| GEHZEIT / DISTANZ | 8-9 STUNDEN / 16-17 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 950 M HOCH / ca. 750 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1418 I |
| DNTs ROUTENR. | 855 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 920 mü0 - Zielhöhe ca. 1120 mü0
Von Skridulaupbu
führt der Wanderweg westwärts zum See Nedre Leirvatnet und entlang dessen
Nordufer. Etwa 1 km westlich des Nedre Leirvatnet verläßt der Weg den alten
Verkehrsweg zwischen Stryn und dem
Gudbrandsdalen, der durch das Sunndalen und Rauddalen verlief, und überquert
den Fluß Tverrbyttna auf der Sommerbrücke.
Er führt nun in südwestlicher Richtung entlang der Tverrbyttna in den
Bergkessel Tverrbotnen hinein und von hier aus entlang des Gletscherflusses vom Sekkebreen /
Sikilbreen steil bergan zur Gletscherkante. Man passiert einen winzigen Bergsee
auf ca. 1570 m an der Ostseite. Es geht südwärts am Westrand des Gletschers
entlang fast direkt über die Anhöhe von 1776 m, wo man den höchsten Punkt der
Tour passiert. Von hier aus ist es ein kurzer, gletscherfreier Abstecher auf die
Höhe 1904 m in den Sekkebreen hinein. Gegenüber auf der anderen Seite des
Tverrbotnen liegt der Tverrbotnbreen, der nordöstligste Gletscherarm des Jostedalsbreen.
Hier biegt der Weg südostwärts und hält die Höhe ca. 1 km lang, bevor es
fast 300 Höhenmeter hinunter zum mittleren der drei Vasstverratjerna geht. Man
folgt dem Wasserlauf an der Ostseite am südlichsten der Vasstverratjernet
vorbei und steil hinunter zum Mysubuttvatnet (nochmals ca. 350
Höhenmeter).
Unten am See überquert man die Vasstverra (dem Fluß aus dem südlichsten Vasstverratjernet,
dem man den Berghang hinabgefolgt war) und folgt dem Seeufer nordwestwärts.
Slæom
liegt einen guten Kilometer nordwestlich des Mysubuttvatnet im oberen
Mysubyttdalen.
| GEHZEIT / DISTANZ | ca. 4 STUNDEN / 13-14 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 480 M HOCH / ca. 100 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1418 i |
| DNTs ROUTENR. | KEINE |
| MARKIERUNG | STRASSE / MARKIERTER WANDERWEG |
Starthöhe ca. 740 mü0 - Zielhöhe ca. 1120 mü0
Von Sota
Sæter folgt man der Straße 5-6 km weiter südwärtslich
talaufwärts zur Almsiedlung Mysubuttseter (Mysubytta). Bevor man die ersten
Hütten Mysubuttseters erreicht, biegt man südwärts zum Fluß Mysubytta und
überquert diesen auf der Brücke. Am anderen Flußufer gibt es eine
Weggabelung. Links führt der Weg zur Sprongdalshytta (B09)
und dem Styggevassdamm zuoberst im Jostedalen.
Der Weg nach Slæom dagegen biegt rechts und folgt dem Südufer der Mysubutta
talaufwärts zum See Mysubuttvatnet, am Südufer desselben entlang und ca. noch
1 km weiter talaufwärts nach Slæom.
Am Westufer des Sees biegt ein Verbindungsweg rechts über den Fluß zur Route
zwischen Skridulaupbu und Slæom (B04) ab.
Es ist kein Problem, ab Mysubuttseter dem unmarkierten Wanderpfad entlang der Nordseite des Flusses Mysubutta bis zum Mysubuttvatnet zu folgen und ein kurzes Stück wild entlang des Ostufers des Sees zu gehen, bis man auf den Weg trifft, der von Skridulaupbu (B04) rechts den Hang hinunter kommt und dann entlang des Sees nach Slæom führt.
| GEHZEIT / DISTANZ | 9-10 STUNDEN / 25-26 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | SCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 500 M HOCH / ca. 1340 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1418 I / 1418 IV |
| DNTs ROUTENR. | 865 |
| MARKIERUNG | TEILS UNMARKIERTER PFAD |
Starthøyde 920 moh. - Slutthøyde ca. 80 moh.
Ab Skridulaupbu
folgt man dem Weg entlang der Nordseite des Nedre Leirvatnet. Ca. 1 km westlich
des Sees biegt links der markierte Weg nach Slæom (B04)
ab und überquert den Fluß auf der Sommerbrücke. Der Weg ins Sunndalen führt
weiter auf der Nordseite (rechts) des Wasserlaufs zum Ytste
Leirvatnet. Hier folgt man dem historischen Verkehrsweg zwischen dem Ost- und
Westland durch das Rauddalen und das Sunndalen. Während der kleinen Eiszeit vor 2-300
Jahren füllte jedoch der Sikkilbreen den gesamten Talkessel westlich des Ytste Leirvatnet
aus. Die Leute gingen statt dessen auf dem Gletscher oder in der Bergseite
nördlich des Tals. Heute führt ein undeutlicher Pfad entlang des Nordufers des Ytste
Leirvatnet, der etwa 1,5 km westlich des Sees beginnt, in die rechte Bergseite
hinaufzuschrägen. Erst wenn man hinauf zum Merradalsbotnen gelangt, ist der Weg
wieder deutlicher. Hier ist der Weg ausgebaut worden, und dort, wo der Weg einst
vom Gletscher herunterkam, stehen große Steinwarten. Weiter Richtung Sunndalen
führt der Weg teilweise über Treppen, die stellenweise verfallen sind. (Es
liegen Pläne zur Restaurierung vor.)
Die Seen oberst im Merradalsbotnen passiert man an der Nordseite, bevor der Weg
etwas südlich biegt. Es folgt ein langer und steiler Abstieg von etwa 800
Höhenemetern hinunter ins Sunndalen zur Alm Sunndalssætra. Das Tal ist umgeben
von mächtigen Bergen, die bis zu 1500 Meter über den Talgrund aufragen. Am
höchsten ist das Sætrefjellet, welches beinahe bis zu 1900 m aufragt.
Von Sunndalssætra folgt man dem Wanderweg entlang des Flusses (es
gibt zu beiden Seites des Wasserlaufs einen Weg) durch den Wald. Die
letzten 4-5 km nach Folva im Hjelldalen und zur Reichsstraße 15 führt folgt
man dem Karrenweg.
Entlang der RV15 gibt es Expreßbusverbindungen in beide Richtungen (Stryn bzw. Grotli/Lom).