| GEHZEIT / DISTANZ | 4 STUNDEN / 13-14 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 275 M HOCH / ca. 375 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1415 I / (evtl. Wanderkarte Nr. 30 "FINSE") |
| DNTs ROUTENR. | 473 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe : ca. 1160 mü0 - Zielhöhe ca. 1060 mü0 (Kjeldebu)
Von Krækkja
geht es zuerst ca. 100 Meter westwärts und an der Weggabelung links (rechts
geht es nach Finse (FH03)). Dann
geht es hoch und durch einen kleinen Einschnitt, wo eine alte Tierfanggrube dicht am Weg
liegt, und wieder runter zum Ausfluß des Dragøyfjorden, wo man den Fluß auf
einer Sommerbrücke überquert.
Gut 500 Meter hinter der Brücke teilt sich der Weg: links südwärts geht es
nach Halne, während es nach Kjeldebu rechts (westwärts) die Anhöhe auf die
Olavsbuheia hinaufgeht. Hier oben hat man eine herrliche Aussicht u.a. zum Hardangerjøkulen im
Nordwesten und dem Hallingskarvet im Nordosten. Es geht weiter über einen
Höhezug, vorbei an einigen kleinen Bergseen und zwischen zwei kleineren Hügeln
hindurch.
Nach und nach geht es nun leicht bergab zum Olavsbuvatnet und weiter zum
Nordufer des
Dalboretjernet. Der Fluß Kjeldo wird am Nordende des Sees auf Steinen
überquert, bevor der Weg um den See herumführt.
Man folgt dem Tal 5 km abwärts, wobei man die ganze Zeit entlang der Nordseite
des Kjeldo geht, und kommt zu den Fisketjørni. Hier sieht man Kjeldebu
auf der anderen Seite, doch wegen der starken Wasserführung des Kjeldo muß man
den Fisketejernet umrunden und den Fluß westlich des Sees auf einer Brücke
überqueren. Wenn der Kjeldo nicht viel Wasser führt und man nichts gegen
kalte, nasse Füße hat, kann man den Fluß direkt unterhalb Kjeldebu
durchwaten.
Geht man von Halne,
führt ein 4-5 Kilometer langer markierter Weg entlang der Westseite des Halnekollen
(dafür braucht man eine gute Stunde). Einen guten Kilometer, bevor man nach Krækkja kommt,
erreicht man die Wegkreuzung, wo es links den Hang hinauf nach Kjeldebu
geht (siehe oben für die weitere Wegbeschreibung). Von Halne ist es 3-4 km
weiter, als in der Tabelle oben angegeben.
Alternativ kann man dem Tal von Halne an der Ostseite des Olavsbuvatni (nicht
markiert) nordwestwärts folgen, bis man nördlich des Sees auf den markierten
Weg nach Kjeldebu trifft. Diese Strecke ist rund 2 km kürzer als oben in der
Tabelle angegeben.
| GÅTID / DISTANSE | 3 STUNDEN / 8-9 KM |
| VANSKELIGHETSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HØYDEFORSKJELL | ca. 175 M HOCH / ca. 360 M RUNTER |
| KARTBLAD I M711 SERIEN | 1415 I / (evtl. Wanderkarte Nr. 30 "FINSE") |
| DNTs RUTENR. | 473 |
| MERKING | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe : ca. 1240 mü0 - Zielhöhe ca. 1060 mü0
Sowohl von Dyranut
als auch von Tråstolen (wo die Straße nach Tinnhölen südwärts abbiegt)
führt ein markierter Wanderweg nordwärts nach Kjeldebu.
An der Ostseite der Dyranutane (1363 m) geht es leicht bergan. Man kommt
über einen Höhenzug von gut 1300 m mit toller Aussicht nordwärts zum Hardangerjøkulen
und südwärts über die Hardangervidda.
Durch hügeliges, stellenweise etwas mooriges Terrain geht es weiter nordwärts,
bevor es gut 100 Höhenmeter hinunter ins Langetjørndalen geht. Ca. 1 km nordwestlich
des Langetjørndalen biegt der Weg nordwärts (ein alter Weg geht weiter
nordwestwärts in Richtung Smyttestølen) und passiert einen 1214 m hohen Hügel
westlich. Kurz bevor man Kjeldebu erreicht, kommt man zu einem südlichen Arm
des Flusses Kjeldo, den man u.U. bei starker Wasserführung durch waten muß.
Auf der anderen Seite des Fluß der Weg aus dem Krossdalen aus Südwesten dazu.
Kurz danach kommt man zur Hütte.
Alternative Route von Krossdalen
nach Kjeldebu:
Ca. 4-5 km westlich Dyranut zweigt an der Ostseite des Bergsees Repsetjernet
eine Schotterstraße nördlich ab.
Der Wanderweg beginnt am Ende der Straße und führt zuerst entlang der linken
Talseite über einen Höhenzug und dann im Norddalen aufwärts. Nach einer Weile
kommt man zu zwei schmalen Seen, zwischen denen man den Langetjørnbekken
überquert. Ca. 1 km später überquert man den alten Weg von Dyranut nach Smyttestølen.
Es geht weiter nördlich zu dem südlichen Flußarm des Kjeldo, den man bei
hohem wasserstand ggf. durchwaten muß. Von hier aus sind es nur noch wenige
hundert Meter bis zur Hütte. Diese Route ist ab der RV 7 ca. 8 km lang und
dauert um die 2,5 Stunden.
| GEHZEIT / DISTANZ | 8 STUNDEN / 25-27 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 550 M HOCH / ca. 700 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1416 II / 1415 I (evtl. Wanderkarte 30 "FINSE") |
| DNTs ROUTENR. | 468 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |

Starthöhe : ca. 1220 mü0 - Zielhöhe ca. 1060 mü0
Von der Bahnstation Finse
bzw. der Finsehytta
folgt man dem Rallarvegen bis zum
Ostende des Finsevatnet. Über den Damm geht man südwestwärts entlang des
Sees, und kommt kurz danach zu einer Weggabelung. Nach Kjeldebu (FH06)
und Krækkja biegt man links ab, während es rechts hinauf zum Blåisen
(Gletscherarm des Hardangerjøkulen, FH13)
geht.
Nun geht es ein Stück hügelig südostwärts, und man überquert die
Styggelvane (Gletscherfluß aus dem Middalsbreen des Hardangerjøkulen). Nach
einer kurzen moorigen Partie biegt der Weg mehr südlich. Von hier aus geht es
leicht bergan. Stellenweise ist es recht moorig, und der Weg ist schlecht
gewartet, so daß teilweise große Wunden in der Vegetation entstanden sind (in
dem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Minimum
Impact Code). Nach einigen Kilometern überquert man den Hansebuelva
(vom Blåisen des Hardangerjøkulen) auf einer Sommerbrücke (oder früh im
Sommer auf einer Schnerebrücke). Einige hundert Meter später kommt man zu der
Weggabelung, wo links bergan der Weg nach Krækkja (FH03)
abzweigt. Unser Weg führt weiter südwärts in leichter Steigung über ein
flaches Band, bevor er ca. 2 km nach (südlich) der Weggabelung den Brattefonnvatnet
erreicht, der direkt östlich des Torsteinsfonni (einem Seitenarm des
Hardangerjøkulen) liegt. Weiter folgt der Weg dem See ostwärts. Den Bach an
seinem Ausfluß muß man auf Steinen überqueren. Nun geht es wieder über ein
Band, und man bekommt nach und nach Aussicht hinunter zum Midnutvatnet. Der Weg
verläuft jetzt süd-bis südwestlich schräg bergan zum Helvetesgilet.
In dieser Region kann bis weit in den Sommer hinein viel Schnee liegen, der
stellenweise die Steinwarten und roten T-Markierungen zudeckt, so daß es
zwischen den Markierungen teilweise ein gutes Stück sein kann.
Man passiert durch den Einschnitt Helvetesgilet und steigt dann etwas steil und
unwegsam hinunter zu dem See auf 1361 m Höhe. Man hat einen schönen Blick zur Matskardnipa (1636
m) und nach und nach südwärts über die Hardangervidda. Man geht entlang der
Südostseite des ersten und der Ostseite des zweiten Sees, bevor man den Bach am
Auslauf des letzteren überquert.
Von hier aus geht es ca. 200 Höhenmeter abwärts, stellenweise recht steil,
hinunter zum Skåltjørni. Hier bekommt man nach und nach eine sehr schöne
Aussicht zuerst zum Austre Leirbotnskåki und später zum Vestre Leirbotnskåki, den
beiden südlichen Gletscherarmen des Hardangerjøkulen.
Der Weg folgt dem Tal entlang dessen Ostseite mehrere Kilometer abwärts in den Leirbotnen
hinunter, bevor man den Fluß Leiro ein Stück nördlich des Leirvatnet auf
einer Sommerbrücke überquert. Am Fuß des Storaberget kommt man zu einer
Weggabelung. Rechts geht der Weg den Rücken zum Storaberget nach Liseth (FH10)
und
Rembesdalsseter (FH07), während
geradeaus (westwärts) der alte Weg hinunter zu dem alten Instestølen führt,
welches nun überflutet ist. Der Weg nach Kjeldebu biegt links (südwärts) ab
und führt durch Gesträuch und Moor abwärts, bis man nach ca. 1 km zu noch
einer Sommerbrücke über den Leiro gelangt. Weiter geht es ostwärts an Smyttestølen
vorbei und direkt vor Kjeldebu
auf einer Brücke über den Fluß Kjeldo.