| GEHZEIT / DISTANZ | 1 STUNDE RUNTER - 2 STUNDEN HOCH / ca. 4-5 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 600 M RUNTER / ca. 0 M HOCH |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1417 IV |
| DNTs ROUTENR. | - |
| MARKIERUNG | WANDERWEG / SPÄTER STRASSE |
Starthöhe ca. 620 mü0 - Zielhöhe ca. Meereshöhe
Von Navarsete
geht es auf zuerst dem Wanderweg
das erste Stück südwestlich im Engjadalen abwärts und später auf der Straße
hinunter zur Reichsstraße 55 in Gaupne.
Für die meisten ist dies kaum eine selbständige Etappe, aber es kann eine
geeignete Einstiegsetappe sein, wenn man erst nachmittags oder abends am Lusterfjord ankommt.
Von Navarsete führt darüberhinaus ein markierter Wanderweg in südöstlicher
Richtung hinunter nach Høyheim am Fjord. Diese Etappe ist etwas weiter.
| GEHZEIT / DISTANZ | 4-5 STUNDEN / 11-12 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | LEICHT |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 700 M HOCH / ca. 550 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1418 II / 1417 I / 1417 IV |
| DNTs ROUTENR. | 863 |
| MARKIERUNG | STEINWARTEN / ROTE Ts |
Starthöhe ca. 620 mü0 - Zielhöhe ca. 770 mü0
Von Navarsete
folgt man dem Wanderweg auf der
linken Seite des Flusses dem Engjadalen weiter aufwärts nach Heggedalen seter,
wo man den Seitenbach aus dem Heggedalsvatnet überquert. Diesem folgt man nun
entlang der rechten Seite zum Heggdalsvatnet hinauf und passiert den See an der
rechten Seite (der Ostseite). Der Weg führt
in gleichmäßiger Steigung nordwärts bergan bis auf ca. 1200 m Höhe und
entlang des Berghanges zum Band westlich der Fivlenosi (1466 m) (Sattel
am nördlichen Ende des Vågsdalens). Von hier aus führt übrigens
auch ein unmarkierter Weg auf den Gipfel der Fivlenosi, bei schönem Wetter ein
lohnender Abstecher.
Vom Band geht es in leicht nordwestlicher Richtung hinunter nach Fivla, einer
alten Almhütte. Diese ist restauriert und wird von dem Luster Turlag (Luster
Wanderverein) als unbediente Übernachtungsstätte (12
Bettplätze) geführt.
Ab Fivla geht es ein kurzes Stück relativ eben, bevor man zu dem Sattel
zwischen dem Dalsdalen im Osten und dem Vigdalen im Westen aufsteigt. Hier
beschreibt das Vigdalen eine Kurve nach Norden. Etwas oberhalb am Hang kommt man
zu einer Wegkreuzung, wo links ein Verbindungspfad zu der Route zwischen
Vigdalsstøl und dem Jostedalen (B18) führt. Rechts biegt der Weg
im Dalsdalen hinunter nach Luster ab.
Der Weg nach Vigdalsstøl
führt geradeaus (nordnordostwärts)
weiter etwas bergan zur Alm Breidsete und passiert dabei einen kleineren Hügel
an der Westseite. Man überquert die Vigdøla auf einer Ganzjahresbrücke, bevor
man auf der anderen Seite des Flusses ein paar hundert Meter südwestwärts
zurück zur Hütte gelangt.
| GEHZEIT / DISTANZ | ca. 11-12 STUNDEN / 21-23 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | SCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | gut 1000 M HOCH / gut 1100 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1418 IV / (1418 III / 1418 II) |
| DNTs ROUTENR. | 873 |
| MARKIERUNG | UNMARKIERTER WANDERWEG / GLETSCHERPASSAGE |
Starthöhe 620 mü0 - Zielhöhe ca. 520 mü0
Von Fåbergstølen, das am Ende der Straße ins Jostedalen
liegt, beginnt der unmarkierte Wanderweg, der entlang der Westseite der
Gletscherflüsse etwas unwegsam in nördlicher Richtung. Auf dem Weg in das
Stordalen hinein müssen mehrere Moränen von früheren Gletschervorstößen
überquert werden. Rechter Hand hat man nun die Fåbergstølsgrandane,
welche Festlandseuropas größter aktiver Sander sind. Auf der anderen Talseite
sieht man den unteren Teil des Stegholtbreen.
Nach und nach biegt das Tal mehr westlich, und zuinnerst thront die Brenibba
(2018
m). An der Kante des Lodalsbreen wird die Gletscherausrüstung angelegt.
Das erste Stück auf dem Gletscher ist ewas steiler, doch nach und nach wird es
flacher, und man genießt eine fantastische Aussicht zur ca. 1000 m höher
aufragenden Lodalskåpa (2083 m). Bei schönem Wetter ist dies
ein äußerst imposanter Anblick.
Weiter oben teilt sich der Lodalsbreen in drei Arme auf (von
Süden nach Norden sind das: Småttene, Strupebreen und Lodalsbrekka).
Die Route nach Vetledalsseter führt rechts (nordwärts)
auf dem Lodalsbrekka hinauf. Rechter Hand liegt das Raudskarvfjellet (1684 m),
linker Hand das Tverrfjellet (1888
m). Nach einer steileren Partie flacht der
Gletscher oben wieder ab, und man erreicht dessen höchsten Punkt (Høgda
auf der Karte) auf gut 1500 m. Hier hält man sich erst ein Stück
weiter nordostwärts in Richtung Storenosa (1803 moh), bevor man links (nordwestwärts)
biegt und auf dem Erdalsbreen absteigt. Man verläßt den Gletscher an der
Nordkante und folgt dem steilen Wanderweg (Ulvestigen -
"der Wolfssteig") talabwärts nach Vetledalsseter.
Will man weiter nach Erdal zur Reichsstraße 15, so ist das ein gut 2-stündiger Fußmarsch im Erdalen abwärts, das letzte Stück entlang der der Straße. Hier passiert man einen weiteren, im Aufbau befindlichen Sander - den Sandane.
Alternative Route zwischen Fåbergstølen und Vetledalssetra: Man folgt der Straße gut 2 km weiter in Richtung Styggevassdammen bis über die Brücke über die Sprongdøla. Von hier aus geht es rechts der Sprongdøla ohne Pfad in das Stordalen hinein und im Trongedalen hinauf zum Fuß des Stigaholtbreen. Das erste Stück des Gletschers ist steil, doch dann geht es flacher gletschereinwärts und zwischen den beiden aus dem Gletscher aufragenden Bergen östliche Storenosa (1786 m) und Klubben (1603 m). Auf dem höchsten Punkt des Gletscherplateaus angekommen, biegt man etwas mehr nordwestlich und folgt dem Vetledalsbreen hinunter (zwischen der Fremstekåpa, 1771 m, und dem Svartefjellet, 1809 m). Von der Gletscherkante aus führt ein unmarkierter Pfad entlang der Nordseite des Gletscherflusses talabwärts nach Vetledalsseter. Unterhalb der beiden kleinen Gletscherseen gibt es zwei kurze, sehr steile Passagen.