B31: FJÆRLAND (BØYASTØLEN) - LUNDE

GEHZEIT / DISTANZ ca. 8 STUNDEN / 12-13 KM 
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER - SCHWER
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 1300 M HOCH (VON BØYSTØL) / ca. 1200 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1317 I / 1318 II
DNTs ROUTENR. 881
MARKIERUNG STELLENWEISE MARKIERTER PFAD / STEINWARTEN / GLETSCHERPASSAGE

Starthöhe ca. 1000 mü0     -     Zielhöhe ca. 1340 mü0

Von Fjærland fährt/geht man 6-7 km auf der Reichsstraße 5 (in Richtung Skei) nach Bøya(fjell)stølen, wo der Wanderweg startet. Der Aufstieg ist steil, doch leicht zu folgen. Man folgt dem Fluß Jakobsbakka aufwärts in den Jølstrabotnen, wo der Weg nach und nach rechts biegt und im Laufe eines halben Kilometers 5 Bäche überquert (Seitenbäche zum Jakobsbakka). Kurz nach der Überquerung des 5. Baches befindet man sich direkt 500 m über dem Tunnel. 
Man läßt bald die Baumgrenze hinter sich, und der Pfad führt direkt auf eine Steinwarte unter einem anstehenden Fels. Die Route führt nun über anstehenden Fels und Altschneefelder steil nordwestwärts bergan zur Gletscherkante und weiter nordwärts zu dem niedrigsten Punkt zwischen den Kvitevardane (mit fast 1400 m Höhe erreicht man hier den höchsten Punkt der Tour und hat selbstverständlich eine tolle Aussicht zu Teilen des Bøyabreen und Jostedalsbreen im Norden bis Nordosten und dem Jostefonn im Süden.). Von hier aus führt die Route in nordwestlicher Richtung über den flachen Marabreen zu einer großen Moräne an der Westseite des Gletschers (es steht eine deutliche Steinwarte hier).

Der Weg führt nun südwestwärts bis westwärts bergab (hier "überquert" man den Tunnel zum zweiten Mal) und an dem See Trollavatnet vorbei, an dessen Nordwestufer eine private Hütte liegt. (Diese soll geöffnet sein und sogar ein wenig Ausstattung haben). Der Weg biegt jetzt nordwestwärts und überquert den Fluß aus dem Trollavatnet auf einer Brücke. Man passiert zwei winzige Bergseen an deren rechten Ufer, bevor der Absteig in dem steilen Lundeskaret beginnt. Auf der gegenüberliegenden Seite hängen die aufgesprungenen Lundebreene und werfen ständig Eisblöcke die Bergwand hinunter, was in dem engen Kessel einen dröhnenden Lärm verursacht.
Der DNT hat Stufen in den Fels gesprengt und mit Bolzen befestigte Seile ausgelegt, um den steilen und schwierigen Abstieg zu erleichtern, und die Altschneerinnen hier in der Schlucht sollten unbedingt gemieden werden. 
Ungefähr halbwegs bergab im Lundeskaret passiert man zwei riesisge, freiliegende Steinblöcke, die die Namen Store- und Veslealteret erhalten haben. 
Weiter unten im Einschnitt wechselt der Weg auf die andere Seite des Flüsschens Skarsbekken (von der West- auf die Ostseite) und auf einen horizontalen Vorsprung. Weiter geht es im Zickzack (steil, aber prachtvolle Aussicht zum Kjøsnesfjorden und den Gletschern rundherum!) hinunter zum Fluß Lundeelva und an dessen Südufer zur Straße (am Tunnelausgang), der man die letzten knappen zwei Kilometer zur Lunde Turisthytte folgt.

 

 

B32: FJÆRLAND - JOSTEFONN - VETLEFJORD

GEHZEIT / DISTANZ ca. 9 STUNDEN / 19-20 KM (Mundal - Heimastølen - Straße 5/13)
SCHWIERIGKEITSGRAD SCHWER
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 1700 M HOCH / ca. 1050 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1317 I / 1317 IV
DNTs ROUTENR. 885
MARKIERUNG TEILWEISE PFAD / GLETSCHERPASSAGE 

Starthöhe ca. 100 mü0     -     Zielhöhe ca. 750 mü0

Von Mundal bei Fjærland geht es auf der Straße in das Mundalen zur Alm Heimastølen und weiter taleinwärts auf dem Pfad nach Fjellstølen. Hier überquert man den Fluß an der ersten möglichen Stelle, bevor man ihn an dessen linken Ufer in den Jølstrabotnen hinein folgt.
Vom Inneren des Talkessels steigt man ohne Pfad steil westwärts zur Gletscherkante auf und biegt auf den flachen Gletscher ein. Man folgt dem höchsten Rücken des Jostefonn in einem schwach südlichen Bogen bis zum höchsten Punkt des Gletschers auf  1615 m Höhe (tolle Aussicht u.a. zum Grovabreen und Jostedalsbreen).

Weiter geht es auf Altschneefeldern hinunter zu einem markanten, s-förmigen Bergrücken zwischen dem See Norddalsvatnet im Westen und dem See Skaddalsvatnet im Osten. Den Berg Gotopphesten umrundet man an dessen Westseite, bevor die Route auf Absätzen entlang der Südwestwand des Gotopphesten (1492 m) entlangführt. Weit unter sich zur Rechten liegt ein See auf 1197 m Höhe. 
Bald darauf erericht man einen kleinen Gletscher, den man von Norden nach Süden überquert, bevor man aich einen Tick links entlang des höchsten Felsrückens hält und zu den beiden Gotoppvatni absteigt. Man geht auf dem Band zwischen diesen hindurch und erreicht den Pfad, der hinunter zur RV5/13 im Bordalen führt.

Nach Vetlefjord hinunter folgt man der Straße etwa 13 km.

 

 

B33: FJÆRLAND - TUNGESTØLEN

GEHZEIT / DISTANZ ca. 6-7 STUNDEN /  12-13 KM (Heimastølen - Stølen/Veitastrond) + 6 KM nach Tungestølen
SCHWIERIGKEITSGRAD MITTELSCHWER
BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED ca. 800 M HOCH / ca. 630 M RUNTER
KARTENBLATT DER M711 SERIE 1317 I / 1318 II / (1418 III)
DNTs ROUTENR. 871
MARKIERUNG PFAD, TEILWEISE ROTE Ts

Starthöhe 50 mü0     -     Zielhöhe ca. 220 mü0 (Stølen/Veitastrond)

Man folgt der Straße von Fjærland in Richtung Supphella / Suphellebreen und überquert einen halben Kilometer vor Ende der Straße den Fluß nach Heimastølen. Von hier aus führt ein Wanderweg durch den Wald talaufwärts über die Almen Fjellstølen und Mikjelsstølen nach Gamlestølen. Man folgt dem Pfad weiter talaufwärts und kommt nach und nach in das Skarhola hinein, bevor es den langen Aufstieg den Skarbakken hinauf in den Einschnitt Suphelleskaret (ca. 850 m) geht. Hier liegt im obersten Teil oft ein Altschneefeld, wo bei verharrschter Decke ein Eispickel gute Dienste leistet. Es ist auch möglich, das Schneefeld an der linken Seite zu umgehen.
Auf der anderen Seite des Einschnittes führt der Weg hinunter in das Snauedalen. Hier überquert man die Snauedøla dort, wo sie sich in mehrere Läufe teilt, bevor man an der Nordseite des Flusses talabwärts zum Hof Stølen in Veitastrond gelangt. 
Nach Tungestølen sind es weitere 6 km nordwärts entlang der Schotterstraße.

Alternative Route über den Gletscher:
Vom Suphelleskaret geht es steil steil auf den Skarnovi hinauf und weiter nordwärts zum westlichsten der Opptakshaugane (1628 m): Auf der anderen Seite des Opptaksbreen hinunter und die steile Felswand hinunter zum Fluß Langedøla, dem man entlang des Südufers nach Tungestølen folgt (nach und nach auf dem Wanderweg von der Gletscherkante bei Midtnovi und zum Schluß entlang der Schotterstraße).