| GEHZEIT / DISTANZ | 4 STUNDEN / 12-13 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 540 M HOCH / ca. 530 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1519 III / 1519 II |
| DNTs ROUTENR. | 1007 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1040 mü0 - Zielhöhe ca. 1050 mü0
Von Haverdalssetra
folgt der Weg zuerst der Nordseite des Flusses durch Birkenwald talabwärts,
die ganze Zeit mit dem mächtigen Styggehøin-Massiv im Süden.
Nach rund 6 Kilometern stößt man auf den Weg von der Grimsdalshytta nach Dørålseter (RS20).
Hier biegt man rechts ab und überquert bald darauf den Fluß auf einer Brücke
(hier beschreibt der Weg einen Bogen nach Osten). Auf der anderen Flußseite
geht der Weg südwärts (zuerst rund zweihundert Meter westwärts) ziemlich
steil zu der engen Kluft Dørålsglupen empor, einer Schlucht, die von den
Wassermassen gegen Ende der letzten Eiszeit quer durch das ganze Stygghøin-Massiv
gegraben wurde. Der Weg folgt der Westseite des Baches bergan. Oben in dem engen
Einschnitt ist der Weg sehr gut im Gestein angelegt, und man bekommt nach und
nach eine imponierende Sicht zu ständig mehreren der höchsten Rondane-Gipfel.
Das letzte Stück wieder hinunter nach Dørålsetra folgt der Weg der Ostseite
des Baches.
| GEHZEIT / DISTANZ | 3 STUNDEN / 10-11 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 360 M HOCH / ca. 430 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1519 III |
| DNTs ROUTENR. | 1006 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1040 mü0 - Zielhöhe ca. 980 mü0
Die Berghütte Haverdalssetra
liegt schön an der Nordseite des Haverdalsåi weit oben im Haverdalen. Es gibt
zwei Möglichkeiten, auf markierten Wegen von Haverdalssetra zur Grimsdalshytta
zu gehen. Die eine ist, dem Weg im Haverdalen abwärts zu folgen, bis man auf
den Weg zwischen Dørålseter und der Grimsdalshytta stößt, wo man links
(nordwärts) in Richtung Grimsdalshytta abbiegt.
Die Zahlen in der Tabelle oben gelten jedoch für die Strecke entlang des Storevatnet
und der Westseite der Gravhøi.
Von Haverdalssetra geht es an der Nordseite des Sæterberget
(1386 m) westwärts talaufwärts. Auf dem Weg von der Hütte bergan kommt man
durch Moränenlandschaft der letzten Eiszeit, mit u.a. mehreren
Toteiseinbrüchen (lesen Sie unter RS02
mehr über dieses Phänomen).
Es geht die ganze Zeit leicht bergan, und nach 3 Kilometern erreicht man den Storevatnet.
Hier trifft man auf den Weg von Høvringen zur Grimsdalshytta
(RS22).
Hier biegt man rechts ab und geht nun in nördlicher Richtung weiter leicht
bergan zur Westseite der
Gravhøi (1486 m). In der Nähe des höchsten Punktes der Wanderung passiert man
einen Einschnitt zum Grimsdalen hin. Hier unten gibt es Reste zweier Fanggruben mitten am
Weg, und der Name Gravhøi ("Grubenhöhe") zeugt davon, daß dies ein
bedeutungsvolles Fanggrubengebiet war. Über den Bergrücken hinüber zur
Gravhøi gibt es mehrere weitere Fanggruben.
Ab hier geht es gleichmäßig bergab hinunter ins Grimsdalen. Direkt vor der
Brücke über die Grimsi kommt von rechts der Weg aus Dørålseter (RS20)
von rechts dazu. Von der anderen Seite des Flusses ist es nur noch ein kurzes
Stück auf der Schotterstraße hinauf zur Grimsdalshytta.
| GEHZEIT / DISTANZ | 6-7 STUNDEN / 22-23 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 830 M HOCH / ca. 900 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1519 III / 1718 IV |
| DNTs ROUTENR. | 1006 + 1009 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1040 mü0 - Zielhöhe ca. 980 mü0
Die Berghütte Haverdalssetra
liegt schön an der Nordseite des Haverdalsåi weit oben im Haverdalen. Von Haverdalssetra
geht es an der Nordseite des Sæterberget
(1386 m) westwärts talaufwärts. Auf dem Weg von der Hütte bergan kommt man
durch Moränenlandschaft der letzten Eiszeit, mit u.a. mehreren
Toteiseinbrüchen (lesen Sie unter RS02
mehr über dieses Phänomen).
Es geht die ganze Zeit leicht bergan, und nach 3 Kilometern erreicht man den
Storevatnet. Hier trifft man auf den Weg von Høvringen zur Grimsdalshytta
(RS22).
Hier geht man links, entlang des Damms (der See war früher hauptsächlich Moor,
und man hat ihn wegen der Fische aufgestaut) und weiter südwärts.
Zuerst geht es ein Stück bergan und am Storvassberget (1406 m) vorbei, dann
wieder etwas abwärts und über den Skortbekken, bevor man wieder einen Aufstieg
vor sich hat, dieses Mal zur Hornsjøhøe (1566 m) und an der Bergseite unter
dem Gipfel an ihr vorbei. Hier am Raudhamran geht man etwas oberhalb einer alten
Hütte vorbei, die heute der Dovre Gebirgsverwaltung gehört. Sie wurde
ursprünglich von Leuten gebaut, die hier oben Steine und Chrom abbauten (man
kann sich vorstellen, daß es recht anstrengend gewesen sein muß, hier oben
Stein abzubauen, so weit weg von Siedlungen und Straßen). Der Raudhamran, der
etwas unterhalb der Hütte liegt, ist mit seiner roten Farbe recht auffällig.
Die Farbe kommt von Metallen im Gestein, die in Verbindung mit Wasser und
sauerstoff oxidieren ("rosten").
Weiter südwärts hält sich der Weg in ziemlich großer Höhe, und es geht
etwas hoch und runter, bevor der letzte lange Anstieg zur Sletthøe (1576 m)
beginnt. Der Weg führt über den Gipfel, und zusätzlich zu dem, daß hier der
höchste Punkt der Wanderung erreicht ist, stellt die Sletthøe auch
aussichtsmäßig einen Höhepunkt dar. Im Norden sieht man zum Dovrefjell
hinüber, im Westen nach Jotunheimen und sonst im Süden und Westen zu großen
Teilen Rondanes, darunter zur Gråhøe
(1751 m), zum Bråkedalsbelgen
(1915 m), Sagtinden
(2018 m), Rondeslottet
(2178 m) und Teilen des Smiubelgen.
Im Süden dominieren mehr runde und mildere Formen.
Die Sletthøe besteht aus zwei Gipfeln, und man bewegt sich ca. 3 Kilometer lang
über 1500 m, doch zum Schluß geht es zur in eine Richtung: abwärts nach Høvringen.
Auf dem Weg hinunter zum kommt man an einigen Terassen in der Bergwand vorbei (Benkinn
heißen sie auf der Karte). Auch diese Formen wurden (wie so viele andere in
Rondane und ganz Norwegen) während der letzten Eiszeit geschaffen. Unten im Kvannslådalen
überquert man die Kvannslådalsåe und auf der anderen Seite des Flußes trifft
sich der Weg mit dem aus Dørålseter (RS21).
Die letzten 3-4 Kilometer gehen sich sehr leicht (was nach einer langen,
anstrengenden Tour ganz angebracht ist), und es es dauert nur noch eine gute
halbe Stunde, bis man bei den ersten Häusern Høvringens angelangt ist.
| GEHZEIT / DISTANZ | 5 STUNDEN / 16-17 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 460 M HOCH / ca. 360 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1519 III / 1519 II |
| DNTs ROUTENR. | 1014 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN |
Starthöhe ca. 780 mü0 - Zielhöhe ca. 980 mü0
Sletten gehört nicht zu den am meisten benutzten Wegen ins
Rondane hinein, aber es ist eine leichte Tour, auf der man im großen und ganzen
die Natur für sich allein hat. Der Berghof Sletten liegt an der RV29, ca. 13-14 km nordwestlich
Folldal und ca. 1 km westlich der Brücke über die Folla. Es führt ein
markierter Weg durch den Kiefernwald bergan, aber es ist auch möglich, die
Almenstraße zu gehen oder fahren, die hinauf nach Nysætri führt. Nysætri liegt
ca. 4 km von Sletten auf rund 1000 m Höhe, und in der Sommersaison werden hier
Übernachtungen und Hausmannskost angeboten.
Von Nysætri führt der Weg süd- bis südöstlich leicht bergan aufs Fjell. Im
Nordwesten liegt die Pikhetta (1510 m) nur einige Kilometer entfernt. Man
passiert die Tverrbekkhøi (1310 m) an deren Nord- und Westseite, und nicht
lange darauf überquert man den Tverrbekken.
Vom Tverrbekken geht es ein kleines Stück bergan, bevor man hinunter zum
Grimsdalen absteigt. Nach dem man die Baumgrenze erreicht hat, stößt man auf
die Straße im Grimsdalen. Dieser folgt man einige hundert Meter talaufwärts,
bevor man rechts auf die Straße zur Grimsdalshytta
einbiegt, der man das letzte Stück zur Hütte hinauf folgt.