| GEHZEIT / DISTANZ | 2-3 STUNDEN / 7-8 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 60 M HOCH / ca. 800 M RUNTER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1518 II |
| DNTs ROUTEN-NR. | 801 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1840 mü0 - Zielhöhe ca. 1000 mü0
Startpunkt ist die sehr hoch gelegene Juvasshytta,
eine der höchstgelegenen Bergütten Norwegens, zu der die höchstgelegene
Straße des Landes führt (eine Mautstraße, die sich vom Bøverdalen und der RV
55 aus ungefähr 1300 m in die Höhe schlängelt, 2001 NOK 70). Hier oben auf 1835 m Höhe
liegt auch Norwegens höchstgelegener See (von einer gewissen
Größe) und es
gibt unglaublicherweise sogar Fische darin, obwohl er die meiste Zeit des Jahres
zugefroren ist.
Den ersten Kilometer geht der Weg parallel zur Autostraße, welche zum Sommerskizentrum
auf dem Juvbreen führt. Bald kommt man zu einer Weggabelung, wo der rechte Weg
hoch zum Styggebreen und dem Galdhøpiggen
führt. UnserWeg führt nach links, über die Jyvflya und nach und nach
steiler hinunter zum Visdalen. 3-4 Kilometer nach der Weggabelung kommt man zum Breagrovi,
dem Gletscherfluß des Styggebreen. Normalerweise kann er auf Steinen überquert
werden, bei hohem Wasserstand jedoch kann es sein, daß man gezwungen wird,
hinauf zur Gletscherzunge zu gehen, um ihn dort zu überqueren. Von nun an bis
hinunter nach Spiterstulen
ist der Weg ziemlich steil, aber recht gut. Kurz bevor man unten ist, trifft man
auf den Weg vom Galdhøpiggen.
| GEHZEIT / DISTANZ | 6 STUNDEN HOCH UND RUNTER / 10-12 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT - MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 1430 M HOCH UND RUNDER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1518 II |
| DNTs ROUTEN-NR. | 800 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1100 mü0 - Zielhöhe ca. 2469 mü0
Diese Route ist ausführlich auf unserer Galdhøpiggen-Seite beschrieben.
| GEHZEIT / DISTANZ | 8 STUNDEN / 24-26 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENDIFFERENZ | ca. 600 M HOCH / ca. 1000 M RUNTER |
| KARTENBLATT IN DER M711 SERIE | 1517 I / 1517 IV |
| DNTs ROUTEN-NR. | 795 |
| MARKIERUNG | STEINMÄNNCHEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 1060 mü0 - Zielhöhe ca. 670 mü0
Für den Start gibt es drei alternative Möglichkeiten. Man kann (a) dem Weg
über das Sløtafjell folgen, welcher ein paar hundert Meter südwestlich
Eidsbugarden/Fondsbu rechts nach Westen abzweigt. Oder man kann (B) dem Weg von
Tyinholmen zum Kvitevatna folgen, der ein paar hundert Meter westlich von
Tyinholmen rechts vom Wirtschaftsweg abbiegt. Als letzte Möglichkeit kann man
(c) dem Wirtschaftweg ins Koldedalen hinein folgen, bis man den Fluß vom
Urdadalsvatnet auf einer Brücke überquert hat.
Beim Südende des Uradalsvatner treffen alle drei Wege wieder zusammen, bevor
man ca. zwei Kilometer später (ungefähr auf halber Strecke des Seeufers)
wieder zu einer Weggabelung gelangt. Hier geht es rechts weiter entlang des Sees
nach Skogadalsbøen (JS36), während
unsere Route links nach Westen abzweigt und im Smoget, dem Einschnitt zwischen
der Snøgekknosi (1739 m) und der Fleskedalsnosi (1780 m), aufwärts führt.
Hier ist der Weg verbessert worden und führt teils über flache Steinplatten. Stølsnostind
(2074 m) mit dem nördlichen Stølsnosbreen ragt zur Rechten empor.
Das letzte Stück im Fleskedalen führt der Weg entlang der Fleskedøla. Bei den
Fleskedalssetrene trifft man auf den Weg von Skogadalsbøen (JS38).
Weiter geht es entlang der Fleskedøla und bald darauf kommt man unter die
Baumgrenze. Hier ist die Vegetatione eine ganz andere als am Ausgangspunkt der
Wanderung: schöner Kiefernwald wächst hier unten. Leider stehen immer noch
viele tote Bäume als stumme Zeugen der Flourverschmutzung, welche noch vor
einigen Jahrzehnten von der Schmelzhütte in Årdal stammte, da. Diese
Emissionen sind heute glücklicherweise gestoppt, aber es wird noch viele
Jahrzehnte dauern, bis die Schäden repariert sind. Die Fleskedøla wird auf
einer Brücke überquert und nun sind es nur noch ca. 2 Kilometer bis nach
Vettismørki. Vettismorki ist ein restaurierter Almhof, der wie eine Oase oben
in der der Bergwand weit über dem Utladalen liegt. Eines der Gebäude, Ingjerdbu,
ist heute eine Touristenhütte für Wanderer.