| GEHZEIT / DISTANZ | 7-8 STUNDEN / 20-22 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 600 M OPP / ca. 700 M NED |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1415 I / 1416 III / (1415 IV) - (evtl. Wanderkarte Nr.30 "FINSE) |
| DNTs ROUTENR. | 499 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe : ca. 1060 mü0 - Zielhöhe ca. 950 mü0
Von Kjeldebu
geht es auf der Sommerbrücke über den Fluß Kjeldo und ein Stück entlang der
Nordseite des Kjeldowasserlaufs westwärts, vorbei an Smyttestølen und auf der
Sommerbrücke über den Fluß Leiro. Auf der an deren Flußseite geht es durch
Gesträuch und stellenweise Moor leicht bergan in Richtung des östlichen Fußes
des Storaberget. Ein alter Weg zum dem nun überluteten Instestølen biegt hier
links ab. Am Fuße des
Storaberget biegt auch rechts (nordostwärts) der Weg nach Finse (FH06)
in den Leirbotn ab. Nach Rembesdalsseter geht es geradeaus auf dem Ostrücken
des Storaberget aufwärts. Hier oben öffnet sich der Blick in die meisten
Richtungen.
Weiter geht es nordwestwärts auf der Südseite einiger kleiner Bergseen, bevor
man nach und nach hinunter zum Hallingspranget kommt. Hier führt ein alter
Verkehrsweg südostwärts hinunter zum
Sysenvatnet. Hier bei Hallingspranget ist auch die Weggabelung für den Weg nach
Liseth, welcher geradeaus (südwestwärts) weiterführt. Die Route nach Rembesdalsseter
biegt rechts und führt in nördlicher bis nordwestlicher Richtung weiter.
Es geht durch hügeliges Terrain an der linken Seite einiger kleiner Bergseen
entlang und hinunter zum Hellelvi, der evtl. durchwatet werden muß. Weiter
leicht bergan und über einen Höhenzug zum Isdølsjuvet, der auf der Brücke
überquert wird.
Der Weg führt weiter in nordwestlicher Richtung, vorbei an den Primbyttevardane
und gleichmäßiger Steigung hoch zum Sykkjedalsbekken, der auf Steinen
überquert wird. Nun passiert man das Sykkjedalsfjellet (1422 m) auf der
Westseite. Unterwegs hinunter zum Rembesdalsvatnet, östlich des Moldnuten (1271
m), bevor der Abstieg ernstlich beginnt, gibt es eine Weggabelung, wo es links
über den Moldnuten nach Liseth und ins
Simadalen geht. Nach Rembesdalsseter geht es weiter geradeaus, in nordwestlicher
Richtung hinunter zum See (das letzte Stück auf glattgeschliffenem Fels).
Nordwärts hat man einen tollen Blick zum Rembesdalsskåki, dem längsten
Gletscherarm des Hardangerjøkulen.
Den ersten der beiden Flüßchen, die vom Rembesdalsskåki herunterkommen,
überquert man auf einer Sommerbrücke, während man über den anderen
rüberspringen muß. Zum Schluß geht man entlang des regulierten Rembesdalsvatnet
und eine kleine Steigung den Hang an der Nordseite des Sees hinauf nach Rembesdalsseter.
| GEHZEIT / DISTANZ | 7 STUNDEN / 23-25 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 800 M HOCH / ca. 550 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1416 III / 1416 II (evtl. Wanderkarte Nr. 30 - "FINSE") |
| DNTs ROUTENR. | 498 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe : ca. 1220 mü0 - Zielhöhe ca. 950 mü0
Von Finse
entlang des Rallarvegen 2-3 km
westwärts bis zur Nordnut Wachtstation. Hier biegt der Wanderweg nach
Rembesdalseter links ab und führt zuerst über die Bahnschienen. Durch
hügeliges Gelände geht man rund 1 km und überquert den Fluß Sandåi auf
einer Sommerbrücke. Dann geht es ein kurzes Stück entlang des Ustekveikja flußaufwärts,
bevor man auch diesen auf einer Sommerbrücke überquert.
Weiter führt der Weg über häufig viel Schnee zu den Dyrhaugane hinauf, wo
Stangen den Weg zu der Radiostation auf dem Gipfel weisen. Die markierte
Wanderroute dagegen führt etwas weiter südlich vorbei und passiert den
östlichsten der Dyrhaugane südlich. Sie führt weiter an der Nordseite des
Gketschers ostwärts, und man hat einen tollen Blick zum Ramnabergbreen hinauf
und dem Ramnabergnuten
(1729 m) weiter südwestlich.
Vom höchsten Punkt aus geht es leicht abwärts zum Ramnabergvatnet und entlang
des rechten (westlichen) Seeufers - wenn es das Wetter zuläßt die ganze Zeit
mit dem Blick hinauf zum Ramnabergnuten (1729 m). Im Süden sieht man den Luranuten (1642
m) mit dem Gletscher an der Nordseite, der hinunter in den Nutavatnet fließt.
Etwas weiter südwestwärts überquert man den Fluß Nutavatnet auf einer
Sommerbrücke (früh im Sommer evtl. auf einer Schneebrücke) und folgt dem See
auf 1352 m Höhe ca. 1 km entlang dessen Ostseite. Es geht über einen kleinen
Höhenzug und wieder abwärts, bevor man einen kleinen See passiert. Der Weg
führt weiter südwestwärts und wieder etwas bergan, anstatt dem Tal abwärts
zu folgen. (Grund: Dieses Tal endet in einer steilen Bergwand kurz oberhalb
Rembesdalseter.)
Man passiert einen weiteren See an der Südseite, bevor der Weg westwärts biegt
und über den kleinen Höhenzug, der auf der Karte heißt, führt. Von hier geht
auf glattgeschliffenen Felsen knapp 200 Höhenmeter bergab, und dann biegt der
Weg scharf ostwärts und führt schräg an der Bergseite zu einem kleinen See
hinunter. Diesen umrundet man an der Nordseite und erreicht als nächstes die
Weggabelung, wo rechts (westwärts) der Weg nach Hallingskeid (FH11)
abbiegt. Von hier aus sind es noch rund 500 Meter bis nach Rembesdalsseter,
zuerst nochmal über eine kleine Anhöhe, und dann rund 50 Höhenmeter hinunter
zur Hütte.
| GEHZEIT / DISTANZ | 7-8 STUNDEN / 17-18 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 820 M HOCH / ca. 1020 M RUNTER (von Rembesdalseter) |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1416 III / 1415 IV / (evtl. Wanderkarte Nr. 30 "FINSE) |
| DNTs ROUTENR. | 500 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe : ca. 950 mü0 - Zielhöhe ca. 750 mü0 (Liseth; Simadalen liegt auf Meereshöhe)
Distanzen für alternative Routen:
Rembesdalsseter - Tveit im Simadalen: 5-7 STUNDEN (je nach dem,
ob man aus dem Simadalen hoch oder in dasselbe hinuntergeht) / ca. 11 KM
Liseth - Tveit im Simadalen: 5-7 STUNDEN (je nach dem, ob man aus dem
Simadalen hoch oder in dasselbe hinuntergeht) / 12-13 KM
Von Rembesdalseter
aus geht es etwas den Abhang hinunter zu dem stark regulierten Rembesdalsvatnet
und an dessen Nord- und Ostseite halbweg um diesen herum. Man kommt zu zwei
Flüssen, die von dem Gletscherarm Rembesdalsskåki herunterkommen. Über den
ersten muß man springen, während über den zweiten eine Sommerbrücke führt.
Weiter geht es steil die glattgeschliffene Bergseite hinauf und an der Nordseite
des Moldnuten
(1271 m) ostwärts. Diese zusammen rund 300 Höhenmeter lassen die Tour mit
einer recht ordentlichen Steigung beginnen.
Direkt östlich des Moldnuten (1271 m) kommt man zu der Weggabelung, wo der Weg
nach Kjeldebu (FH07) in südöstlicher
Richtung weiter bergan führt. Unser Weg nach Liseth (oder ins Simadalen) biegt
rechts (westlich) ab und führt auf der alten markierten Route von der Demmevasshytta
Richtung Moldnuten. Nachdem man zwischen den beiden Hügeln des Moldnutfjellet
hindurchgegangen ist, geht es auf der anderen Seite in südwestlicher Richtung
auf einem mehr und mehr markanten Bergrücken zwischen dem Simadalen weit unten
rechts und dem Skykkjedalen linker Hand bergab. Von hier aus sieht man ganz bis
zum Simadalsfjorden, einem Fjordarm des Hardangerfjords, hinaus.
Auf rund halber Strecke des Abstiegs auf dem Bergrücken verläßt der alte Pfad
die markierte Route und biegt rechts Simadalen einwärts in Richtung Pikkenollen,
bevor er sich steil zur Straße innerst im Simadalen hinunterschlängelt
(mögliche Steinschlaggefahr!).
Der markierte Wanderweg verläuft weiter geradeaus abwärts zum Ausfluß des Skykkjedalsvatnet.
Hier überquert man den Fluß auf dem Staudamm (der allerdings bei hohem
Wasserstand unter Wasser sein kann). Von hier aus ist es übrigens nur ein
Abstecher von wenigen hundert Metern westwärts entlang des Flusses zum Skykkjefossen,
einem von vielen imponierenden Wasserfällen dieses Gebietes (der Vøringfossen
ist natürlich der bekannteste).
Einige hundert Meter nachdem man den Fluß überquert hat, erreicht man den
alten Almenweg von Løken. Diesem folgt man ein Stück weit westwärts bis zur
Weggabelung, wo die Route nach Tveit im Simadalen in Richtung Reinsnuten
weiterführt, bevor sie nordwärts biegt und sich steil in das Simadalen
hinunterschlängelt.
Der Weg nach Liseth biegt links südwärts und folgt (überquert nicht)
dem Helvtaråi. Von der letzten Wegkreuzung sind es rund 200 Höhenmeter steil
bergan, bevor das Terrain flacher wird, aber immer noch rund 2,5 Kilometer flach
ansteigt. Man passiert durch einen Einschnitt mit einem Minisee westlich des Vesle Ishaug (1303
m), bevor es auf der linken Seite des Baches Tysviko gleichmäßig abwärts geht.
Nach einer Weile erreicht man eine Weggabelung. Rechts gelangt man hinunter zum
Vøringfossen Hotel und dem Wasserfall, während man links durch den Wald
hinunter und durch eine Hüttensiedlung kommt, bevor man eine Hüttenstraße
überquert und einer anderen ein Stück weit folgt. Die Isdøla überquert man
auf einer Brücke und gelangt über die letzte kleine Steigung hoch nach Liseth.