| GEHZEIT / DISTANZ | 6 STUNDEN / 18-19 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 580 M HOCH / ca. 160 M RUNTER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1518 II / 1517 I / (1617 IV) |
| DNTs ROUTEN-NR. | 774 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1000 mü0 - Zielhöhe ca. 1420 mü0

Der Weg verläßt Gjendebu und folgt der Storåe durch Fjellbirkenwald, bis man nach und nach in offeneres Gelände kommt. Man passiert die Weggabelung, wo der Weg von Memurubu von rechts herunterkommt (siehe Route JS12b). Hier in den fruchtbaren und grünen Tälern um Gjendebu trifft man oft auf Rinder, welche hier im Sommer freimütig entlang der Wanderwege weiden. Unter normalen Umständen muß man diese gutmütigen vierbeinigen Wesen nicht fürchten, aber wir haben viele Wanderer gesehen, welche ihre Wanderstöcke und Eispickel extra fest in die Hand nahmen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, oder einen großen Bogen um die Kühe auf dem Weg gemacht haben. (Es kann sein, daß junge Kühe/Bullen auf einen zukommen und einen neugierig beschnuppern, aber das ist selten ein Zeichen von Aggressivität.) Direkt vor dem schönen Wasserfall Hellerfossen überquert man Semmelåi auf einer provisorischen Brücke. Ab hier geht es ein Stück ziemlich steil bergan. Oben hat man eine schöne Aussicht zurück das grüne Storådalen hinunter mit dem Svartalspiggan (2137 m), dem Slettmarksmassiv und den weißen Gletschern davor im Hintergrund (siehe Bild unten). Entlang des Hellertjern wird es wieder deutlich flacher und man kann die fantastische Aussicht auch in die andere Richtung genießen. Im Westen sieht man direkt auf den steilen Skardalseggi (2159 m) und im Norden thronen Semmeltinden (2236 m) und Visbretinden (2234 m). Die besten Rastplätze sind beim Hellerfossen (vielleicht ein bißchen früh), am Hellertjern oder direkt vor dem See Langevatnet. Entlang des Langevatnet ist es oft kalt und windig. Kurz vor dem Langevatnet kommt man zu einer Abzweigung, wo der rechte Weg nach Spiterstulen geht, während unser Weg nach links führt. Der Langevatnet hat seinen Namen zu recht bekommen, denn er wirkt sehr lang, während man an ihm entlang geht, weit länger als man am Anfang denkt, aber zum Schluß kommt man doch an ihm vorbei. Kurz danach stößt der Weg von Olavsbu von links auf unseren. Wir gehen weiter geradeaus und passieren den Høgvagltjørnin an der Ostseite. Nach und nach geht es ein bißchen bergan, wo der Weg überraschend gut durch die groben Geröllfelder angelegt ist. Es sieht an manchen Stellen fast so aus, als habe jemand in alten Tagen versucht, hier einen Karrenweg anzulegen. Im Süden sieht man nun das gletscherbedeckte Høgvaglmassiv, während im Osten Kyrkjeoskli und Langvasshø (2030 m) aufragen. Bald steht man auf dem Sattel zwischen Kyrkjeoksli und Høgvaglen, 1518 m hoch (der höchste Punkt der Wanderung), und sieht hinunter zum Leirvatnet. Am gegenüberliegenden Ufer sieht man Leirvassbu liegen, mit dem charakteristischen Gipfel der Kyrkja (2032 m) zur Rechten. Der Weg führt weiter abwärts auf dem unteren Nordrücken des Høgvaglen zum alten Wirtschaftsweg zwischen Leirvassbu und dem Gravdalsdamm. Diesem folgt man den letzten Kilometer hinüber nach Leirvassbu.
| GEHZEIT / DISTANZ | 9-10 STUNDEN / 23-25 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | SCHWIERIG |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 980 M HOCH / ca. 860 M RUNTER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1518 II / 1517 I / (1617 IV) |
| DNTs ROUTEN-NR. | 776 |
| MARKIERUNG | TEILWEISE MARKIERT |
| BEMERKUNG | VERLANGT GLETSCHERAUSRÜSTUNG UND -ERFAHRUNG! |
Starthöhe ca. 1000 mü0 - Zielhöhe ca. 1100 mü0
Der Weg verläßt Gjendebu und folgt der Storåe
durch Fjellbirkenwald, bis man nach und nach in offeneres Gelände kommt. Man passiert
die Weggabelung, wo der Weg von Memurubu von rechts herunterkommt (siehe Route JS12b).
Hier in den fruchtbaren und grünen Tälern um Gjendebu trifft man oft auf
Rinder, welche hier im Sommer freimütig entlang der Wanderwege weiden. Unter
normalen Umständen muß man diese gutmütigen vierbeinigen Wesen nicht
fürchten, aber wir haben viele Wanderer gesehen, welche ihre Wanderstöcke und
Eispickel extra fest in die Hand nahmen, um für alle Eventualitäten gewappnet
zu sein, oder einen großen Bogen um die Kühe auf dem Weg gemacht haben. (Es
kann sein, daß junge Kühe/Bullen auf einen zukommen und einen neugierig
beschnuppern, aber das ist selten ein Zeichen von Aggressivität.)
Direkt vor dem Bach Semmelåi verläßt man den Weg nach Leirvassbu / Spiterstulen
und folgt Semmelåi auf der Ostseite ein paar Kilometer. Dann hält man schräg
bergan direkt auf den Paß zwischen dem Hinnotefjellet (2114 m) und
dem Hellstugutind
S-2 (2189 m) zu. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht zur Ostwand
des Semmeltind (2236
m), und vor allem zu den Gjeldealpen. Vom Paß aus ist es für
diejenigen, welche noch höher hinaus wollen, nur ein kurzer Abstecher hinauf
zum Hinnotefjellet. Nun geht man auf dem Vestre Memurubreen weiter bergan bis
zum höchsten Punkt des Gletschers (ca. 1950 m), von wo aus die richtig
Sportlichen verschiedene Hellstugu- und Memuru-Gipfel erklimmen können.
Daraufhin folgt man dem Hellstugubreen an seiner Ostseite abwärts (der
westliche Teil hat viele Spalten). Vom Gletscherrand führt ein Weg hinunter
ins Visdalen, wo man auf den Hauptweg nach Spiterstulen trifft, welchem man in
leichtem und flachen Terrain die letzten runden vier Kilometer folgt.
| GEHZEIT / DISTANZ | 8 STUNDEN / 23-25 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 720 M HOCH / ca. 600 M RUNTER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1518 II / 1517 I / (1617 IV) |
| DNTs ROUTEN-NR. | 775 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1000 mü0 - Zielhöhe ca. 1100 mü0
Der Weg verläßt Gjendebu und folgt der Storåe durch Fjellbirkenwald, bis man nach und nach in offeneres Gelände kommt. Man passiert die Weggabelung, wo der Weg von Memurubu von rechts herunterkommt (siehe Route JS12b). Hier in den fruchtbaren und grünen Tälern um Gjendebu trifft man oft auf Rinder, welche hier im Sommer freimütig entlang der Wanderwege weiden. Unter normalen Umständen muß man diese gutmütigen vierbeinigen Wesen nicht fürchten, aber wir haben viele Wanderer gesehen, welche ihre Wanderstöcke und Eispickel extra fest in die Hand nahmen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, oder einen großen Bogen um die Kühe auf dem Weg gemacht haben. (Es kann sein, daß junge Kühe/Bullen auf einen zukommen und einen neugierig beschnuppern, aber das ist selten ein Zeichen von Aggressivität.) Direkt vor dem schönen Wasserfall Hellerfossen wird der Bach Semmelåi auf einer Bretterkonstruktion überquert. Ab hier geht es ein Stück ziemlich steil bergan. Oben hat man eine schöne Aussicht zurück das grüne Storådalen hinunter mit dem Svartalspiggan (2137 m), dem Slettmarksmassiv und den weißen Gletschern davor im Hintergrund. Entlang des Hellertjern wird es wieder deutlich flacher und man kann die fantastische Aussicht auch in die andere Richtung genießen. Im Westen sieht man direkt auf den steilen Skardalseggi (2159 m) und im Norden thronen Semmeltinden (2236 m) und Visbretinden (2234 m). Ungefähr einen Kilometer nach dem kleinen See Hellertjørn erreicht man eine Abzweigung, wo der Weg links nach Leirvassbu führt, während wir nach rechts abbiegen. Es geht gleichmäßig bergauf zum Urdadalen, wo Eis und Schnee die Seen bis spät in den Sommer hinein bedecken kann. Die Tour erreicht ihren höchsten Punkt auf dem Urdadalsbandet, auf ca. 1660 m. Von hier aus kann man den schönen Blick ins Urdadal hinab genießen, welches im Westen vom Urdadalstinden (2116 m) und im Osten von den spitzen Hellstugutindene (mit Store Hellstugutind (2345 m) als höchstem) umgeben wird. Weiter geht es über Steinblockfelder im Urdadal bergab (Ur = Geröllfeld, das hört sich logisch an, oder?). Am Ausgang des Urdadals trifft man auf den Weg von Leirvassbu nach Spiterstulen. Diesem folgt man die letzten 6-7 Kilometer zum Ziel.