner rechten Seiten. Hier oben hat
man eine herrliche Aussicht zum Smiubelgen, Rondeslottet
(2178 m) und Storronden
(2138 m). Das Terrain ist nun flach und leicht begehbar, an
einzelnen Stellen aber etwas moorig. Nach einigen Kilomtern kreuzt man den Weg
von Rondablikk (RS06) und Eldåbu (RS07)
nach Rondvassbu.
Weiter geht es ost- bis nordostwärts im Glitterdalen aufwärts, bis man die
Glitra nahe der Hütte
Fremre Gjetarbui überquert.
Oben auf dem Band zwischen dem Vulufjellet im Süden und der Illmannhø im Norden
stößt von rechts der Weg von Eldåbu nach Rondvassbu dazu - er ist jetzt
umgelegt (siehe RS07), aber die Überbleibsel des alten Weges sind immer noch
sichtbar. Am Mjølrakkhaugen vorbei geht es auf gleicher Höhe weiter ostwärts,
bevor man den Fluß erneut überquert und nun wieder an der Nordseite des Tals
weitergeht. Aus dem Musvoldalen hinaus hält sich der Weg oben entlang der
nordwestlichen Talseite, ein Stück über der Baumgrenze, so daß man die ganze
Zeit lang gute Übersicht über das Terrain hat. Über der anderen Talseite
erhebt sich der Hornflågan (1650 m), und mehr als 100 Höhenmeter unter einem
fließt die Musvordåi das tiefe und grüne Musvolddalen abwärts zum Atnsjøen.
Das letzte Stück hinunter nach Bjørnhollia
folgt der Weg dem Bergrücken zwischen dem Illmanndalen und dem Musvolddalen,
bevor man die Illmannåi auf einer Brücke überquert. Von hier aus ist es nur
ein kleines Stückchen, bis man bei Bjørnhollia angekommen ist.