FH01 : HAUGASTØL - KRÆKKJA / FAGERHEIM

GEHZEIT / DISTANZ 3-4 STUNDEN (von Krækkja aus weniger) / 13-14KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 360 M HOCH / ca. 200 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1515 IV / 1516 III / 1415 I
DNTs ROUTENR. 464
MARKIERUNG STEINWARTEN / ROTE Ts

Starthöhe : ca. 1000 mü0    -    Zielhöhe ca. 1160 mü0

Vom Haugastølen Turistsenter (an dem großen "Rallerveienparkplatz") folgt man der RV 7 ca. 100 Meter südwärts (Richtung Bergen), bevor rechter Hand der Wanderweg beginnt und durch eine kleine Hüttensiedlung dem Ostufer des Nygårdsvatnet zu einem Wirtschaftsweg führt. Diesem folgt man 50 Meter westwärts (nach rechts), bevor der Wanderweg südwestlich (links) abbiegt und den Hang hinauf führt.
Die ersten 100 Höhenmeter sind von gleichmäßiger, ordentlicher Steigung, danach wird es nach und nach flacher. Zu Beginn geht man durch Fjellbirkenwald, doch bald übernimmt die Strauchvegetation. 
Indem es etwas flacher wird, passiert man eine Hochspannungsleitung. Einen halben Kilometer danach biegt der Weg westlich bis nordwestlich und führt durch einen markanten Einschnitt rechts von mehreren kleinen Bergseen, bevor man die beiden regulierten Seen øvre und Trestiklan erreicht. Der Weg folgt der Wasserkante und führt dann über das Band westlich des Flånuten (1248 m). Nun geht es flach in leichtem, teilweise etwas moorigem Terrain entlang der Ostkante dreier kleiner Seen abwärts, bis man auf den Weg zwischen Fagerheim und Krækkja (FH02). Hier biegt man rechts (südwestwärts), und der letzte knappe Kilometer bis Krækkja geht schnell.

 

 

FH02 : FAGERHEIM - KRÆKKJA

GEHZEIT / DISTANZ 1,5 STUNDE / ca. 6 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD LEICHT
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 125 M HOCH / ca. 125 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1515 IV / 1415 III
DNTs ROUTENR. 465
MARKIERUNG STEINWARTEN / ROTE Ts

Starthöhe : ca. 1160 mü0    -    Zielhöhe ca. 1160 mü0

Bei Fagerheim kann man gebührenpflichtig parken. Es gibt auch einen Bus zwischen Geilo / Haugastøl und Eidfjord, der auf Wunsch bei Fagerheim hält. Von Fagerheim führt ein Weg etwas oberhalb des Sees Storekrækkja in leichtem Terrain nordwestwärts. Zu Beginn hat man einen tollen Blick zum Hardangerjøkulen. Bei Svoi (einem schmalen Band zwischen den Seen Storekjrækkkja und Ørteren) stößt der Weg von Tuva Seter dazu (HS03). Von hier aus geht es 70-80 Meter hoch zum Svonuten. Dann geht es am Nordende des Sees flach abwärts. Einen knappen Kilometer vor Krækkja biegt der Weg nach Haugastøl (FH01) rechts ab. Wir gehen weiter geradeaus und erreichen bald darauf Krækkja.

 

 

FH03 : FINSE - KRÆKKJA

GEHZEIT / DISTANZ 7 STUNDEN / 23-25 KM
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 450 M HOCH / ca. 400 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1416 II / 1415 I / (evtl. Wanderkarte Nr. 30)
DNTs ROUTENR. 467
MARKIERUNG STEINWARTEN / ROTE Ts

Starthöhe : ca. 1220 mü0    -    Zielhöhe ca. 1160 mü0

Von der Bahnstation Finse bzw. der Finsehytta folgt man dem Rallarvegen bis zum Ostende des Finsevatnet. Über den Damm geht man südwestwärts entlang des Sees, und kommt kurz danach zu einer Weggabelung. Nach Kjeldebu (FH06) und Krækkja biegt man links ab, während es rechts hinauf zum Blåisen (Gletscherarm des Hardangerjøkulen, FH13) geht.
Nun geht es ein Stück hügelig südostwärts, und man überquert die Styggelvane (Gletscherfluß aus dem Middalsbreen des Hardangerjøkulen). Nach einer kurzen moorigen Partie biegt der Weg mehr südlich. Von hier aus geht es leicht bergan. Stellenweise ist es recht moorig, und der Weg ist schlecht gewartet, so daß teilweise große Wunden in der Vegetation entstanden sind (in dem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Minimum Impact Code). Nach einigen Kilometern überquert man den Hansebuelva (vom Blåisen des Hardangerjøkulen) auf einer Sommerbrücke (oder früh im Sommer auf einer Schnerebrücke). Einige hundert Meter später kommt man zu der Weggabelung, wo der Weg nach Kjeldebu abzweigt. Unser Weg ist der linke (nach Südwesten), welcher den Hang bergan führt, während es nach Kjeldebu geradeaus geht. Es geht weiter über einen Höhenzug (schöne Aussicht u.a. zu Teilen des Blåisen, zum Store Kongsnuten (1738 m) und zum letzten Mal zurück nach Finse) und dann flach abwärts zum Toersteinstjørni und an dessen Nordufer entlang. Man passiert ein kleines Bachtal, wo man den Bach überqueren muß. Hier hat man einen schönen Blick die Vesleslaet hinunter zur Bergenbahn und weiter nordwestwärts zum Hallingskarvet mit dem Folarskardnuten (1930 m). Nun geht es ein Stück gleichmäßig bergan und man überschreitet den Höhenzug westlich des Nordre Midnuten. Auf der anderen Seite geht es ein Stück steil abwärts und dann weiter abwärts entlang eines mehr und mehr markanten Tals mit einer Reihe kleiner Bergseen. Die ganze Zeit geht man links oberhalb des Flusses Jøkleelvi, der vom Torsteinsfonni des Hardangerjøkulen kommt (man sieht den Torsteinsfonni übrigens sehr gut von dem Höhenzug westlich des Nordre Midnuten).
Nachdem man dem Tal ein Stück weit südwärts gefolgt ist, kommt man hinunter zu dem See Finnsbergvanet unter der steilen Südwestwand des Finnsberget. Hier unten am See passiert man zwei alte Tierfanggruben. Ca. 2 km westlich des Weges auf der kleinen Halbinsel Sumtangen liegen Steinalterwohnstätten (Quelle: DNTs "Til fots i Norge").
Vom Finnsbergvatnet geht es südostwärts rund 75 Höhenmeter hoch und über ein Band mit mehreren kleinen Bergseen und kleinen Flüssen, welche auf provisorischen Brücken überquert werden. Hier passiert man auch eine alte Winterroute zwischen Haugastøl und Maurset, die mit großen Steinwarten markiert ist.
Weiter geht es leicht abwärts zum Svartvassåi, wo eine Sommerbrücke liegt und an der Jagdhütte Larsbu vorbei, bevor es ziemlich flach entlang des Ostufers des Dragøyfjorden die letzten ca. 5 km nach Krækkja geht. Rund hundert Meter vor der Hütte geht der Weg nach Kjeldebu und Halne südwestlich ab.