| GEHZEIT / DISTANZ | ca. 8 STUNDEN / 12-13 KM |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER - SCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 1300 M HOCH (VON BØYSTØL) / ca. 1200 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1317 I / 1318 II |
| DNTs ROUTENR. | 881 |
| MARKIERUNG | STELLENWEISE MARKIERTER PFAD / STEINWARTEN / GLETSCHERPASSAGE |
Starthöhe ca. 1000 mü0 - Zielhöhe ca. 1340 mü0
Von Fjærland fährt/geht man 6-7 km auf der Reichsstraße 5 (in
Richtung Skei) nach Bøya(fjell)stølen, wo der Wanderweg startet.
Der Aufstieg ist steil, doch leicht zu folgen. Man folgt dem Fluß Jakobsbakka aufwärts in den Jølstrabotnen, wo der Weg nach
und nach rechts biegt und im Laufe eines halben Kilometers 5 Bäche überquert (Seitenbäche zum
Jakobsbakka). Kurz nach der Überquerung des 5. Baches befindet
man sich direkt 500 m über dem Tunnel.
Man läßt bald die Baumgrenze hinter sich, und der Pfad führt direkt auf eine
Steinwarte unter einem anstehenden Fels. Die Route führt nun über anstehenden
Fels und Altschneefelder steil nordwestwärts bergan zur Gletscherkante und
weiter nordwärts zu dem niedrigsten Punkt zwischen den Kvitevardane (mit
fast 1400 m Höhe erreicht man hier den höchsten Punkt der Tour und hat
selbstverständlich eine tolle Aussicht zu Teilen des Bøyabreen und Jostedalsbreen im
Norden bis Nordosten und dem Jostefonn im Süden.). Von hier aus
führt die Route in nordwestlicher Richtung über den flachen Marabreen zu einer
großen Moräne an der Westseite des Gletschers (es
steht eine deutliche Steinwarte hier).
Der Weg führt nun südwestwärts bis westwärts bergab (hier
"überquert" man den Tunnel zum zweiten Mal) und an dem See Trollavatnet
vorbei, an dessen Nordwestufer eine private Hütte liegt. (Diese
soll geöffnet sein und sogar ein wenig Ausstattung haben). Der Weg
biegt jetzt nordwestwärts und überquert den Fluß aus dem Trollavatnet auf
einer Brücke. Man passiert zwei winzige Bergseen an deren rechten Ufer, bevor
der Absteig in dem steilen Lundeskaret beginnt. Auf der gegenüberliegenden
Seite hängen die aufgesprungenen Lundebreene und werfen ständig Eisblöcke die
Bergwand hinunter, was in dem engen Kessel einen dröhnenden Lärm verursacht.
Der DNT hat Stufen in den Fels gesprengt und mit Bolzen befestigte Seile
ausgelegt, um den steilen und schwierigen Abstieg zu erleichtern, und die
Altschneerinnen hier in der Schlucht sollten unbedingt gemieden werden.
Ungefähr halbwegs bergab im Lundeskaret passiert man zwei riesisge,
freiliegende Steinblöcke, die die Namen Store- und Veslealteret erhalten haben.
Weiter unten im Einschnitt wechselt der Weg auf die andere Seite des Flüsschens
Skarsbekken (von der West- auf die Ostseite)
und auf einen horizontalen Vorsprung. Weiter geht es im Zickzack (steil,
aber prachtvolle Aussicht zum Kjøsnesfjorden und den Gletschern rundherum!)
hinunter zum
Fluß Lundeelva und an dessen Südufer zur Straße (am
Tunnelausgang), der man die letzten knappen zwei Kilometer zur Lunde
Turisthytte folgt.
| GEHZEIT / DISTANZ | ca. 9 STUNDEN / 19-20 KM (Mundal - Heimastølen - Straße 5/13) |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | SCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 1700 M HOCH / ca. 1050 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1317 I / 1317 IV |
| DNTs ROUTENR. | 885 |
| MARKIERUNG | TEILWEISE PFAD / GLETSCHERPASSAGE |
Starthöhe ca. 100 mü0 - Zielhöhe ca. 750 mü0
Von Mundal bei Fjærland geht es auf der Straße in das Mundalen
zur Alm Heimastølen und weiter taleinwärts auf dem Pfad nach Fjellstølen.
Hier überquert man den Fluß an der ersten möglichen Stelle, bevor man ihn an
dessen linken Ufer in den Jølstrabotnen hinein folgt.
Vom Inneren des Talkessels steigt man ohne Pfad steil westwärts zur
Gletscherkante auf und biegt auf den flachen Gletscher ein. Man folgt dem
höchsten Rücken des Jostefonn in einem schwach südlichen Bogen bis zum
höchsten Punkt des Gletschers auf 1615 m Höhe (tolle
Aussicht u.a. zum Grovabreen und Jostedalsbreen).
Weiter geht es auf Altschneefeldern hinunter zu einem
markanten, s-förmigen Bergrücken zwischen dem See Norddalsvatnet im Westen und
dem See Skaddalsvatnet im Osten. Den Berg Gotopphesten umrundet man an dessen
Westseite, bevor die Route auf Absätzen entlang der Südwestwand des Gotopphesten (1492
m) entlangführt. Weit unter sich zur Rechten liegt ein See auf 1197 m Höhe.
Bald darauf erericht man einen kleinen Gletscher, den man von Norden nach Süden
überquert, bevor man aich einen Tick links entlang des höchsten Felsrückens
hält und zu den beiden Gotoppvatni absteigt. Man geht auf dem Band zwischen
diesen hindurch und erreicht den Pfad, der hinunter zur RV5/13 im Bordalen
führt.
Nach Vetlefjord hinunter folgt man der Straße etwa 13 km.
| GEHZEIT / DISTANZ | ca. 6-7 STUNDEN / 12-13 KM (Heimastølen - Stølen/Veitastrond) + 6 KM nach Tungestølen |
| SCHWIERIGKEITSGRAD | MITTELSCHWER |
| BRUTTO HÖHENUNTERSCHIED | ca. 800 M HOCH / ca. 630 M RUNTER |
| KARTENBLATT DER M711 SERIE | 1317 I / 1318 II / (1418 III) |
| DNTs ROUTENR. | 871 |
| MARKIERUNG | PFAD, TEILWEISE ROTE Ts |
Starthöhe 50 mü0 - Zielhöhe ca. 220 mü0 (Stølen/Veitastrond)
Man folgt der Straße von Fjærland in Richtung Supphella /
Suphellebreen und überquert einen halben Kilometer vor Ende der Straße den
Fluß nach Heimastølen. Von hier aus führt ein Wanderweg durch den Wald
talaufwärts über die Almen Fjellstølen und Mikjelsstølen nach
Gamlestølen. Man folgt dem Pfad weiter talaufwärts und kommt nach und nach in
das Skarhola hinein, bevor es den langen Aufstieg den Skarbakken hinauf in den
Einschnitt Suphelleskaret (ca. 850 m) geht. Hier liegt im obersten Teil oft ein
Altschneefeld, wo bei verharrschter Decke ein Eispickel gute Dienste leistet. Es
ist auch möglich, das Schneefeld an der linken Seite zu umgehen.
Auf der anderen Seite des Einschnittes führt der Weg hinunter in das Snauedalen.
Hier überquert man die Snauedøla dort, wo sie sich in mehrere Läufe teilt,
bevor man an der Nordseite des Flusses talabwärts zum Hof Stølen in
Veitastrond gelangt.
Nach Tungestølen sind es weitere 6 km nordwärts entlang der Schotterstraße.
Alternative Route über den Gletscher:
Vom Suphelleskaret geht es steil steil auf den Skarnovi hinauf und weiter
nordwärts zum westlichsten der Opptakshaugane (1628 m): Auf der anderen Seite
des Opptaksbreen hinunter und die steile Felswand hinunter zum Fluß Langedøla,
dem man entlang des Südufers nach Tungestølen folgt (nach und nach auf dem
Wanderweg von der Gletscherkante bei Midtnovi und zum Schluß entlang der
Schotterstraße).